Mythos Einkommen / Gehalt: Was verdient ein Nachwuchsverkäufer bzw. Juniorverkäufer wirklich?

//Mythos Einkommen / Gehalt: Was verdient ein Nachwuchsverkäufer bzw. Juniorverkäufer wirklich?

Mythos Einkommen / Gehalt: Was verdient ein Nachwuchsverkäufer bzw. Juniorverkäufer wirklich?

Das Einkommen bzw. Gehalt eines Nachwuchsverkäufer bzw. Juniorverkäufer unterliegt einem ähnlichem Mythos wie das von Automobilverkäufern – deswegen wird es Zeit für die echte, ungeschönte Wahrheit wie ich diese  bereits in meinem Beitrag Mythos Einkommen / Gehalt: Was verdient ein Automobilverkäufer wirklich? für Automobilverkäufer ausgeführt habe.

Ein Nachwuchs- bzw. Juniorverkäufer hat in den meisten Fällen bereits eine Ausbildung (oftmals kaufmännisch) und ein paar Jahre in einem „ähnlichen“ Job verbracht! Klar gibt es sicherlich auch Tellerwäscher die Automobilverkäufer geworden sind, aber wir wollen realistisch bleiben…

Wenn man nun Personalvermittlungsexperten wie Staffxperts GmbH und andere nicht für sich den gewünschten Job suchen lassen will, sondern sich aufgrund irgendwelcher Anzeigen bei einem Autohaus beworben hat und dort die erste Hürde, das Bewerbungsgespräch erfolgreich absolviert hat, wird dieser Verkäufer dann vom Autohaus in das herstellereigene Assessmentcenter eingeladen. Dieses Assessmentcenter „überprüft“ die verkäuferischen Fähigkeiten genauso wie logisches Denken, den Umgang mit Zahlen, Empathie und andere zwischenmenschliche Bereiche.

Bildquelle: Gerd Altmann  / pixelio.de

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Wenn ein Assessmentcenter einen Bewerber für „gut“ befindet – und NUR DANN – erhält das Autohaus als ausbildender Betrieb eine ernorme finanzielle Unterstützung für diesen Nachwuchs- bzw. Juniorverkäufer vom Hersteller. Viele Hersteller koppeln mittlerweile Zielerreichungsbonifikationen an die Zahl der auszubildenden Nachwuchsverkäufer und so verwundert es dann auch nicht, dass so manches Autohaus derzeit fast mehr Juniorverkäufer ausbildet wie sie Verkäufer angestellt haben.

Während der dann folgenden einjährigen Ausbildung zum zertifizierten Automobilverkäufer erhält der Nachwuchsverkäufer bzw. Juniorverkäufer ein Gehalt und als Motivationsspritze (sollte er in dieser Zeit ein Fahrzeug verkaufen) zwischen 1/3 und ½ Provision aus dem Verkauf des Fahrzeugs – den anderen Provisionsteil streicht sich das Autohaus ein, oder es erhält ein als Mentor oder Zugangsperson eingesetzter Seniorverkäufer der den Nachwuchs- bzw. Juniorverkäufer begleitet und bei dem der Nachwuchsverkäufer bzw. Juniorverkäufer das eine oder andere adaptierenbzw. erlernen soll.

Das Gehalt für einen Nachwuchsverkäufer bzw. Juniorverkäufer beläuft sich während dieser einjährigen Ausbildung zum zertifizierten Automobilverkäufer je nach Region und Ausbildungsbetrieb zwischen 1.800.—Euro und 2.300.—Euro (brutto)

Das mag nun für den einen oder anderen Leser, der kein Insider ist, viel oder auch wenig klingen – es ist aber die Realität! Ungeschönt und schwarz auf weiß!

Natürlich hat ein Nachwuchsverkäufer bzw. Juniorverkäufer darüber hinaus die Möglichkeit sich im Bewerbungsgespräch teurer zu verkaufen und somit „übertarifliche“ Zahlungen on-top zu erhalten – oftmals sind diese „Aufschläge“ allerdings mit Fußangeln wie Kündigungsstrafe nach der Ausbildung bis zu 2 Jahre oder anderen unschönen Dingen gekoppelt – denn mittlerweile hat es sich in der Branche rumgeschwiegen, dass „frische“ Nachwuchsverkäufer bzw. Juniorverkäufer überall gesucht werden… – sie können also auch die Ausbildung bei Hersteller AA machen um nach der Ausbildung als zertifizierter Automobilverkäufer dann zu Hersteller CC zu wechseln… – sie haben ja das Zertifikat des Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) welches einheitliche Standards ausweißt – bei jedem Hersteller!

Gleichzeitig sollten sie sich klar sein dass sie Human-Capital sind – und in vielen Fällen nur deswegen ausgebildet wurden weil Ihre Ausbildung dem Betrieb mehr monitäre Zuwendungen brachte als sie kosteten!

Dies werden sie spätestens dann merken wenn sie als „fertiger“ Automobilverkäufer mit ZdK-Zertifikat mit Ihrem Ausbildungsbetrieb über ihre Zukunft in die Verhandlung treten – da ist es nämlich u.U. schnell vorbei mit dem Wort „Verhandlung“ sondern sie werden einfach mit einer Tätigkeit betraut – im Besten Fall erhalten Sie die Möglichkeit sich zwischen Pest und Cholera zu entscheiden und erhalten dann: Fixum plus Garantieprovision… welches oftmals sogar kumuliert weniger ist, als das Gehalt während Ihrer einjährigen Ausbildung zum zertifizierten Automobilverkäufer. Manche Betriebe geben mittlerweile klein bei und unterstützen das anschließende Gehalt mit Aufzahlungen – allerdings oftmals nur als erhöhte Garantieprovision – heißt sie müssten es wieder über die Provisionen zurückzahlen und leider oftmals nur für einen kurzen Zeitraum – und dann kommt das große Erwachen wie hier: Nachwuchsverkäufer – nach der Ausbildung kommt schnell die Ernüchterung beschrieben

Aber wie gesagt – damit müssen sie sich abfinden – sie haben ja dafür eine tolle Ausbildung genossen und ein Zertifikat in der Hand mit der sie in jedem Autohaus willkommen sind!

By |2014-04-01T08:23:44+00:0021.12.2012|Nachwuchsverkäufer Juniorverkäufer|71 Comments

About the Author:

Mein Name ist Frank* ich bin 39 Jahre alt und zertifizierter Automobilverkäufer. Seit nunmehr 17 Jahren verkaufe ich Automobile im Premiumsegment, Hier im Blog schreibe ich über meine persönlichen Erlebnisse und Ansichten. (*Name wurde geändert)

71 Comments

  1. Marc 21. Dezember 2012 at 09:50 - Reply

    – sie haben ja das Zertifikat des Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) welches einheitliche Standards ausweißt – bei jedem Hersteller! —

    Das ist schon richtig, dass ich es habe, viele Hersteller haben jedoch ein eigenes Zertifikat als Einstellungshürde.
    So ist es z.B. bei einer großen deutschen Marke.
    “ – ZDK? OK – Aber bei uns zählt das gar eh nicht, wir haben ein eigenes Assesment Center!“

    Trotzdem benötigen alle Bewerber das ZDK Zertifikat um überhaupt zu dem Assesment Center zugelassen zu werden!

    Also immer schön Ausbilden lassen…

  2. Mike 21. Dezember 2012 at 14:20 - Reply

    guten morgen,

    bei uns ist das nachwuchsverkäufergehalt klar geregelt nach
    der betriebszugehörigkeit und liegt ca. zwischen 2300 – 2.800 euro als festgehalt bei 13 gehältern nach tarifvertrag. wenn jemand ganz neu in der firma anfängt bekommt er also ca. 2.300 euro. das gehalt wird 1 jahr sicher bezahlt, dann ist es variabel. ich arbeite beim daimler verkauf in einer vertretung. beim konzern ist das aber wieder anders geregelt…

    normal ist aber, dass man 1 jahr auf fixgehalt läuft. bei uns gibt es bei einem verkauf als junior, dann auch keine provision on top außer die leasing-/ finanzierungsprovisionen darf der juniorverkäufer behalten…

    gruß mike

  3. Ben 13. Februar 2014 at 17:10 - Reply

    Hallo Frank.
    Ich arbeite seit 2008 im EInzelhandel und zwar in der Discounter-Branche.
    Seit ca acht Wochen habe ich den Entschluss gefasst die Branche bzw den Job zu wechseln. Ich war schon immer fasziniert vom Verkauf und bin der Meinung (durch Kundenresumee) das ich dies auch beherrsche.
    Für mich ergeben sich aber nachdem ich heute fast acht Stunden lang diesen sehr gelungenen Blog gelesen habe, noch immer ein paar kleine Fragen.

    Garantieprovision… Kann ich mich hiermit verschulden, sollte ich mal nichts verkaufen?
    Ist es wirklich ein monatlicher Kampf ums finanzielle überleben wenn ich nach der Ausbildung zum Junior weiterarbeite?
    Welche Marke würdest du mir empfehlen?
    Ich verkaufe Kunden nur Produkte hinter denen ich auch stehe. Braucht ein Kunde ein bestimmtes Produkt nicht zwingend, sage ich dies meist auch bzw nenne auch günstige Alternativen. Bin ich überhaupt als Automobilverkäufer geeignet?

    Infos zu mir:
    Wohnort: Rhein-Main Gebiet, 31 Jahre alt, EZH-Kaufmann mit Bravur bestanden, Ausbilderschein etc… 🙂

    Ich danke schon einmal 🙂

    • Frank 13. Februar 2014 at 17:35 - Reply

      Hallo Ben,
      schön dass du meinen Blog gefunden hast. WOW – 8 Stunden in meinem Blog gelesen – steht da überhaupt soviel drin??? 😉

      Zu Deinen Fragen:

      Garantieprovision heißt nichts anderes wie ein Darlehen dass dir das Autohaus gewährt wenn Du weniger Provision verdient hast, als Du für Dein monatliches Auskommen benötigst – quasi Deine „Komfortzone“ wenn die Garantieprovision 3000 Euro beträgt erhälst du jeden Monat MINDESTENS 3000 Euro an Provision – verkaufst du weniger legt das Autohaus die Differenz zu diesen 3000 Euro drauf – verdienst du im nächsten Monat mehr, musst du das was Dir der Arbeitgeber „geliehen“ hat wieder zurückzahlen. Verschulden ist nicht möglich – wohl aber natürlich aufgrund von Lieferzeiten, Modellwechseln etc. natürlich eine lange lange Zeit in der Garantie mit dem entsprechenden Druck der sich daraus ergibt. Provision gibts immer erst nach der erfolgreichen Auslieferung im nächsten Abrechungsmonat…

      Ja, es ist ein monatlicher Kampf – vorallem wenn du nach der Juniorverkäuferausbildung loslegst – ausser Du bekommst von einem Top-Verkäufer den es einfach aus dem Leben gerissen hat, den Kundenstamm für ein Produkt das jeder haben will und der nächste Händler bzw. Markenkollege 300km weit weg beheimatet ist.

      Ehrlich – ich kann Dir keine Marke empfehlen – früher hätte ich das gekonnt – heute sind die Marken so vergleichbar wie die Brezeln von verschiedenen Bäckern und Geld kann man überall verdienen oder auch nicht!

      Ob Du dafür geeignet bist oder nicht kann ich Dir nicht sagen – ich mache solche „das braucht kein Mensch“ Beratungen auch öfters – aber das Assessment-Center wird es besser beurteilen können ob Du als Automobilverkäufer geeignet bist – einen Vorteil hast du – Du kannst schon mal verkaufen!

  4. Ben 13. Februar 2014 at 17:43 - Reply

    Wow Du bist ja schnell mit dem Antworten, danke 🙂
    Ehrlich? Ich bin noch immer nicht ganz fertig mit dem lesen. Des öfteren gibt es ja noch etliche Kommentare welche auch gelesen werden wollen 🙂
    Ist das mit den Provisionen dann nicht eine Fußkette? Ich kann doch nicht kündigen solange das „Darlehn“ noch besteht, sonst müsste ich es ja alles zurück zahlen, jedoch wovon? Und selbst wenn es gut läuft und ich würde wechseln, bekommt man dann die Provision für die Autos, welche noch ausgeliefert werden müssen? Also wenn der Vertrag schon unter Dach und Fach ist?

    • Frank 13. Februar 2014 at 17:54 - Reply

      Danke Ben,
      ja – dieser Blog hat´s in sich… 😉

      Nene, also eine Seriöse Firma wird Dir keine Fußkette anlegen – Du musst es eher sehen wie ein „normaler“ Angestellter im Büro – der kann schon auch mal nen Monat die E… schaukeln, und bekommt dennoch am Ende des Monats sein Geld überwiesen – und wenn ich so überlege wer bei mir im Autohaus so alles ein Gehalt bekommt fürs Nichtstun… aber ich schweife ab… 😉
      Zuückzahlen musst Du eine Garantieprovision im Falle eines Wegganges nie – bzw. habe ich noch nie von solchen Fällen gehört. In den meisten Provisionsvereinbarungen ist sogar eine Kappung zum Ende des Jahres eingebaut – damit starten alle am 1.1. wieder OHNE Schulden.
      Solltest Du das Autohaus verlassen und noch offene, nicht gezahlte Provisionen bestehen werden die Dir natürlich ausbezahlt (aufpassen – muss dann in der Lohnsteuerabrechnung noch angegeben und nachversteuert werden!) – aber meistens nur anteilig weil ja dann ein anderer Verkäufer Deinen Job der Auslieferung übernimmt…

  5. Ben 13. Februar 2014 at 18:01 - Reply

    Da ich wie gesagt schon seit einiger zeit mit dem Gedanken spiele in diese Branche zu wechseln und dein Blog mich noch heißer darauf gemacht hat, werde ich es einfach mal wagen und hoffen das wir am ede des Jahres noch unsere Wohnung abbezahlen können falls ich genommen werden sollte 😉

    • Frank 13. Februar 2014 at 18:03 - Reply

      ok – tolle Pläne – aber Du weisst schon dass die Juniorverkäufer-Ausbildung 1 Jahr dauert…

  6. Ben 13. Februar 2014 at 18:06 - Reply

    Ja und wenn ich das bisher richtig verfolgt habe, werden dort ca. 2.500€ gezahlt (Pi mal Daumen). Das dürfte ein Jahr lang machbar sein.

    • Frank 13. Februar 2014 at 18:09 - Reply

      Na dann – einfach mal hiervon ein paar bestellen und ran an die Autohäuser

  7. Ben 13. Februar 2014 at 18:08 - Reply

    Korrektur:
    Also bei der ausgeschriebenen Stelle stand das dabei.

  8. Christin 31. März 2014 at 21:26 - Reply

    Guten Tag,

    Ich schließe dieses Jahr im Juli meine Ausbildung zur Bürokauffrau ab (aber nicht im Autohaus) und bin nun am überlegen mich zur Juniorverkäuferin ausbilden zu lassen. Habe ich eine Chance oder ist die eher gering? Autos interessieren mich auf jeden Fall!

    Vielen dank schon mal
    Lieben Gruß
    Christin

    • Frank 31. März 2014 at 21:30 - Reply

      Hallo Christin,
      bitte sei doch so nett und stell die Frage in dem genau dafür vorgesehenen Forum von diesem Blog – dort sind viele Verkäufer die Dir sicherlich gerne Tipps und Hilfestellungen geben. Du findest das Forum unter: http://forum.automobilverkaeufer-blog.de

      lg,
      Frank

  9. […] Zunächst das Wichtigste: Was verdient man in der Zeit als Juniorverkäufer bzw. Nachwuchsverkäufer: http://automobilverkaeufer-blog.de/mythos-einkommen-gehalt-was-verdient-ein-nachwuchsverkaeufer-bzw-… […]

  10. Manuel 28. April 2014 at 05:00 - Reply

    Hallo Frank,

    erst einmal vielen Dank für das Verfassen des Blogs, dieser hat mir in letzter Zeit einiges an Licht ins Dunkel gebracht.

    Ich beginne ab August eine Ausbildung zum Automobilkaufmann nach einer beruflichen Neuorientierung. Der Umgang mit Kunden lag mir schon immer, wurde mir wohl dank meiner Mutter, ebenfalls im kaufmännischen Sektor tätig in die Wiege gelegt.
    Ich hätte in letzter Zeit große Bedenken, ob ich durch die Ausbildung zu sehr in die Verkäuferschiene geschoben werde. Aktuell muss ich mir eingestehen, dass ich mir dies sogar durchaus vorstellen könnte. Werde bei einem großen Händler in der Region beginnen, mit endprechend gutem Ruf und großem Kundenstamm zudem der einzige Händler, der die Marke Audi vertreiben darf.

    Folgende Attribute bringe ich meiner Meinung nach mit:

    – Offenheit
    – Redegewandtheit
    – Biss
    – Gute Allgemeinbildung und technisches Verständnis

    Siehst du eine Person, mit den obengenannten Attributen im Verkauf?

    PS: Der Text wurde leider etwas länger lsf ursprünglich geplant…..und Danke im Voraus!

  11. wolfgang 20. Mai 2014 at 08:56 - Reply

    Hallo!
    Ich befinde mich gerade in einer beruflichen Neuorientierung und komme aus dem kaufmännischen / steuerlichen Sektor.
    Schön, hier ein paar Anhaltspunkte in Sachen Vegütung bekommen zu haben.
    Das es einen Teil Fixum und einen Teil Provision gibt bzw. wie hier erwähnt eine Garantieprovision war mir schon klar. Die Höhe nicht.
    Mich interessiert, ob es üblich ist einen „Dienstwagen“ zu fahren. Bisher fuhr ich immer relativ teuer, da ich hochwertige junge Fahrzeuge bevorzuge und auch häufiger wechsele als der Durchschnitt. Von daher interessiert mich auch, wie sich meine zukünftigen persönlichen Fahrzeugkosten entwickeln würden.
    LG
    Wolfgang

    • Frank 20. Mai 2014 at 11:44 - Reply

      Hallo Wolfgang,

      in dieser Branche ist nichts „üblich“ – es gibt Verkäufer von großen Premiumhersteller die, weil nur im Laden agierend, keinen Dienstwagen bekommen – und es gibt Gebrauchtwagenverkäufer die einen gehobenen Dienstwagen pilotieren dürfen – und dann gibt es die Aston-Martin Verkäufer die nur einen 1er BMW fahren dürfen als Dienstwagen… – wie Du siehst, alles ist möglich!

  12. […] was so im Durchschnitt an Gehältern als Nachwuchsverkäufer gezahlt wird, dem seit die Lektüre dieses Beitrags […]

  13. domenico 2. Juli 2014 at 13:15 - Reply

    Guten Tag !
    Sehr interresanter Blog .
    Ich habe auch was auf dem Herzen und frage einfach mal , denn dumme Fragen gibt es nicht ? oder doch ?! 🙂
    Ich bin vor 2 wochen 22 geworden und komme aus Köln .
    Ich habe mit 19 meine Ausbildung zum Karosseriebauer erfolgreich bestanden und im Anschluss meinem Meister gemacht . Den Meister habe ich dann mit 21 erfolgreich bestanden. Ich arbeite seit meiner Ausbildung in einer freien Werkstatt. Eine 50 Std. woche habe ich , dass ist kein Problem für mich.Bevor ich noch weiter um den heissen Brei rede, werde ich mal zum Punkt kommen ! Kann ich mich als Juniorverkäufer bewerben nach ihrer Meinung ? Denn ich habe keine Automobilkaufmann lehre absolviert , jedoch den Kaufmann im Meister Teil 3 erhalten. Lg domenico

    • Frank 2. Juli 2014 at 14:59 - Reply

      Hallo Domenico,
      die kfm. Ausbildung wird u.U. nicht unbedingt benötigt, zumal Du ja – wie Du schreibst sehr wohl kfm. Kenntnisse hast… – den Rest bekommst Du in der einjährigen Juniorverkäufer-Ausbildung schon beigebracht.

  14. domenico 3. Juli 2014 at 09:48 - Reply

    Danke für die schnelle Antwort !
    Eine frage hätte ich dennoch und zwar habe ich irgendwo gelesen das die Provision ca 300-400 euro sind bei Premiumhersteller. Ist diese Provision netto oder Brutto ? Danke im vorraus 🙂 gruss domenico

    • Frank 4. Juli 2014 at 04:40 - Reply

      Hallo Domenico – wenn über Provisionen geredet wird, sind die (zumindest hier im Blog) immer Brutto, denn ich weiss ja nicht was die Raubritter Dir oder jemandem anderen abziehen…

  15. Mannomann 11. November 2014 at 13:35 - Reply

    Hallo zusammen,

    ich bin seit 8 Jahren inkl. Ausbildung zum Automobikaufmann in der Branche bei einem kleinen Händler tätig. Habe nie eine Zertifizierung genossen. Ist bei unserer Betriebsgröße nicht möglich gewesen. Jetzt habe ich bei einer der größten Handelsgruppe Deutschlands vorallem im Raum Franken ein Vorstellungsgespräch gehabt als Verkäufer Neuwagen/Tageszulassungen Skoda/Seat. Ich muss ein AC und dann eine zertifizierung durchgehen die ca. 17 Monate dauert. Garantieprovision in der Zeit habe ich dann i.H von 2050,-€ zzgl. 25€ Provision pro verkauftem PKW/RSV/Finanzierung etc. maximale ausbeute 100€ Provision pro Verkauf. Man muss sogar ein Fortbildungsvetrag abschließen, im Falle eine früheren Austritts muss man Ausgleichszahlung tätigen. Zu meiner Person ich bin 26 und verheiratet. Für mich ist dieses Angebot schon interessant, aber damit kann ich keine Familie ernähren…. Würde gerne euere Meinung hören.

    • Frank 11. November 2014 at 14:09 - Reply

      Wenn das Angebot so interessant ist – dann lass Dich scheiden und zieh wieder bei deinen Eltern ein… ;-)))))))))

      Ne Spass!!!

      Nun wären natürlich Zahlen interessant… – aber die hast weder Du noch ich – deshalb mal meine Empfehlung aus der Bauchgegend!

      Finger weg!

      Wenn die dich haben wollen, weil du den Verkauf bei denen komplettieren / ergänzen kannst, dann müssen sie auch Geld in die Hand nehmen – mit anderen Worten – das was Du bisher verdient hast muss ein Unternehmen bereit sein Dir monatlich zuzustehen während Du Deine Weiterbildung machst, denn somit bekommen sie nicht nur einen guten – sondern einen noch besseren Verkäufer!

      Wenn nicht – vergiss es!

      Ein Fussballspieler wechselt auch nicht zu einem anderen Verein, wenn er schlechter verdient!

  16. Mannomann 11. November 2014 at 14:50 - Reply

    Der Verkäufer der an meiner Stelle dort war, ist intern in eine andere Filiale gewechselt. Dieser hat von beiden Marken ca. 160 Einheiten im Jahr gemacht. Die Zahlen habe ich mir zeigen lassen. Dieser Händler ist im Umkreis von 50km mit 14 Fililalen vertreten, fasst konkurenzlos in der Region. Der Verkauf beschränkt sich zum größten Teil auf Tageszulassungen, der Rest sind Neuwagen. Bei meiner jetztigen Stelle habe ich einen Festlohn ohne Provision, der liegt in etwa 500€ Brutto höher als der Garantielohn bei der neuen Stelle, ohne 13. Gehalt. In dem neuen Betrieb gibt es Urlaubs und Weihnachtsgeld. Ich habe ein höheres Garantiegehalt angesetzt bei der Verhandlung, die Gesprächsparteien waren kompromissbereit. In ein paar Tagen werde ich mich nochmal mit Ihnen zusammensetzen. Ich denk es ist langfristig gesehen schon eine Chance, mein Betrieb schließt in 5 Jahren, wegen Verkaufs, deswegen bin auch nur am überlegen. Sonst bin ich sehr zufrieden hier.

    • Frank 11. November 2014 at 19:08 - Reply

      Also wenn ein Verkäufer in eine andere Filliale wechselt und das bei 160 Einheiten, dann stimmt da oftmals was nicht… muss nicht, kann aber! Und – wenn er in eine andere Filliale gewechselt ist, dann nimmt er die Kunden vermutlich auch mit – er bleibt ja bei der Marke und dem Haus…
      Wie gesagt – nicht unter Wert verkaufen – und 5 Jahre hast Du noch in Deinem alten Betrieb – wer weiss ob wir alle noch in 5 Jahren Autos verkaufen… – eine extrem lange Zeit!

  17. smortos 11. November 2014 at 18:59 - Reply

    Hallo Frank,

    könntest du etwas über die Seminare erzählen – wann finden diese in der Regel statt morgens/abends, werden diese zur Arbeitszeit angerechnet etc.

    Danke

    • Frank 11. November 2014 at 19:10 - Reply

      3-4 Tage Vollzeit, insgesamt 8-9 Module (herstellerabhängig) – angerechnet zur Arbeitszeit???? Wie Arbeitszeit??? Du bekommst als Nachwuchsverkäufer ein Festgehalt – und danach, wenn du Verkäufer bist, wirst du nie wieder dieses böse Wort „Arbeitszeit“ hören 😉

  18. Dominic 28. Februar 2015 at 12:55 - Reply

    Hallo Frank,

    Bin hier auf den interessanten Blog gestossen.

    Kurz zu mir : bin 35 Jahre , verheiratet, 1 Kind , Haus und seit 10 Jahren im Außendienst tätig.
    Habe nun ein Angebot eines Premium Herstellers bekommen , nach erfolgreichen AC, eine Stelle zum zertifizierten Autoverkäufer zu machen.
    Ist es realistisch das das Autohaus während der Ausbildung mindestens mein jetziges Gehalt zahlt? Mit den Gehältern die hier genannt worden sind (ca.30000€) im Jahr würde ich vorne und hinten nicht hinkommen.

    Grüße

    Dominic

    • Frank 2. März 2015 at 09:15 - Reply

      Hallo Dominic,
      nachdem ich nicht weiß wie hoch den jetziges Gehalt ist kann ich kaum was dazu sagen – aber eins ist klar – diese Ausbildung zum Junior- oder Nachwuchsverkäufer ist nicht nur vergütungstechnisch kein Zuckerschlecken… – das AC ist dagegen noch die kleinste Hürde!

      • Dominic 2. März 2015 at 14:04 - Reply

        Hallo Frank,

        Derzeit liegt mein Gehalt bei knapp 50t€.

        Es ist mir bewusst dass die Ausstellung kein Zuckerschlecken ist, trotzdem würde ich gerne Fuß Fassen wollen

        • Frank 3. März 2015 at 23:59 - Reply

          Wenn Du das willst, dann mach es – aber sei Dir bewusst, dass du finanziell für die kommenden Jahre wirklich größere Einschränkungen erleben wirst bis du wieder bei dem von Dir derzeit erhaltenen Gehalt angekommen bist – wenn überhaupt… – Es gibt genug Autoverkäufer die verkaufen wirklich gut, machen einen richtig guten Job, und haben auch nach zig Jahren keine 50´Euro…

  19. Verkäufer 4. März 2015 at 13:58 - Reply

    Wenn du bisher 50.000 € im Jahr verdient hast, kann ich dir nur empfehlen: lass die Finger davon
    Für die Automobilverkäufers wird sich in Zukunft noch vieles ändern.

    Es wird nicht mehr möglich Masse zu machen und somit Geld zu verdienen. Von dem Zeiteinsatz wollen wir schon mal gar nicht reden.
    Bei Renditen um die 1% im Handel ist doch ganz klar wo gespart wird.
    Nicht im Management oder bei der Verkaufsleitung sondern eben beim Verkäufer.
    Kundenzufriedenheit, Kundenzufriedenheit und nochmals Kundenzufriedenheit. Dafür reisst du dir jeden Tag den Arsch auf.
    Und das für ein Einkommen, das weit unter deinem bisherigen liegt.

    Der Verkäufer der Zukunft tut das was ihm befohlen und strickt vorgegeben ist.
    Die meisten Hersteller sind auf ihre Verkäufer schon gar nicht mehr angewiesen, was den Verkauf angeht, der sich langfristig auch verstärkt online bewegen wird.

    Der Verkäufer bekommt dann ganz andere Aufgaben.
    Aber….probieren geht über studieren

  20. Alex 23. Juli 2015 at 13:26 - Reply

    Hallo,

    zum einen eine super Blog.

    Meine Frage: mir wurde ein Arbeitsvertrag vorgelegt in dem ich als Verkaufsberater die ersten 6 Monate beim einsteig 2000 Euro verdienen soll..
    Nach dem 6ten Monat ein Fixum von 470 €!!!!!!
    plus Provision versteht sich…dienstwagen ist umsonst, muss ich also nicht versteuern…ist dieses Gehalt normal für einen Quereinsteiger oder ist das Ausbeuterei?
    Danke schon mal im Voraus für Eure Antworten

    • Frank 23. Juli 2015 at 13:38 - Reply

      Hallo Alex,
      also so schlecht ist das Angebot gar nicht – allerdings läuten bei mir schon alle Alarmglocken wenn ich lese: „Dienstwagen ist umsonst“ – der Gesetzgeber hat hier die 1% Versteuerung mit tollen Paragraphen etc. verabschiedet – da wird sich mal so gar kein Autohaus aus diesem Gesetz rauswinden. Wenn sie es nicht versteuern, und der Gesetzgeber dann mal irgendwann rausbekommt wer das Fahrzeug pilotiert etc. – z.b. bei einem Unfallprotokoll etc. – dann will ich das Auto nicht nachversteuern müssen…

  21. Alex 24. Juli 2015 at 05:13 - Reply

    Ja nach einem Jahr folgt die Zertifizierung.
    ja mit garantieprovision bis 2000 euro.

    Ok danke also kann ich das als völlig legitimes Angebot sehen für einen quereinsteiger?!

    • Frank 24. Juli 2015 at 06:10 - Reply

      ein „normales“ angebot – ob es gut ist, steht auf einem ganz anderen Papier… – wir werden irgendwann sicherlich nochmal reden, wenn Du Deine Arbeitszeiten Deinem Gehalt gegenüberstellst und rausfindest, dass du an irgendeiner Kasse bei irgendeinem Discounter sicherlich besser verdienst… 😉

  22. Marc 24. Juli 2015 at 06:09 - Reply

    Versteuerung für den Dienstwagen , den “ Geldwertenvorteil“ musst du tragen, alles andere ist Steuerhinterziehung.

  23. Alex 24. Juli 2015 at 09:11 - Reply

    Ok dann hab ich das wohl falsch verstanden mit dem Dienstwagen.
    ich bin jetzt nur ein bisschen verwirrt.
    im ersten kommentar hast du mir geantwortet das das ein normales fixum ist und ein normaler vertrag und jetzt heißt es mehr oder weniger das es sich nicht lohnt

    • Frank 24. Juli 2015 at 09:28 - Reply

      Stimmt Alex – genau das meine ich! 😉

  24. Alex 24. Juli 2015 at 09:49 - Reply

    also fazit: finger weg davon?
    quereinsteiger lohnt sich nicht?!

  25. Alex 24. Juli 2015 at 10:01 - Reply

    weil im ersten kommentar zu meiner frage hast du mir geantwortet das angebot ist gar nicht schlecht

  26. Frank 24. Juli 2015 at 10:01 - Reply

    @Alex: Ich versuch mal andere Meinungen von meinen Mitstreitern einzuholen – deshalb habe ich Deine Anfrage bei FB gepostet. Hier der Link: https://www.facebook.com/AutomobilverkaeuferBlog/posts/411888158935669

  27. RECU 4. August 2015 at 12:18 - Reply

    Hallo zusammen,
    ich hab mich jetzt hier mal ein bisschen reingelesen.
    ich arbeite seit 11 Jahren im Verkauf bei einem französischen Hersteller, davor lange selbstständig mit Verkauf von GW.
    Hier so ziemlich in den letzten Kommentaren lese ich etwas von 400 – 500 € Fixum. Das hatte ich bis letztes Jahr auch. Laut der aktuellen Gesetzeslage (Mindestlohn) sind solche Zahlen nicht mehr gesetzeskonform. Der Arbeitgeber muss zwingend 8,50 pro Stunde an den Arbeitnehmer (Verkäufer) als Fixum zahlen, da der für diese 8,50 dem Chef nur und ausschliesslich seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen muss. OnTop gibts dann Provisionen, welche bei uns etwas geringer als die letzten Jahre ausfallen. Weiterhin bekommen wir im Verkauf ein Garantiegehalt (2,5T) wenn gewisse Normen erfüllt sind.

    mfg

  28. Wolfgang 16. September 2015 at 10:20 - Reply

    ich bin jetzt 15 Jahre im GW Verkauf tätig. Ich war Quereinsteiger und wurde nicht Zertifiziert. Jeder der eine Juniorverkäuferausbildung beginnen möchte, sollte sich selber nur eine paar Fragen stellen. Wie und wo sehe ich mich in 5 Jahren? Der Neuwagenverkauf wird sich rapide verändern. Die Vergangenheit zeigt doch wohin der Weg führt. Immer mehr Administrative Aufgaben für den Verkäufer bis hin zur Abschaffung derselben. Bei BMW gibt es schon den Produkt-Genius. Der soll mit seinem I-Pad durch die Ausstellung gehen und die Leute beraten. Danach führt er sie in ein Büro. Dort sitzt dann eine Schreibkraft welche die Bestellung ausdruckt und wenn es sein muss, wird auch noch schnell ne Finanzierung gerechnet. Alle schön mit Festgehalt. Guckt euch die Digitalen Showrooms an, da braucht es keinen Verkäufer mehr. Um im NW Verkauf mehr als 50tsd Euronen zu verdienen (Brutto), braucht es seine Zeit. Es ist nicht unmöglich aber viele Verkäufer sind im Grunde Hartz IV Aufstocker mit Dienstwagen. Wer nach 6 – 12 Monate seine Stückzahlen nicht erreicht, kann gehen. Im Vergleich dazu sind wir GW Verkäufer auf Rosen gebettet. Ich kann keinen verstehen der seine 55 Stunden in der Woche arbeitet und mit weniger als 4.000 Euro zufrieden ist (Im Jahresschnitt). Leute lernt was anständiges. Der NW Verkauf hat keine Zukunft. Umsatzrenditen von 1% und weniger sind keine Seltenheit. Wo sollen denn da bitte schön anständige Löhne herkommen?

  29. Verkäufer 18. September 2015 at 13:27 - Reply

    Kann ich nur bestätigen.
    Wenn sich Provisionsmäßig bei den Neuwagenleuten
    nichts ändert ist dieser Job für die Katz.

  30. vertriebler 26. September 2015 at 08:59 - Reply

    Sehr geehrte Automobilverkäuferinnen und -verkäufer,

    ich lese hier immer wieder sehr interessiert mit und ich weiss, dass meine Kommentare eher kritischer Natur sind. Das geschieht nicht, weil ich die Arbeit im Verkauf nicht wertschätze. Im Gegenteil, ich sehe durchaus einen Handlungsbedarf der Industrie. Das betrifft Arbeitsumstände, -Bedingungen und Weiteres. Allerdings fällt mir immer wieder auf, dass hier eine scheinbar idealisierte Anschauung über den Rest der Wirtschaft undden Verdiensten und Arbeitsbedingungen vorzuherrschen scheint, der von der Realität extrem weit entfernt ist.
    Wenn ich, die Zahlen der hier veröffentlichten Statements glauben schenke, ist der Verdienst als Automobilverkäufer kein wirklich schlechter, in Relation zu anderen Berufen betrachtet.

    Die durchschnittlichen Bruttoverdienste im Jahr 2014 betrugen 3.527 Euro im Monat oder 42.324 Euro p.a..
    Quelle Statistisches Bundesamt Abruf 26.09.2015, Zahlen für 2014.

    Für 2010 weist das stat. Bundesamt bei Ärzten, ein durchschnittliches Einkommen von 91.299 Euro, für Giesserei Ingenieure 84.223 Euro und für Rechtsberater 79.330 Euro aus.

    Zahlen für 2006, Quelle: stat Bundesamt (https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/VerdiensteArbeitskosten/VerdiensteBerufe/VerdienstenachBerufe5621108069004. pdf?__blob=publicationFile),für:

    Physiker 68.296 Euro ,Chemiker 75.065 Euro,
    Groß- u. Einzelhandelskaufleute 44.457 Euro
    Hochschullehrer 49.209 Euro, u.s.w., als Jahreseinkommen.

    Nach den Zahlen aus dem Blog, verdienen Automobilverkäufer ca. 350 bis 400 Euro Provision pro Verkauf. Bei 120 verkauften Automobilen sind dies zwischen 42.000 und 48.000 Euro an Provisionen, bei 70 verkauften Automobilen entsprechend 24.500 bis 28.000Euro. Das Fixum beträgt, bei 450 Euro/Monat 5.400 Euro p.a..
    Legt man die untere Provisionseinnahme zu Grunde ergibt dies in Addition mit dem Fixum ein Gehalt in der Höhe von 2.491,67 Euro im Monat, mithin 29.899 Euro p.a.. Bei dem hier genannten höchsten Provisionseinkommen sind dies 53.400 Euro p.a., oder 4.450 Euro im Monat.
    Im Mittel, aus Addition der beiden Verdienste, ergibt sich ein Wert in der Höhe von 41.649 Euro p.a..
    Diese Wert liegt knapp unter den als durchschnittlich ausgewiesenen Einkommen des stat. Bundesamtes, wobei Sonderzahlungen, e.t.c. natürlich keine Berücksichtigung fanden.

    Seien Sie mir nich böse, aber Ich hoffe damit ein wenig zur realen Einschätzung der Welt ausserhalb der eigenen, beigetragen zu haben, unabhängig davon dass ich die Schwierigkeiten im Automobilhandel sehr wohl anerkenne.

    • Frank 28. September 2015 at 11:12 - Reply

      Lieber Vertriebler,
      die Zahlen mögen stimmen – aber ich frag einfach mal ketzerisch: Arbeitet der Hochschullehrer wirklich am Tag 10-11 Stunden, arbeitet er auch Samstags, arbeitet er auch Abends weil der Kunde nicht früher Zeit hat, oder weil es wieder irgendwelche VIP-Präsentationen gibt – oder arbeitet er auch am Sonntag auf dem Golfplatz indem er Autos bewacht die dort – weil Hauptsponsor – ausgestellt werden… – und hat der Hochschullehrer auch 30 Tage Urlaub…???

    • Wolfgang 28. September 2015 at 14:27 - Reply

      Hallo Vertriebler,

      ich kann Ihre Zahlen im großen und ganze nur bestätigen. Es muss aber unterschieden werden zwischen Konzernangehörigen und Verkäufern bei Markengebundenen freien Händlern. Hier sehe ich die Zahlen lediglich bei Verkäufern einer sogenannten Premium Marke. Bei einer Volumenmarke ist der Wettbewerb selbst bei gleicher Marke so extrem, das geschätzte 50% der Verkäufe mit Mindestprovision bedacht werden. Und da reden wir nicht mehr von 350 bis 450 pro Auto sondern von 50 – 100 Euro. Ich weis ja nicht wo das statistische Bundesamt seine Zahlen so her hat. Aber wenn diese aus Umfragen stammen, antworten eh nur die, die etwas mehr Verdienen als der grobe Rest. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich bin selber Verkäufer und komme so etwa auf das doppelte des statistischen Bundesamtes. Aber auch in unserem Betrieb gibt es da eine erhebliche Spannbreite. Und von den Kollegen die zu anderen Händlern gewechselt sind hört man Zahlen, bei der unserer Arbeitsministerin schwarz vor Augen würde.

      • Vertriebler 13. Oktober 2015 at 14:49 - Reply

        Lieber Wolfgang,

        herzlichen Dank für Ihre Zustimmung!!! Zum stat. Bundesamt, das sind Zahlen die ich zum Vergleich heranzog, also alles ausser Automobilverkäufer, um Frank mal de Relationen zu anderen Professionen auf zu zeigen. Die Zahlen beruhen i.d.R nicht auf sozusagen Befragungen, sondern über Erhebungen aus Tarifverträgen, Steueraufkommen, e.t.c.. Die Zahlen zum Automobilverkäufer sind hier, von Frank und ggfs. von Kollegen veröffentlichte Verdienste von Automobilverkäufern. Insgesamt ging es darum zu zeigen, dass in anderen Berufen im Verkaufsbereich, nicht mehr und ggfs, eher auch weniger verdient wird, dies alles bei vergleichbarem zeitlichen Aufwand. Dies wird von Frank so nicht akzeptiert, trotz des Nachweises durch belegte Einkommensstatistiken.
        Darüber hinaus ist zu zeigen gewesen, dass ein Autoverkäufer natürlich nicht ein vergleichbares Einkommen a priori unterstellen darf, wie etwa ein Chemiker, Arzt, e.t.c. die nun einmal erheblichen Aufwand für Studium, e.t.c. betrieben haben und von der Verantwortung deutlich komplexere Tätigkeiten verrichten.

        • Frank 13. Oktober 2015 at 19:46 - Reply

          Lieber Vertriebler – ich würde dir doch sooo gerne Recht geben – allerdings, nachdem Du den Job des Automobilverkäufers samt Autohaus-Umfeld nicht kennst, bist du leider komplett auf der falschen Fährte unterwegs… leider – sonst hättest du ja bestimmt Recht. Der Automobilverkäufer ist nicht das Pendant eines Einzelhandelverkäufers – auch wenn es für Dich – aufgrund von Unwissenheit – vielleicht von aussen betrachtet so aussieht.

          • Vertriebler 13. Oktober 2015 at 21:29

            Lieber Frank,

            es fällt sogar mir auf, dass Kritikfähigkeit nicht gerade zu Ihren hervorstechendsten Eigenschaften zählt. Das ist schade, da Sie zur Unsachlichkeit zu tendieren scheinen und die von mir angeführten Argumente bestenfalls in einer sehr oberflächlichen, keineswegs aber in einer fundierten, sachlich argumentativen Art und ‚Weise auf zunehmen bereit zu sein scheinen. Wie gesagt, schade. Da Sie augenscheinlich alle Verkäufer ausserhalb des Automobilbereichs als bestenfalls zweitklassig kategorisieren möchten, disqualifizieren Sie sich und vor allem die auch berechtigten Anliegen von Automobilverkäufern, diese allerdings ohne eigenes zu tun, also unberechtigt selbst und das ist wirklich der Sache und berechtigten Anliegen gegenüber nicht dienlich. Sie werden es vielleicht nicht für möglich halten, aber auch andere Menschen, nicht nur im Verkauf, aber hier geht es ja um diesen Bereich, arbeiten und das viel und das für z.T, wie ich belegen wollte und konnte, weniger bis gleich viel Entlohnung.
            Im Übrigen bin ich sehr gespannt, ob Sie dieses Statement veröffentlichen, ober wie ein anderes, an dieser Stelle, lieber nicht in die Kommentare hier aufnehmen!?

          • Frank 13. Oktober 2015 at 21:45

            Lieber Vertriebler – um eine lange Story kurz zu machen… – Sie kennen den Job des Automobilverkäufers nicht und ziehen ihre Schlüsse aus einem Wissen das natürlich nicht auf Tatsachen basieren kann – was bitte wollen Sie mit ihrem Nicht-Fachwissen hier im Automobilverkäufer-Blog wirklich? Mit Nicht-Fachwissen provozieren? Wozu? Was bringt es Ihnen? Genauso wie die Aussage, dass hier Kommentare nicht veröffentlicht werden… – was wollen Sie mit dieser Falschaussage provozieren bzw. erreichen?

          • Vertriebler 13. Oktober 2015 at 21:40

            apropos… natürlich ist derAutomobilverkäufer ein Verkäufer, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Er ist Verkäufer, wie jeder andere Verkäufer von Gütern und Waren auch. Allerdings lässt sich über die Komplexität von Produkten diskutieren. Allerdings auch über die Akquise Tätigkeiten, die im stationären Verkauf deutlich andere sind, als etwa bei Immobilienmaklern/Verkäufern, Versicherungsvekäufern, e.t.c..

          • Frank 13. Oktober 2015 at 21:51

            Wie gesagt – sie wissen es einfach nicht besser – und ich bin es leid ihnen was zu erzählen was sie eigentlich wissen könnten wenn sie diesen Blog hier gelesen hätten – ein Automobilverkäufer ist sicherlich ein Verkäufer soweit liegen sie richtig – aber spätestens wenn sie den Automobilverkäufer mit Immobilienmaklern/Verkäufern und Versicherungsvekäufern vergleichen wird ihr Unwissen leider deutlich. Schade eigentlich, denn dieser Blog hat viele viele Themen bereits mehrfach aufgegriffen – einfach mal nachlesen bevor Sie mit der Idee: Behauptung geht vor Wahrheit sich komplett ins Aus manövrieren! Sorry!

  31. vertriebler 28. September 2015 at 12:35 - Reply

    Ach Lieber Frank,

    nun mit beliebten Vorurteilen zu spielen ist finde ich zu oberflächlich, und siehtIhnen nicht ähnlich, wenn ich das so sagen darf,für die Ernsthaftigkeit der Probleme die es im Beruf tatsächlich gibt. Aber es sind immer mehrere Seiten real zu betrachten.

    Wenn ein „Leitender“ z.B. Essen geht, ist es nun wirklich nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig, vom Essen selbst, vieleicht mal abgesehen. Wenn der Tag am Morgen um spätestens 8Uhr beginnt, und am Abend meinetwegen auch bei dem von Ihnen genannten Essen oder sonstiger Veranstaltung endet ist es meist 22-23 Uhr. Glauben Sie man wäre nicht auch ganz gerne bei der Familie. Glauben Sie, die Leute mit denen man z.B. essen geht sind immer nur nett und man hätte sie gerne auch privat um sich? Glauben Sie es ist nur toll auf Geschäftsreisen zu sein, oder sich mit Menschen unterhalten zu müssen die stets was zu meckern, zu fordern haben, ohne anerkennen zu wollen, dass es nunmal Notwendigkeiten gibt? Das soll kein beklagen sein, in keiner Weise. Es ist der Job, die Aufgabe, die Pflicht. Es stellt nur die Wahrheit dar, die so leicht zu relativieren ist, wenn man z.B. nur vom Essen redet.
    Als Vergleich wird ein Bauarbeiter auch sagen können dass Autoverkäufer den ganzen Tag nur rumsitzen oder mit ein bischen Gelaber reichlich Kohle machen. Na ? Sie sehen das doch wohl auch ganz anders!? Ich möchte damit sagen, dass der Tellerrand gelegentlich ein solcher ist, über den, im Sinne der Relationen, gelegentlich geschaut werden sollte.

    Schauen Sie die Verkäufer/-innen im LEH, körperlich arbeiten, verkaufen, beraten und das für na so ca. 1.800 Euro brutto, Arbeitszeiten Samstags, und der Rest der WocheZeiten, bis 22 oder z.T auch 24 Uhr.

    Ja, und Hochschullehrer, dier halten nur mal so 2 Std Vorlesung und das war es für den Tag. Ich bitte Sie nicht ernsthaft, oder !? Schauen Sie mal in das Beamtenrecht, Hochschulgesetz, e.t.c., ist vielleicht im Sinne der Realitäten recht hilfreich.

    • Frank 28. September 2015 at 14:03 - Reply

      Wie schon zuvor gesagt – die Beispiele taugen alle nicht zum Vergleich, sorry! Der Leitende verdient sicherlich mehr als der Automobilverkäufer, die Verkäufer/-innen im LEH haben sicherlich geregeltere Arbeitszeiten wie ein Automobilverkäufer und sind auch nicht so arg an Pixum/Provision gegängelt – oder kenn Sie einen Verkäufer im LEH der mit 500 Euro brutto am 1. des Monats anfängt…? etc. etc. etc.

  32. vertriebler 28. September 2015 at 13:09 - Reply

    Sorry, kurzer Einschub noch

    ich denke nicht, dass man in Sachen Verantwortung, und meist auch Ausbildung unbedingt von einer Vergleichbarkeit zwischen Hochschullehrer, Chemiker, Physiker, Mediziner, MBA, Dipl Kfm.,e.t.c. und z.B. Kaufmann im Automobilbereich, Industriekaufmannn (das darf ich behaupten, denn das habe ich ursprünglich als Erstausbildung mal gelernt) , e.t.c. sprechen kann. Wohlgemerkt, das hat nichts mit der individuellen Intelligenz und der Qualität als Mensch zu tun, es geht lediglich um die Qualifikation und den Aufwand hierfür.

  33. vertriebler 28. September 2015 at 17:15 - Reply

    Lieber Frank,

    auch hier schliesse ich von meiner Seite.
    Un auch hier zu guter Letzt, die 500 Euro sind doch nur ein Teil der Wahrheit, und wir sollten ehrlich sein, wenn unsere Anliegen auch auf Gehör stossen sollen. Aus den 500 Euro werden durch ie Garantie ca. 2.200 bis 2.800 Euro, die zwar ins Verdienen zu bringen, aber zur Bestreitung des Lebens erst einmal vorhanden sind. Dann die Option, deutlichst mehr verdienen zu können. Das alles hat eine LEH Verkäuferin, ein Möbel- oder auch ein Schmuckverkäufer, wie Sie mal bemerkten so nicht. Da sollten Sie sich in der Breite mal schlau machen, sonst hinkt eine Argumentation doch sehr. Wie gesagt, es gibt Probleme, die sollten nicht kleingeredet werden aber den Rest der arbeitenden Bevölkerung gering zu schätzen, deren Einsatz, deren Ängste, deren Arbeit und Qualifikation ich weiß nicht ob das zu dem von Ihnen so vermissten Ansehen zuträglich ist !?!?

    Im Übrigen und zum Ende:
    Würden Sie mit dem Druck und der Verantwortung und der ständigen Ungewissheit ob die Angestellten auch morgen bezahlt werden können, einer Selbständigkeit zurecht kommen? Glauben Sie mir der Kampf ist schwieriger, weil es kein Fixum und keine Garantie gibt, kein Alg I sondern direkt Hartz.

    So dass solles gewesen sein, alles Gute

    • Frank 28. September 2015 at 20:33 - Reply

      Eigentlich wollte ich es unkommentiert durchwinken, aber bei so einer krassen Fehlannahme komm ich nicht umhin… Es ist nämlich ein Irrglaube dass man als Selbständiger kein ALG1 bekommt… – Den Antrag auf freiwillige Weiterversicherung in der Arbeitslosenversicherung gibts einfach mal so von der Arbeitsagentur für jeden… – und für Existenzgründer gibts sogar einen verminderten Satz…

  34. vertriebler 29. September 2015 at 07:56 - Reply

    ei,ei, ei,ich wollte ja auch enden, aber wenn, sagen wir mal solch ein Einwurf kommt:

    wer kann sich das als Existenzgründer leisten?? oder wer leistet sich das? Quote ist entsprechend gering! Die sonstigen Kosten sind nämlich i.d.R. derart, zwar die Möglichkeit besteht, aufgrund anderer Kosten, Löhne, für Investitionen, e.t.c., diese Absicherung nicht finanzierbar ist. Sie rechnet sich insofern auch eher nicht, als der Nachweis des Versicherungsfalls relativ, zum Angestellten, komplizierter ist und der finanzielle Aufwand alleine ohne Arbeitgeberanteil zu stemmen ist. Bis der Erfolg, wirtschaftlich,relativ nachhaltig eintritt beträgt die Zeit durchschnittlich 3 – 5 Jahre, dann wäre es( meist) finanzierbar, die Möglichkeit aber nicht mehr gegeben.

    Ich habe das Gefühl, sobald man Ihre Standpunkte ein wenig kritisch beleuchtet, versuchen Sie mit Dingen zu argumentieren, die nicht vollumfänglich zutreffend sind aber zunächst, ablenken und den Kritiker ein wenig diskreditieren, statt die eigenen Argumente (Autohandel) zu belegen. .

    Damit hat sich für mich eine Diskussionsgrundlage aufgelöst und ich Ende, auch wenn ich zu zukünftigen ggfs. nicht voll umfänglich richtigen Darstellungen sicherlich angespornt wäre diese zu korrigieren.

    Sei es drum, schade, aber es macht augenscheinlich keinen Sinn, weil es nicht in die gewünschte Argumentation passt kritische Aspekte dazulegen.

  35. Marc 13. Oktober 2015 at 22:01 - Reply

    Vertriebler du bist ein Spinner! Oder Troll… Such dir eins aus. Ein echter penetranter Besserwisser – hoffentlich begegnen wir uns beide nie in einem Autohaus.

  36. Holger 13. Oktober 2015 at 22:01 - Reply

    Mann-o-Mann Vertriebler, sie haben Null Ahnung aber reißen die Klappe weit auf – Respekt! Wenn ich mich bei etwas nicht auskenne, dann halte ich einfach mal die Klappe, bevor ich so einen gequirrlten Bockmist raushaue – aber dies ist anscheinend nicht der einzige Unterschied zwischen Ihnen und mir.

    • Vertriebler 14. Oktober 2015 at 14:45 - Reply

      Folgendes zu meiner „Unwissenheit“, die Sie unterstellen:

      Zahlenmaterial und Daten hier aus diesem Blog verwendet und aus amtlichen Bekanntmachungen b.z.w. Forschungsberichten, Dissertationen und Studien!

      Ich verweise z.B. auf Werner, der mir in seinem obigen Statement durchaus Recht gibt, darüber hinaus:

      „… . Grundsätzlich ist festzustellen, dass die Automobilverkäufer ihr eigenes Image überschätzen (Grafik 16) . Große Differenzen sind bei folgenden Kriterien zu beobachten: „Nur auf den eigenen Vorteil bedacht“ und „aufdringlich/nervig“. Auffällig ist, dass in dem Punkt „unehrlich/unseriös“ bei den Verkäufern mehr Nennungen zu beobachten sind als bei den Käufern. Bleibt somit zu fragen, ob sich die Automobilverkäufer selbst und ihre Kollegen vielleicht besser kennen, als die Kunden dies tun. …“
      Quelle: http://www.ffs.de/fileadmin/ffs/pdf/ffs_forum_09_2011.pdf, Abruf 07.08.2015, Seite 12

      „… . Die Motivation ist dabei nur ein Baustein für den Verkaufserfolg. Laut Studie fehlt es den Verkäufern vor allem an Wissen über die Kundenbedürfnisse (61 Prozent) und am nötigen Können im Umgang mit dem Käufer (57 Prozent). In 46 Prozent der Fälle sei mangelnde Motivation für schlechte Leistungen verantwortlich, …“

      „… . Wesentliche Voraussetzungen für nachhaltige Veränderungen sind: Ein langer Atem, eine echte Dialogbereitschaft und eine gehörige Portion Mut, sowohl auf Seiten der Mitarbeiter als auch im Management“, betont der Berater. …“
      Quellen:
      2hm & Associates GmbH, Strategie- und Managementberatung, in einer eigenen Studie mit einer Befragung von über 400 Verkaufsleitern in Autohäusern
      sowie,
      http://www.autohaus.de/nachrichten/zwei-drittel-der-autoverkaeufer-machen-lustlosen-job-1005938.html, Internet Abruf jeweils am 07.08.2015.

      „… . Bemerkenswert ist außerdem, dass die Verkäufer asiatischer Importmarken die negativen Eigenschaften deutlich häufiger nennen als diejenigen der deutschen Premium- und Volumenmarken sowie der europäischen Importeure. Das Gegenteil ist bei den Kunden der asiatischen Importeure der Fall. Sie assoziieren mit den Autoverkäufern deutlich weniger die negativen und viel häufiger die positiven Eigenschaften im Vergleich zu den Kunden der deutschen Premium- und Volumenmarken sowie der europäischen Importeure. …Mit 21 Prozent nennen sie am häufigsten „mehr Schulungen anbieten“, gefolgt von „mehr Werbung treiben“ (14 Prozent) und „Entlastung der Autoverkäufer durch Innen und Außendienst“ (9 Prozent). …“

      “… . Wie aber schätzen Kunden das aktuelle Image des Automobilverkäufers ein? Hier gibt es mehr Negatives als Positives zu berichten: Mit 38 Prozent der Nennungen werfen die befragten Kunden den Verkäufern vor, dass sie nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind (Grafik 9) . Unehrlichkeit, unseriöses Vorgehen, Aufdring
      lichkeit und Nervigkeit sind weitere negative Eigenschaften, die dem Automobilverkäufer zugeschrieben werden. Positiv zu vermerken ist, dass Verkäufer trotzdem noch von einem Teil der Kunden als freundlich und höflich eingeschätzt, durchaus als fachkompetent gesehen und grundsätzlich eher positiv bewertet werden.
      Quelle: http://www.ffs.de/fileadmin/ffs/pdf/ffs_forum_09_2011.pdf, Abruf 07.08.2015, Seite 5, 16,

      • Frank 14. Oktober 2015 at 15:10 - Reply

        Ach nööö – ich mags nicht kommentieren und verweise abermals auf die unzähligen Beiträge zu jedem einzelnen Peak in meinem Automobilverkäufer Blog.

      • Frank 14. Oktober 2015 at 15:15 - Reply

        Und abermals stelle ich die Frage: was bitte wollen Sie mit ihrem Nicht-Fachwissen hier im Automobilverkäufer-Blog wirklich? Was bringt es, irgendwelche Links und deren Inhalte hier zu posten…?

        • Vertriebler 14. Oktober 2015 at 15:29 - Reply

          Was ich erreichen möchte,

          recht einfach, eine realistische Einschätzung in Relation mit vergleichbaren Tätigkeiten und entsprechenden Einkommen, Aufwendungen und zeitlicher Beanspruchung.
          Dazu habe ich Rechnungen vorgestellt, die unwidersprochen sind, faktisch jedenfalls. Bis auf den wiederholten Vorwurf der Unkenntnis kommt nichts belegbares, keine belastbare Gegenrechnung oder ähnliches. Die zitate sprechen im Grunde nur belegt aus, was ich angemerkt habe. So etwas nennt man Recherche und auseinandersetzen mit Themen. Daraus folgen dann ggfs.Schlüsse/Schlussfolgerungen und aus diesen erwächst eben dann auch Erkenntnis, neben praktischen Kenntnissen, macht eine solche thematische Auseinandersetzung erst eine Argumentation möglich. Die ich eindeutig vermisse. Statt dessen erfolgen fast beleidigende Anwürfe und das hat nicht mit Sachlichkeit zu tun um die ich mich hier der Sache wegen mir Fakten, stets bemühe.

  37. Bardo 12. Dezember 2018 at 11:34 - Reply

    Guten Tag,

    ja und was verdient nun heutzutage ein Juniorverkäufer bei B&K BMW Vertragshändler?
    Strebe es an eine Umschulung von der Bank zum Verkaufsberater zu machen, da mir meine 2500 Brutto einfach zu wenig sind.
    Empfehlenswert?

    Mit freundlichen Grüßen

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