Worauf beim Verkauf eines gebrauchten Fahrzeugs zu achten ist

//Worauf beim Verkauf eines gebrauchten Fahrzeugs zu achten ist

Worauf beim Verkauf eines gebrauchten Fahrzeugs zu achten ist

Auch in Zeiten von Dieselgate und oder gerade aus dem Grund boomt der Gebrauchtwagenmarkt. Ob von privat zu privat, über den Händler, über Printmedien oder über eines der zahllosen Online Portale – wer sein Auto an den Mann bringen möchte, findet dazu ausreichend Gelegenheiten. Damit der Verkauf nicht in einem Desaster endet und der gewünschte Preis erzielt werden kann, sind einige grundlegende Faktoren zu beachten.

Eine sorgfältige Entscheidung treffen

Wie in einem Online Artikel auf statista.com generierte der Gebrauchtwagenhandel im Jahr 2016 einen Umsatz in Höhe von 85 Milliarden Euro. Wahrlich ein famoses Geschäft. Damit dieses jedoch für den Verkäufer eine attraktive Angelegenheit wird, sollten vorab sinnvolle Entscheidungen getroffen werden. So beispielhaft der Weg, wie man sein Fahrzeug optimal verkaufen kann. Zahlreiche Ankäufer tummeln sich auf einem heiß umkämpften Markt, darunter leider auch nicht wenige schwarze Schafe. Man denke nur an die „Kärtchenankäufer“, die ihre Visitenkarten hinter den Scheibenwischer stecken und „absolute Höchstpreise“ für das Auto versprechen. Hier kann nur angeraten werden, die Finger von solch dubiosen Geschäften zu lassen. Insbesondere in Großstädten und Metropolen ist dieses Unterfangen nicht ganz einfach, denn hier in den Zentren sind für undurchsichtige Machenschaften Tür und Tor geöffnet. Wer exemplarisch in der Bundeshauptstadt sein Glück versucht, sollte sich einen seriösen Geschäftspartner aussuchen. Idealerweise sollten dazu Unternehmen ausgewählt werden, die hier ansässig sind und mit den Menschen und den örtlichen Gegebenheiten vertraut sind. Auch der Autoankauf Berlin sollte erfahrenen Partnern überlassen werden, um bestmögliche Lösungen zu erzielen.

Eine perfekte Vorbereitung ist das Maß aller Dinge

Wer seinen Gebrauchten verkaufen möchte, sollte gut vorbereitet sein. Schließlich sind auch seriöse Händler, egal ob via Online oder im Geschäft vor Ort, Profis mit langjähriger Erfahrung. Wie dazu in einem Online Beitrag auf tagesspiegel.de publiziert wird, sollten für den Termin mit dem Interessenten alle relevanten Unterlagen bereitgehalten werden. Dazu zählen insbesondere

  • Sämtliche Fahrzeugunterlagen (Zulassungsbescheinigung I und II, zuvor Fahrzeugschein- und Brief)
  • Serviceheft (ideal sind sämtliche Inspektionen vermerkt)
  • Prüfbescheinigungen der Hauptuntersuchungen vom TÜV oder von der DEKRA
  • Wartungsnachweise und Reparaturbelege
  • Alle Fahrzeugschlüssel
  • Garantiebescheinigungen

Sind alle Dokumente vollständig beisammen, sollte ein realistischer Preis ermittelt werden. Mondpreise sind ebenso untunlich wie zu niedrige Angebote. In beiden Fällen werden die Ankäufer schnell Abstand von dem Geschäft nehmen. Ein angemessener Verkaufspreis lässt sich eispielhaft über Angebote vergleichbarer Fahrzeuge bei entsprechenden Online Anbietern erlangen. Auch über Schwacke lässt sich ein realistischer Preis in Erfahrung bringen. Hat man nun eine entsprechende Vorstellung über den möglichen Erlös durch den Verkauf, sollte das Auto optisch ein wenig heerausgeputzt werden. Allerdings empfiehlt es sich auch hierbei nicht, übertrieben zu agieren. Eine ordentliche Wäsche ist sicherlich angebracht, denn wer ein verschmutztes Auto anbietet, hat sicherlich kaum Aussichten auf ein akzeptables Angebot. Auch der technische Zustand sollte zuvor einem Check unterzogen werden. Beleuchtung, Reifen, Ölstand und Kühlwasser überprüfen. Wer jedoch übertreibt, beispielhaft durch eine Motorwäsche oder frische Lackierungen an Schwellern, erweckt den Eindruck, als habe er etwas zu verbergen.

Fahrzeug richtig beschreiben

Bei der Beschreibung des Fahrzeug sind wahrheitsgemäße und transparente Angaben unabdingbar notwendig. Dazu sollten alle besonderen Ausstattungsmerkmale oder Tuningmaßnahmen ebenso aufgeführt sein, wie alle bekannten Mängel. Diese können beispielsweise bei einem Check in einer Fachwerkstatt erkannt werden. So schafft man eine Vertrauensbasis zwischen sich und dem Käufer. Auch Abmeldung des Fahrzeugs sollte in Erwägung gezogen werden, insbesondere dann, wenn das Auto an eine Privatperson veräußert werden soll. So ist man auf der sicheren Seite, denn ansonsten ist man als letzter Halter für alle künftigen Folgen verantwortlich. (mögliche Parkverstöße oder auch Straftaten, die in Zusammenhang mit dem Pkw stehen). Seriöse Ankäufer bieten daneben auch die kostenfreie Erledigung der Formalitäten an. Weitere wissenswerte und nützliche Informationen zum Verkauf des „Gebrauchten“ findet man darüber hinaus auch hier.

By | 2017-11-28T15:50:39+00:00 November 28th, 2017|Empfehlungen|0 Comments

About the Author:

Mein Name ist Frank* ich bin 39 Jahre alt und zertifizierter Automobilverkäufer.
Seit nunmehr 17 Jahren verkaufe ich Automobile im Premiumsegment, Hier im Blog schreibe ich über meine persönlichen Erlebnisse und Ansichten. (*Name wurde geändert)

Leave A Comment

Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in den Cookie-Hinweisen
Schließen
x