Mythos Einkommen / Gehalt: Was verdient ein Automobilverkäufer wirklich?

//Mythos Einkommen / Gehalt: Was verdient ein Automobilverkäufer wirklich?

Mythos Einkommen / Gehalt: Was verdient ein Automobilverkäufer wirklich?

Das Gehalt eines Automobilverkäufers – es gibt kaum ein anderes Gerücht in der Berufswelt dass sich seit Jahrzehnten so hartknäckig hält wie das vom Autoverkäufer der viel viel Geld verdient…

endlich Klarheit, kein BlaBla!

Ich seh mich nicht als Weltverbesserer oder Negativ-Meinungsbildner – aber es sollte mal ein bisschen Klarheit reinkommen in das Thema: Gehalt und Einkommen eines Automobilverkäufers!

Gehalt: die Bestandteile

Ein Automobilverkäufer bekommt Fixum und Provision – das Thema Fixum habe ich schon hier ausgiebig beschrieben, deshalb nun zum absoluten Tabu-Thema: Provision.

Provision lt Wikipedia: „Eine Provision (von lateinisch providere ‚vorsorgen‘, ‚sorgen für‘) ist das Entgelt für eine verkäuferische oder vermittlerische Tätigkeit“ – und damit geht das eigentliche Dilemma schon los…

Alptraum: nur Beratung, kein Verkauf

Wenn ein Verkäufer einen Kunden umfassend berät, sich Zeit nimmt, alle Produktvorteile etc. erklärt, das Wunschauto zusammenstellt, passende Finanzierungs- und Versicherungsangebote erstellt und den Kunden das Fahrzeug erklärt bevor er ihn auf Probefahrt schickt erhält der Verkäufer nichts! GARNICHTS! NULL! NADA! Automobilverkäufer leben lediglich vom Verkauf – nicht von der Beratung!

Provision nur bei Erfolg

Erst mit Abschluss eines Kaufvertrags (!)also mit der Bestellung des Fahrzeugs wird ein Provisionsanspruch begründet – aber noch lange nicht fällig! Die Fälligkeit zur Auszahlung der Provision ergibt sich mit der Auslieferung des bestellten Fahrzeugs an den Kunden – keinen Tag früher!

Lieferzeiten?!

Wenn also ein Fahrzeug bestellt wird, welches 8 Monate Lieferzeit hat, erhält der Verkäufer 8 Monate keinen Cent aus diesem Vertrag. Erst am Tag der Lieferung wird diese Leistung belohnt und dann aus Lohnabrechnungstechnischen  Gründen innerhalb von 3-4 Wochen auf seine nächste Monatsabrechnung gebucht.

Provision: viele Teilchen ergeben ein Ganzes

Die einzelne Provision setzt sich neben der Grundprovision u.U. aus vielen vielen einzelnen Bausteinen zusammen: vielleicht Eroberungsprovision, vielleicht Mengenprovision, vielleicht Loyalitätsprovision, vielleicht Lagerwagenprovision, vielleicht Baureihenprovision, vielleicht EoT-Provision (also zum Auslauf einer Baureihe), vielleicht irgendwelche Sonderprovisionen von werkseigenen Tunern etc. – deshalb kann hier keine klare Aussage getroffen werden, wie hoch nun die Provision wirklich ist.

Ein genereller Wert kann aber angegeben werden: Über alle Baureihen, über alle Sonderprovisionen und -effekte, kumuliert auf die Jahre 2010 und 2011 verdient ein Automobilverkäufer einer Premiummarke durchschnittlich an Provision je Fahrzeug 350 – 400 Euro (brutto).

Das mag nun für den einen oder anderen Leser, der kein Insider ist, viel oder auch wenig klingen – es ist aber die Realität! Ungeschönt und schwarz auf weiß!

By |2013-07-03T04:42:46+00:0005.05.2012|Allgemein|257 Comments

About the Author:

Mein Name ist Frank* ich bin 39 Jahre alt und zertifizierter Automobilverkäufer. Seit nunmehr 17 Jahren verkaufe ich Automobile im Premiumsegment, Hier im Blog schreibe ich über meine persönlichen Erlebnisse und Ansichten. (*Name wurde geändert)

257 Comments

  1. Sebastian 6. Juni 2012 at 19:55 - Reply

    Sehr schön geschrieben, danke für deinen erfrischenden Blog. Bin vor Tagen zufällig hier gelandet und schaue immer wieder gerne vorbei ;-).

    Ergänzend zum Artikel noch ein Aspekt von mir als Verkäufers einer „Brot- und Buttermarke“. Da abseits der Premiummarken auch Kleinstwagen verkauft werden, kann die Provision auch schonmal 150 Euro betragen <- die Mindestprovision. Der Aufwand (Beratung, Probefahrt, Nachkontakt, Finanzierung etc.) ist der gleiche, wobei Fahranfänger teilweise noch Beratungsintensiver sind.

  2. Marc 20. September 2012 at 22:01 - Reply

    Wenn der Premiumverkäufer also 8 im Monat verkauft, dabei tatsächlich rund 400,- € pro Auto bekommt und dann noch 800fix hat – dann ist das nicht so schlecht! Ich kenne Fordverkäufer die gehen für 2000,- fest im Monat arbeiten…

    • Ralle 30. November 2013 at 09:52 - Reply

      So sieht es aus. Und komischerweise bekommen oft Quereinsteiger von Anfang an mehr Lohn. Hä, bin ich im falschen Film.
      Ich kannte einen Betriebswirt, der von Anfang an ca. 3.000 € Festlohn bekam und bei Zielerreichung mit noch mehr Lohn rechnen darf.
      Hier läuft einfach alles schief. Kunden wollen keinen Euro zuviel bezahlen und hier geht das Ganze schon los.

      • Paul 30. November 2013 at 17:23 - Reply

        Ist Betriebswirt so etwas, wie Seepferdchen beim Schwimmen? Titel sind Schall und Rauch und in Deutschland seit Einführung des Bachelor einer tollen Inflation unterworfen. Jeder Affenverein vergibt heute Titel wie Betriebswirt. Man bekommt das Ko…..
        LG
        Paul

  3. Frank 20. September 2012 at 22:58 - Reply

    @Marc – eigentlich ne schöne Rechnung – allerdings verkauft ein Premiumverkäufer im Jahr 2012 irgendwo zwischen 50 und 60 Fahrzeuge im Jahr, Tendenz: weiter sinkend! Große Vertriebsorganisationen entlohnen Verkäufer in der Zielvereinbarung ab 50 Autos… – Zufall?

    Somit ist die Rechnung also eher: 5 Autos im Monat + Fixum = 2.800.– Euro.

    • Automann 22. Februar 2013 at 06:04 - Reply

      @Frank
      Ich habe keinen Schimmer auf welche Marke Du Dich beziehst aber mit der Stückzahl bei einem Premiumhersteller sollte man zu Hause bleiben und sich einen anderen Job suchen. Das Problem ist doch das viele erwarten heute eine neue Stelle zu besetzen und morgen Geld zu verdienen. Nachhaltigkeit, Durchhaltewille und Fleiss sind das Zauberwort des Vertriebs! Sofern noch der Standort die Marke und das Können passt kann man immer noch sehr viel Geld verdienen. Ich bin seit 2004 bei einem Premiumhersteller und Verkaufe ca. 140 Neuwagen im Jahr + Vorführwagen und den einen oder anderen Gebrauchten.
      Wenn überhaupt gib es sehr wenige mit denen ich als Angestellter im Vertrieb ohne Führungsverantwortung tauschen möchte. Daher gilt: Jede Meinung ist subjektiv. Möglich ist hingegen alles!

      • Frank 22. Februar 2013 at 06:43 - Reply

        Lieber Automann,

        Jede Meinung ist subjektiv. Möglich ist hingegen alles

        wie wahr wie wahr – deswegen würde es mich wirklich interessieren wie bzw. an wen Du 140 Neuwagen plus Vorführwagen plus Gebrauchtwagen verkaufst?

        Im Großkundenverkauf wäre dies möglich – da sind Stückzahlen >200 Einheiten je Verkäufer vom Hersteller normal vorgegeben / geplant – allerdings ist das Denken „hohe Stückzahl = hohes Einkommen“ hier durch die (Fast-)Halbierung der Provision bei Großkunden /Händler nicht richtig…

        Im Individualkundenverkauf ohne Großkunden und ohne Händler hast du entweder eine 80 Stunden Woche oder aber 2-3 Mitarbeiter die Dir zuarbeiten und Probefahrten, Zulassungen, Leasing-Rückläufer und Auslieferungen von Neuwagen für Dich übernehmen… – oder gute „freie“ Leasinggesellschaften / Vermittler die Dir die Kunden zuspielen.

        Ein guter – wirklich guter Verkäufer kommt heute am besten Standort mit der gefragtesten Marke ohne Zuarbeiter / Vermittler und ohne Großkunden / Händler niemals über 100 Fahrzeuge…

        Nachdem ich über meine langjährigen Kontakte Einblick in die Best-Performer Incentives der Premiumhersteller habe, gibt es im Individualverkauf von Neuwagen bei allen Premiumherstellern jeweils genau eine Handvoll Verkäufer die diese Stückzahlen (>100 Einheiten) erreichen und dafür jedes Jahr tolle Preise abräumen… Gratulation!

        Nachhaltigkeit, Durchhaltewille und Fleiss sind sicherlich Attribute die ein Verkäufer zwingend mitbringen muss – egal ob er Immobilien, Versicherungen oder Schneidebretter verkauft – insoweit relativiere ich Deine Aussage und behaupte dass diese Handvoll Verkäufer mit Stückzahlen >100 Einheiten im Individualverkauf einfach nur verdammt viel Glück haben dass an ihrem Standort die Marke gut läuft der Verkaufsleiter diesen „Stückzahlbringer“ hegt und pflegt und sie gleichzeitig keinerlei Privatleben (geschweige denn Familie etc.) haben und somit die 80 Stunden-Woche vielleicht ein paar Jahre realisieren können…

        Deswegen – Gratulation an Dich!

        • Automann 23. Februar 2013 at 00:13 - Reply

          Lieber Frank,
          danke der Ehre.
          Bitte entschuldige, ich möchte niemandem auf den Verkäuferbinder treten, aber wo steht hier etwas vom Codex „Nur Einzel- oder Privatkunden“?
          Die Kundenzusammensetzung spielt hier natürlich eine entscheidende Rolle! Daher kann und darf man jegliche Aussagen von Dir lieber Frank, den Kollegen die es noch werden möchten oder es schon sind und natürlich auch meiner Wenigkeit sicher nicht pauschalieren. Erfolg im Vertrieb hat heute in jeder Branche ganz entscheidend etwas mit dem eigenen Netzwerk zu tun. Eine gesunde „Mischung“ der Kunden ist hier ganz hilfreich und entscheidend. So etwas dauert leider Jahre und nicht jeder ist für den Vertrieb gleich geeignet. Man entwickelt sich aber als Mensch und eben auch als Verkäufer über die Jahre. Erfolg braucht daher Zeit. Daher danke ich dem „Herrgott“ das es heute passt, aber es liegt auch ein kleines bisschen an anderen Faktoren, wie Du mir hoffentlich zugestehst. Die Zeiten im Automobilvertrieb wie auch in anderen Branchen haben sich in den letzten Jahren dramatisch geändert und die Entwicklung wird fortschreiten. Morgen ist nicht heute und übermorgen ist morgen schon gestern! So wie sich unsere Gesellschaft und damit auch stetig die Verteilung des Vermögens ändert. Dies kann man nun gut finden oder nicht, aber hier liegen sowohl im Premiumsegment als auch im Volumensegment Chancen. Du musst eben die richtigen Kunden bedienen und daher wissen wo diese sind und wer das ist. Die Marke und das Markenimage spielt natürlich ebenfalls eine ganz grosse Rolle. In meinem bescheidenen Horizont steigen jedes Jahr die durchschnittlichen UPE’s der verkauften Fahrzeuge.
          Die Erträge und damit die Provisionen im Premiumsegment sind nicht so schlecht, aber auch das hängt immer vom Autohaus und eben auch vom Hersteller ab. Der Wettbewerb ist hart und wird härter, aber das ist so seit ich in dem Business bin (1999). Es ist eben nicht alles schlecht, wie auch nicht alles gut ist! „Glück“ mein lieber Frank gehört sicherlich in unserem Leben zu allem was wir tun und eben auch zum Vertrieb dazu. Wenn Du an einem Ort bist wo nicht die Kunden Deiner Marke sind oder der Bertieb nicht passt, liegt es an jedem selbst dies zu verändern oder auch an diesem Standort kreativ zu werden. Im Übrigen: Wer sitzt denn bei den von Dir angesprochenen „Best-Performer-Veranstaltungen“ der Hersteller? Glaubst Du ernsthaft das da nur Verkäufer sitzen die diese Stückzalen selbst erreicht haben? Das weist Du besser. Da wird ordentlich geschoben von Seiten des Handels. Beispiel: Unter einem Verkäufer und seiner Verkäufernummer werden Auftragseingänge zusammengefasst die z. B. von den Dir beschrieben Vermittlern kommen. Daher war’s mal ganz nett, aber machen wir uns doch nicht selbst die Taschen voll. Da fahren nicht alle Top-Verkäufer mit die es könnten, da viele keine Lust haben irgendwelche Formblätter auszufüllen um „dabei“ zu sein. Show ist täglich und bitte wirklich nicht in der knappen Freizeit. Ich selbst lege daher keinen Wert auf diesen Käse. Entscheident ist ob der Einsatz am Jahresende gestimmt hat. Du glaubst es kaum! Ich habe Privatleben und auch Familie! Deine beschriebenen 80 Wochenstunden sind mir zu viel. Auch fehlt mir leider ein Heer von „Zuarbeitern“.

          Freie- Leasiggesellschaften als Vertriebshilfe können nichts besser, kosten meine Arbeitskraft und meine Erträge und bringen auch am Ende nicht die Stückzahl – nein danke.

          Bitte ein bisschen mehr positiv! Es liest sich ein wenig so als müsstest Du rechtfertigen warum alles so schlecht ist.

          Sonnenschein ist der Job nicht und in diesem gesamten Blog steht ganz viel Wahrheit!

          Zusammenfassend:
          Der Beruf des Automobilverkäufers ist noch immer eine sehr vielfältige Tätigkeit, die sehr hohen Einsatz, Fachwissen, Geduld und vor allem auch Persönlichkeit erfordert.

          Wer jetzt noch möchte: Viel Spass, die Kunden warten!

          Euer Automannn

        • Günter 11. Februar 2015 at 18:22 - Reply

          Lieber Frank!
          Ich bin seit 1991 Automobilverkäufer und bin seit 16 Jahren beim Marktführer.
          Allein mein Jahresziel ist 160 „Neufahrzeuge!“ Unter Anführungszeichen deshalb, weil das um sich greifende Übel „Tageszulassungen“ um sich greift und diese nicht mehr -wie hinlänglich bekannt sein dürfte – als NW gelten.
          Mit meinen Händlern (Großabnehmer in diesem Sinne gibt’s in unserem Bundesland keine) komme ich auf 180-210 Fahrzeuge pro Jahr.
          Mit „nur“ 100 Fahrzeugen überlebst du in unserer Organisation nicht bzw. ist der Gehalt nicht gerade rosig.
          So sieht es bei uns aus.

          LG

          Günter

      • Paul 30. November 2013 at 17:16 - Reply

        Endlich mal jemand, der den Durchblick hat. All anderen jammern hier rum. Es sind immer die anderen Schuld. Keiner kommt auf die Idee, dass er nicht zum Job des Automobilverkäufers passt oder einfach nicht den nötigen Einsatz bringt. Von den Automoblverkäufer, die ich kenne, sind über 90 % mit ihrem Einkommen zufrieden. Vom vielen Jammern wird kein Auto mehr verkauft.
        Gruß
        Paul

    • Anonymus 8. November 2013 at 18:37 - Reply

      Ich bin für einen Mindestlohn. Ich kenne jemanden der bekommt 500 Euro wenn überhaupt. Ausbeutung pur. Und dann gibt es keine 90 Euro Provision für nen Neuen und das bei einer Tochterfirma eines großen deutschen Autoherstellers…

    • Maximilian 17. Juli 2016 at 08:31 - Reply

      Moin ich wollte fragen ob ein Automobilverkäufer auch im Monat ein festes Gehalt bekommt ? Oder einfach nur das gehalt von den verkauften Autos ?

      • Frank 28. März 2017 at 06:16 - Reply

        Der Verkäufer bekommt i.d.R. ein Fixum und ein Garantiegehalt dass sich aus Fixum und einer Art „Dispokredit vom Autohaus“ zusammensetzt – heisst, das muss er wieder mit Provisionen zurückzahlen!

  4. Dominik 12. Oktober 2012 at 10:51 - Reply

    Jetzt kurz gefragt lohnt sich der Job automobilverkäufer also kann man mit dem Gehalt leben oder ist es ein Hunger Lohn ( wenn man anfängt )

    • Frank 12. Oktober 2012 at 12:08 - Reply

      Hallo Dominik,
      also zunächst müsste man wissen was Du unter „Hungerlohn“ verstehst und was „wenn man anfängt“ in Deinem konkreten Fall bedeutet. Einfach gesagt – es gibt Kollegen die können von Ihrem Gehalt leben, angeblich gibts sogar welche die davon gut leben können…, andere eher nicht und dann gibt es noch welche die gerade erst angefangen haben, sich entweder als Juniorverkäufer zunächst zertifizieren müssen oder bereits fertig zertifiziert erstmal „ins Laufen“ kommen müssen…

  5. Dominik 19. Oktober 2012 at 12:21 - Reply

    Mit Hungerlohn verstehe ich so wenig Geld das man kaum um die kurven kommt also das man heftig sparen muss und sich nichts gönnen darf.

    Was verdient man den zb als auszubildender?

    • Frank 19. Oktober 2012 at 15:08 - Reply

      Hallo Dominik,
      vielen Dank für Deinen Kommentar! Wie schon gesagt und des öfteren beschrieben bekommt ein Automobilverkäufer sein Gehalt aus einem Fixum und einer Provision. Liefert ein Verkäufer nichts erhält er eine Garantieprovision. Die Höhe dieses Darlehns ist abhängig von verschiedenen Faktoren und wird ggf. von Betriebsräten, Betriebsvereinbarungen etc. vorbestimmt. Liefert also ein Automobilverkäufer kein Auto ist somit sein Einkommen in diesem Monat lediglich Fixum plus Darlehen – und das kann zwischen 2.500.– und 3.300.– Euro variieren. Ob das nun ein „Hungerlohn“ ist kann ich nicht beurteilen – mit 2.500.– Euro brutto lebt man in Hamburg am Existensminimum – in Görlitz sicherlich gehoben…

      Eine Ausbildung zum Automobilverkäufer gibt es so nicht!!! – Ein Automobilkaufmann ist noch lange kein Automobilverkäufer. Nach einer kaufmännischen Ausbildung kannst Du in einer Weiterbildung als Nachwuchsverkäufer die Zertifizierung des ZDK erhalten – während dieser Weiterbildung erhälst Du in Etwa auch zwischen 2.500.– und 3.300.– Euro brutto im Monat!

  6. Dominik 19. Oktober 2012 at 16:44 - Reply

    Aso danke

    Ich habe nur in anderen foren gelesen das wenn man kein Auto verkauft dann nur 700 netto bekommt und ich meine das ist nicht viel das meinte ich mit hungerlohn 🙂

    • Frank 19. Oktober 2012 at 17:04 - Reply

      nene… – Diese „Märchen“ können nicht stimmen – und es gibt viel, sehr viel im rechtlichen Bereich dass dies untermauern würde, aber hier zu weit vom Thema führt! Rein theoretisch könnte natürlich ein Automobilverkäufer auch mit 700 Euro netto nach Hause gehen: Wenn er nur die Garantieprovision plus Fixum hat, Bespielsweise 2.500.– brutto, Lohnsteuerklasse 1, keine Kinder, Kirchensteuer zahlt, dann sind das netto ca. 1.600.- netto, und wenn dieser Automobilverkäufer dann noch einen Dienstwagen i.H.v. 100.000.– Euro zu versteuern hätte und jeden Tag 100km weit in die Arbeit damit fahren würde… – dann… JA… – aber das ist wie gesagt NUR Theorie…

      Aufpassen musst du dennoch mit den Definitionen – kein Automobilverkäufer bekommt Geld als Provision wenn er ein Auto verkauft (!!!) – sondern nur (!!!) wenn er das verkaufte Auto liefert (!!!).

  7. Dominik 19. Oktober 2012 at 18:07 - Reply

    Sorry eine frage habe ich noch ich frag soviel da ich mich nur informieren will was ich in 2 Jahren werden will.

    Also: was ist gemeint mit verkaufte Autos liefern ? Das versteh ich leider nicht richtig.

    • Frank 19. Oktober 2012 at 18:22 - Reply

      ohje – erst in 2 Jahren… – ob da noch alles so ist wie heute… 😉

      Zu Deiner Frage: Unterschreibt ein Kunde bei einem Automobilverkäufer einen Kaufvertrag bekommt der Automobilverkäufer für diesen erfolgreichen Geschäftsabschluss nichts, garnichts, nada, null!

      ERST wenn dieses Auto an den Kunden ausgeliefert / übergeben wurde, erhält der Automobilverkäufer seine Provision, aber auch nicht sofort, sondern aufgrund abrechnungstechnischen Gründen kann es ohne weiteres passieren dass der Automobilverkäufer die Provision erst einen Monat später auf seinem Gehaltszettel sieht!

      Fallbeispiel: Der Automobilverkäufer verkauft im Monat Juli 10 Neuwagen mit einer Lieferzeit von jeweils 6 Monaten, dann erhält er im Februar des darauf folgenden Jahres die Provision daraus.

  8. theduke 23. Oktober 2012 at 17:54 - Reply

    Hallo Frank,

    ich habe mit großem Interesse deinen Artikel gelesen. Ich arbeite seit zwei Jahren in der Automobilbranche. Ich verkaufe Autos ins Ausland via Internet. Die Autos sind zwischen sechs u. neun Mon. alt. Die Verkaufspreise liegen zwischen 40000 und 60000 Euro. Seit meinem Einstieg verdiene ich ein fixes Gehalt. Ursprünglich sollte dies nur übergangsweise bezahlt werden, aber es hat sich nichts verändert. Als Quereinsteiger kannte ich die üblichen Zahlungsmodalitäten nicht. Ich habe letztes Jahr beispielsweise ca. 170 Wagen verkauft. Ich möchte mich erkundigen, was normaler Weise in der Branche Gang und Gäbe ist, um mit meinem Vorgesetzten einen neuen Bezahlungsmodus zu verhandeln (Provision, Bonus u.ä.). Dazu müßte ich allerdings mehr Hintergrundwissen haben. Ich möchte optimalerweise auch kein zu großes Risiko eingehen, da ich monatliche Fixkosten und eine Familie habe. Hast Du eine Idee, was in meinem Fall üblich und gerecht wäre? Vielen Dank für ein paar Infos.

    • Frank 23. Oktober 2012 at 19:24 - Reply

      Aaaaaaalsoooo… – ich kann Dir sicherlich nur nen Tip geben bzw. Ratschläge denn wie so vieles ist gerade das Einkommen bei einem „freien“ auch frei verhandelbar!

      In Deinem Fall gibt es zwei Ansätze:

      a) Von dem was übrig bleibt vom Gewinn z.B. 10% je verkauftem Auto – bleibt also ein Rohgewinn von 3.000.- Euro übrig bekommt der Verkäufer 300 Euro.
      b) je Fahrzeug vom Netto-Verkaufspreis 1%

      dazu würde ich noch zu einem Fixum i.H.v. 1.200.– Euro raten und eine Garantieprov. i.H.v. 3.300.– Euro.

      Fakt ist, wenn bei den grossen Dreien im GW-Verkauf ein Verkäufer 170 Einheiten verkauft und abwickelt dann geht er niemals unter 100´Euro/Jahr nach Hause!

      Mach was draus, wünsch Dir weiterhin viel Glück und viel Erfolg im Verkauf deiner Fast-Jahreswagen 😉

  9. theduke 24. Oktober 2012 at 17:43 - Reply

    Besten Dank

  10. admin 24. Oktober 2012 at 17:48 - Reply

    Gerne – wenn Du noch Fragen hast, lass es mich wissen!

    und… erzähl von diesem Blog damit noch viele weitere Autoverkäufer dazu kommen!

  11. Mark 25. Oktober 2012 at 08:52 - Reply

    Hallo Frank,

    Ich arbeite seit 6 Jahren bei einem relativ großen Unternehmen in den neuen Bundesländern und habe davor meine Lehre zum Automobilkaufmann abgeschlossen! Ich sowie alle Verkäufer in der Automobilbranche haben im Berufsleben Höhen und Tiefen bezüglich Ihres Gehaltes erlebt! Wie wir alle Wissen ist der Markt stark rückgängig und das bekomme ich gerade stark zu spüren. Es ist leider so das viele Verkäufer hier in unserer Region kein Garantiegehalt bekommen und somit manche Monate mit 700,- € netto oder sogar weniger nach Hause gehen (Ich sprech aus Erfahrung). Wo ist die Motivation früh aufzustehen und 42 Stunden die Woche zu arbeiten? Bei mir ist es so ich bekomme Fixum und Provision vom Ertrag und einen kleinen Dienstwagen. Das unwürdige an diesem Beruf finde ich ist das man sich krumm macht mit Beratungen, Nachkontakten etc. und nichts davon hat, außer seinem Fixum, wenn der Kunde dann nicht kauft!!!

    • Frank 25. Oktober 2012 at 12:39 - Reply

      Hallo Mark,
      vielen Dank für den kurzen Einblick in Deine Verkäufertätigkeit und Deinen Ertrag daraus. Ich weiss es nicht 100%tig, aber ich glaube schon mal gehört zu haben dass ein Einkommen von 700.– Euro netto bei einer 40 Stunden Woche rechtlich sehr sehr bedenklich ist. Worte wie „sittenwidrig“ oder „Mindestlohn“ siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Mindestlohn#Deutschland

      Mit anderen Worten: ich bewundere Dich, mit 700 Euro netto könnte ich nicht leben, geschweige dem, meinen Lebensstandart aufrecht erhalten – und dafür dann jeden Morgen aufzustehen… – wow!

  12. Oli 29. Oktober 2012 at 13:06 - Reply

    Hallo Frank,

    ich habe 2009 meine Ausbildung zum Automobilkaufmann abgeschlossen. Danach ging ich in die Selbstständigkeit, die ich aber auf Grund div. Gründen zeitnah wieder beendete.
    Seit nun ca. 18 Monate arbeite ich bei einem gut laufenden Gebrauchtwagen Autohaus als Verkäufer. (altes Bundesland)

    Ich verkaufe 15 Autos im Monat (Schnitt seit Anfang an)

    Grundgehalt :850.-
    Prov. p. Fzg.:100.-
    ein kleiner Anteil aus den Finanzierungsprov.

    (alles in Brutto versteht sich )

    2000.- Netto zu erwirtschaften ist sehr schwer.

    50 Std. sind das Minimum in der Woche, oft mehr.

    Kein Dienstwagen!

    Das dies wenig ist, ist klar denke ich..

    Als das Thema „Gehaltserhöhung“ oder „Dienstwagen“ zur Ansprache kam, meinte man nur ich solle mehr Autos verkaufen, dann verdient man auch mehr.

    • Marc 6. Dezember 2012 at 22:23 - Reply

      Moin.

      15 Einheiten ist gut! 100,- € pro Einheit ist wenig, kein Dienstwagen ist inakzeptabel! Wenn Du es „kannst“ und Du hast ein „gutes“ Verhältnis zum VKL, dann muss der Dienstwagen drin sein nach so langer Zeit – Und Angebote gibt es schließlich genug!

  13. Oli 29. Oktober 2012 at 13:25 - Reply

    15 im Schnitt verkaufen und auch ausliefern 🙂

  14. mike 28. November 2012 at 21:30 - Reply

    hallo zusammen,

    eins vorweg: ralf ist nah an der realität!

    ich selbst arbeite seit 9 jahren bei einem premiumhersteller.

    fixum 460€, das garantiegehalt liegt bei 12 gehältern bzw. auf 12 gehälter umgelegt mindestens 3.500 € brutto, d.h. 3.040 € müssen aber als provision verdient werden.

    pro fahrzeug kann man zwischen 50€ und 3.500€ (meine rekordprovision) verdienen. realistisch im schnitt sind 600-700 € zzgl. bankprovisionen, ausgleichsprovisionen etc.. realistisch im neuwagenbereich kann man 70-80 fahrzeuge in einem superjahr verkaufen. in schlechten jahren wie 2009/2010 auch mal nur 40-50 fahrzeuge.. alles stark abhängig welche gebiete/regionen man bearbeitet.

    vorführwagen werden mit 1% des nettoverkaufspreises bonifiziert. günstige fahrzeuge sind somit eigentlich nicht interessant unter provisionsaspekten!

    bei der provision ist eine ertragsorientierung entscheidend. man kann mit 70 fahrzeugen pro jahr 45 teur verdienen oder aber auch 80 teur, je nachdem wie gut man die fahrzeuge platzieren kann.

    der verdienst liegt dann bei 45.000€ – 80.000€ brutto.

    die arbeitszeiten liegen immer zwischen 50-60 stunden/woche, selten weniger, manchmal sind es nur 45 stunden. niemals gibt es eine 36-stunden-woche, außer man schafft es sich durchzumogeln im außendienst, was dann aber wohl wenig spaß macht. das gehalt liegt dann bei 40 teur, aber auch nur 1 jahr lang, dann ist man draußen.

    wichtig ist einfach der spaß am job und ein bisschen die sicht aus der perspektive des arbeitgebers ;-))

    das war ein kleiner überblick, aber auch innerhalb der marke gibt es große unterschiede und nicht zwingend repräsentativ.
    andere hersteller machen das auch völlig anders, zum beispiel mit der bezahlung eines niedrigen festgehaltes. hat der arbeitgeber einen motivierten gut verkaufenden arbeitnehmer, ist dieser der profitabelste arbeitnehmer im haus.

    viele grüße mike

  15. mike 28. November 2012 at 22:20 - Reply

    anmerkung zu meinem posting: ich meinte natürlich nicht ralf, sondern frank…und dass du mit 15 jahren berufserfahrung nah an der realität bist, ist auch klar! ich meinte viel mehr, dass sich deine angaben/erfahrungen mit den meinen sehr gut decken 🙂 in diesem sinne danke für deine seite, da sie dem ein oder anderen einen kleinen einblick in die autoverkäuferwelt gibt.

    übrigens war mein hauptargument autoverkäufer zu werden nur die leidenschaft an diesem beruf und die aussicht auf einen tollen dienstwagen – überhaupt nicht das geld! heute ist das etwas anders und der dienstwagen auch nicht mehr so wichtig, aber was geblieben ist: die leidenschaft am job! nicht immer, aber oft!

  16. Frank 28. November 2012 at 22:29 - Reply

    Hallo Mike,
    den kleinen Fauxpaux bzgl. meinem Namen habe ich gar nicht bemerkt gehabt.

    Schön wenn Du ähnliche, ja fast deckungsgleiche Erfahrungen in „deinem“ Autohaus hast was Gehalt und Arbeitszeiten angeht.

    Als ich damals Automobilverkäufer werden wollte waren meine Intentionen auch der Reiz an diesem Beruf, das in Aussicht gestellte Gehalt und natürlich — der Dienstwagen… – hast du Dir schon mein „wie alles begann“ hier: http://www.automobilverkaeufer-blog.de/automobilverkaeufer-wie-alles-begann/ durchgelesen?

  17. mike 28. November 2012 at 22:50 - Reply

    interessanter bericht…bei mir ist alles ähnlich gewesen: kaufmännisches studium bei der bank, ich hatte den den vw golf 3 vr6 und habe diese autoverkäufer auch immer ein bisschen beneidet, um die tollen autos…man muss das einfach ausprobieren: entweder wird es wie bei uns der traumjob (meistens) oder halt ein fiasko! natürlich braucht man auch glück beim arbeitgeber – ein premiumhersteller ist hier ein klarer vorteil!

  18. Paul 6. Dezember 2012 at 19:30 - Reply

    Hallo, Ihr lieben Automobilverkäufer,
    ich bin nicht unmittelbar Betroffener und schreibe daher mit einer gewissen Distanz. Nach über 14 Jahren Ausbildung von Automobilkaufleuten und intensivem Kontakt zu den Ehemaligen halte ich die Darlstellung von Mike am zutreffensten. Unter Berücksichtigung der Qualifikation und des Einsatzes sollte kein erfahrener und für die Tätigkeit geeigneter Automobilverkäufer unter 48000 Euro Jahresgehalt nach Hause gehen. Verdienste über 100000 sind selten, aber durchaus möglich (Transporter- und Lkw- Verkauf). Gerade in den letzten Tagen habe ich mich mit 3 Automobilverkäufer unterhalten. Nachweisbar lag das Einkommen über 3 Jahre gesehen einschließlich der Versteuerung des Firmenfahrzeuges im Schnitt monatlich zwischen 4000 und 7000 Euro brutto. Wer weniger verdient, lässt sich ausnutzen und macht aus Millionären Multimillionären oder er passt nicht zum Job. Mir ist die wirtschaftliche Situation der Branche durchaus bekannt. Nur Autohäuser, die professionell geführt werden, haben eine Überlebenschance. Die Konzentrationstendenz zu großen Betrieben mit vielen Filialen wird fortschreiten. Oft Klagen die Inhaber aud hohem Niviau. Für die jungen Leute, die sich im ersten Schritt für die Ausbildung als Automobilkaufleute interessieren, sei gesagt, ich kenne keine arbeitslosen Automobilkaufleute. Nur seit bei der Auswahl des Ausbildungsbetriebes sehr kritisch. Sehr viele Betriebe nutzen nur aus und kehren sich eine Dreck um die Ausbildungsordnung und die IHK´s und Handwerkskammern als Hampelmänner des Kapital schauen tatenlos zu. Es ist viel Eigeninitiative in der Ausbildung verlangt, sonst bleibt ihr auf der Strecke. In diesem Sinne alles Gute.

  19. Marc 6. Dezember 2012 at 21:44 - Reply

    Ich habe es also richtig verstanden: 4000,-€ aufwärts ist „normal“ – Jeder der diesen Bereich unterschreitet ist selbst schuld und ein Volltrottel, ja?
    Auch ich bin seit einigen Jahren in der Branche und habe sehr viele Gehälter gesehen, und möchte dazu sagen, dass ein ganz wichtiger Begriff aussenvor gelassen wurde: Die Region ist ausschlaggebend. Jemand in Mecklenburg-Vorp. wird nie so viel verdienen(bekommen) wie einer am Starnberger See bei München! Und Autohäuser die heutzutage viel Geld verdienen?! Bundesweit wird die Zahl nicht so groß ausfallen… (www.Bundesanzeiger.de – alles einsehbar)
    In diesem Sinne – Beste Grüße

  20. Frank 6. Dezember 2012 at 22:02 - Reply

    @Marc – nene – hier schreibt niemand „Volltrottel“ – bitte! Contenance!!!!

    Es gibt sicherlich bei der ganzen Diskussion 2-3 entscheidende Faktoren – zum einen natürlich das PRODUKT, zum anderen die LAGE DES AUTOHAUSES (sowohl lokal als auch regional) und natürlich auch das MANAGEMENT DES AUTOHAUSES.

    Diese 3 Faktoren sind maßgeblich für den Erfolg / Misserfolg eines Automobilverkäufers.

    Dennoch ist es ein Trugschluß mit Deinem Vergleich Mec-Pom / Starnberg – denn in einem Konzern verdient jeder Verkäufer GLEICH – heisst die PROVISION ist augrund einer konzernweiten PROVISIONSRICHTLINIE vorgegeben – keinen Cent gibt es mehr als in dieser Vereinbarung ausgewiesen – und —> die Gebiete sind auch so vom Konzern vorgegeben dass jeder (!!!) Verkäufer egal ob in Mec-Pom oder an der Elbchaussee bis auf 3-4 Einheiten gleich gestellt ist – die gleiche Chance hat – das gleiche Potential!!!!!

    Witzigerweise ist dies allerdings dahingehend eine absolut falsche Basis da ja eigentlich ein Verkäufer in Starnberg (dein Beispiel) um einiges mehr verdienen muss wie einer in Mec-Pom (dein Beispiel) da er ungefähr das dreifache an Miete oder Kauf-Tilgung der Immobilie – also der größte Teil der monatlichen Fixkosten – zu zahlen hat…

    so gesehen müsste der Verkäufer in Gebieten mit hohen Fixkosten auch die Chance haben mehr zu verdienen – also größere Gebiete bzw. Gebiete mit mehr Potential… – aber das ist leider noch nicht bis zu den Vertriebslenkern in den Konzernen vorgedrungen…

  21. Marc 6. Dezember 2012 at 22:13 - Reply

    Ja, ich fühle mich dahingehen schon ein wenig in der Würde verletzt, mit einer der Weltgrößten Deutschen Automarken der Welt handeln zu können dabei jedoch nicht die „Verdienstgrenzen“ des Vorredners erreichen zu können und dabei entweder falsch in diesem Job zu sein bzw. dumm genug zu sein mich ausnutzen zu lassen.
    Das Arbeiten in ländlichen Gebieten funktioniert ganz anders als in einer Großstadt.
    Ich kenne auch Verkäufer aus dem Bereich McPomm und die drehen dort so gut wie nichts (3-5 im Monat GW,NW)
    Des Weiteren entsteht bei mir immer öfter das Gefühl, hier sind alle nur Verkäufer bei Niederlassungen von Marken aus dem sog. Prmämiumbereich 🙂 und auch da herrschen Unterschiede zu den „Volksmarken“ …
    in diesem Sinne
    MFG

  22. Frank 6. Dezember 2012 at 22:33 - Reply

    Aaaaalsoooo:

    Es ist total egal ob ländliches Gebiet, Großstadt, Metropole, Niederlassung oder Vertragshändler – TOTAL EGAL!!!!

    Was Paul mit „ausnutzen“ meint ist eher dass so manche Händler sich eben nicht (!!!) an die Vorgaben der Vertriebsabteilungen der Hersteller hält – dort ist ganz klar geregelt dass ein Autohaus in XXX soundsoviel Potential hat und daraus ergibt sich auch zwangsläufig die Anzahl der Verkäufer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Glaubst du nicht? Ist aber so – denn das vom Hersteller errechnete Potential errechnet dann nämlich auch die jewelige Zielerreichung für das Autohaus und den Mengenbonus!

    Wenn allerdings ein Autohaus diese Zahlen unter Verschluss in der Schublade lässt gehts schon los – denn dann wird meistens nach dem Prinzip:

    1 Verkäufer verkauft 80 Autos
    2 Verkäufer verkaufen 160 Autos
    4 Verkaufer verkaufen 320 Autos

    immer mehr und mehr Verkäufer eingestellt, obwohl es das POTENTIAL gar nicht hergeben kann!!!!

  23. […] wird es Zeit für die echte, ungeschönte Wahrheit wie ich diese  bereits in meinem Beitrag Mythos Einkommen / Gehalt: Was verdient ein Automobilverkäufer wirklich? für Automobilverkäufer ausgeführt […]

  24. Steffen 4. Januar 2013 at 10:36 - Reply

    Hallo Kollegen,

    also es ist schon interessant und spiegelt meine Erfahrungen wieder was hier „passiert“.
    Ich bin seit 1996 im Automobilverkauf tätig. zertifiziert etc.
    Ich kann nur sagen ALLE hier haben Recht.
    Aber nun mal kurz meine Meinung bzw. Bestandsaufnahme.
    Bin seit 1998 beim Stern, allerdings bei einem Vertreter was schon mal ein bedeutsamer Unterschied zu unseren Kollegen der NDL ist.
    Wir bekommen Fixum und Garantie, welche fairer Weise seit zwei Jahren nicht mehr verrechnet wird.
    Denn es stimmt bis vor einigen Jahren verdienten wir so 50 bis 80T€ im Jahr…..laaannnge vorbei.
    Wir bekommen eben nicht wie NDL Kollegen Umsatzprovision sonder Ertragsprovision.
    Bei den heutigen Erträgen, wenn man sie überhaupt so nenen kann, ist das schon lächerlich.
    Kein Flottenkunden, hauptsache B-klasse, A-Klasse, und bei den vereinzelten E,CLS etc im Jahr die kann ich an einer hand abzählen.
    Provisonen von 100 bis 400 Euro wobei die 250er eher die Regel sind.
    Man darf ja auch nicht vergessen das wir Hemden, Anzüge etc. Kaufen müssen und das geht ja nun mal nicht unerheblich ins Geld.
    Sollen Premium verkaufen aber müssen Lild und Aldi leben.
    Aber und jetzt kommt das wichtigste ich kenne Kollegen bei BMW und VW in unserer Region die werden wirlich indiskutabel bezahlt und das wissen wir auch. Was nicht bedeutet das wir nicht schimpfen. Denn wie kann ich bei einer E-Klasse für 60T€ nur 280€ erhalten. Steht in keinem Verhältniss.
    Die Kunden finden immer jemanden der einen tieferen Preis macht. Man hat ja schon ein „schlechtes“ Gewissen wenn mal ein Kunde ein Auto mit kleinem Nachlass unterschreibt.
    Nach der Gruppenfreistellungsverordnung ist es eine Katastrophe geworden.
    Ich lebe aber gern hier und habe keine Veranlassung wegzugehen wegen des Geldes, denn Familie, Spass am Job (nach wie vor) Freunde und die Lebensqualität die damit verbunden ist.
    Es gibt Menschen die gehen hier ( Südbrandenburg) mit unter tausend Euro nach Hause…also nicht immer nur nach oben auch mal nach unten schauen……

    MFG

    Steffen

  25. Marco 7. Januar 2013 at 15:10 - Reply

    Hallo Leute,
    ich habe morgen ein Vorstellungsgespräch zum Juniorverkäufer bei einem Audi – Vertragshänder.
    Auf was muss ich alles Vorbereitet sein bzw. was muss ich alles Wissen damit ich einen guten Eindruck hinterlasse?

    Gruss Marco

    • Frank 7. Januar 2013 at 16:07 - Reply

      Hallo Marco,

      ein Vorstellungsgespräch zum Nachwuchsverkäufer stellt keine anderen Anforderungen als ein anderes Vorstellungsgespräch. Sei einfach so wie Du bist – Stichwort: Authentizität. Wichtig ist, dass die Freude am Verkaufen und Freude am Umgang mit Kunden entwickeln kannst.

  26. Tim 26. Januar 2013 at 14:56 - Reply

    Ich finde es ein bisschen schade, dass hier sowohl seitens des Blogerstellers als auch bei den Kommentatoren das eigene Gehaltskonstrukt jeweils als „Fakt“ dargestellt wird. Viele potentielle Einsteiger lesen solche Sachen und bekommen das Gefühl vermittelt, dass es sich hierbei um allgemein gültige Regeln handelt. Z.B. „Ein Automobilverkäufer bekommt Fixum und Provision“ – das ist eine Möglichkeit, es gibt aber noch viele andere. Ohne mir alles angeschaut zu haben treffe ich stets auf Phrasen wie „Ein Automobilverkäufer hat/macht/tut/bekommt“ etc., was sicherlich auf einen gewissen Teil der derzeit tätigen Autoverkäufer in Deutschland zutrifft – aber eben nicht auf alle. Versucht doch den Neueinsteigern zuliebe etwas allgemeiner zu schreiben oder darauf hinzuweisen, dass vieles hier nur auf eigene persönliche Erfahrungen baut.

    Um mich bei der Diskussion noch einzuklingen hier meine Provisionsregelung:
    Kein Fixum, Provision 20% des Bruttoertrages oder 2% des Netto-Verkaufspreises (je nachdem was höher liegt). 45-55 Std / Woche, Dienstwagen nach Wahl, keine Niederlassung, kein Premium

  27. 1887 27. Januar 2013 at 10:58 - Reply

    Hallo Kollegen. Interessante Berichte. Ich habe da auch mal einen Auszug aus meinen getätigten Verkäufen als GW-Verkäufer und bräuchte mal Eure Einschätzung hierzu: Mein ehemaliger Arbeitgeber will mich jetzt rückwirkend geldlich belasten, da er bei einem Kunden bei einer extern Reparaturwerkstatt hat Reparaturen durchführen lassen. Die Kosten der durchgeführten Reparatur will er jetzt anteilig von mir haben. Vertraglich ist hierzu natürlich nichts vereinbart, dass ich mich an nachträglichen Reparaturen beteiligen muss. Was haltet ihr denn davon ;-)? VG

    • Tim 30. Januar 2013 at 08:25 - Reply

      „Ehemaliger Arbeitgeber“, d.h. du bist dort nicht mehr beschäftigt? Warum sollte er dich dann belasten, schließlich hast du als Angestellter das Fahrzeug nur für ihn verkauft und ER ist derjenige, der gewährleistungspflichtig ist. Somit steht ER für Reparaturen gerade und nicht der Verkäufer. Solltest du ihm Rahmen einer Selbstständigkeit (wie ein Subunternehmer) dort mitverkauft haben, sieht das eventuell wieder anders aus.

    • Frank 30. Januar 2013 at 23:39 - Reply

      Hallo 1887,
      leider hast du uns zu wenig Informationen geliefert um abschließend hierzu Stellung zu nehmen, allerdings sehe ich das sehr gelassen, denn rechtliche Ansprüche hat dein ehem. Arbeitgeber sicherlich keine

  28. Geri 30. Januar 2013 at 19:51 - Reply

    Hallo liebe Autoverkäufer,überraschenderweise schreibt hier auch eine Automobilverkäuferin.Ich würde kurz meine Vergangenheit in der Branche schildern und vielleicht paar Feedbacks von euch gern lesen.Bin mit 18 nach Deutschland gekommen,Germanistik,Kunstgeschichte und Psychologie studiert,2001 abgeschlossen und meinem Ex-Mann kennengelernt.2002 hat er seinen eigenen Kfz-Handel eröffnet und ich war die mitarbeitende Ehefrau 10 Jahre lang.Wir haben überwiegend in Export verkauft.Ich war zuständig für die Buchhaltung,Verkauf,Ankauf,Internetpflege,Zulassung,einfach alles rund ums Auto.Ich habe keine Automobilkauffrau gelernt aber im Laufe der Jahre expandierte die Firma mit einem Umsatz in 7-steligen Bereich.Jeden Monat verkaufte ich zwischen 60 und 80 Fahrzeuge. Unter meiner Führung waren auch 10 Mitarbeiter.Ende 2010 trennte ich mich von der Firma,ich hielt die 60- Stunden Woche nicht mehr aus. Meine Kindern kamen zu kurz,die Folgen waren Burn Out,gefolgt von eine Scheidung.Ich habe einem Jahr gebraucht um wieder Kraft und Energie zu sammeln.Ich habe Mann und Job verloren.Nichtdestotrotz liebe ich diesen Beruf und würde wider gern einsteigen,nur mit fast 40 fehlt mir das Selbstvertrauen und den Mut meine Bewerbung wegzuschicken.Ich war zwischendurch für einen Bekannten Kfz-Händler arbeiten,es dauerte ein knappes Jahr bis mein Durchsetzungsvermögen zu viel des Guten war.Jetzt bin ich bei eine große Designerkette tätig.Was denkt ihr?Welche Chancen hat eine attraktive Frau ohne Qualifikationen aber mit 10-jährige Erfahrung???

    • admin 30. Januar 2013 at 23:47 - Reply

      Hallo Geri,
      vielen Dank für Deinen Beitrag und den vielen Input der mitunter nachdenklich stimmt – nichts desto weniger bin ich der Meinung dass eine Frau im Automobilvertrieb IMMER eine Chance hat – die Frage ist halt wohin DEIN Weg gehen könnte… – die namhaften Marken werden dich sicherlich nehmen können, allerdings musst Du hier die Zertifizierung durchlaufen – was mit anderen Worten heißt du musst erstmal ein Schupperjahr und viele viele Schulungen über dich ergehen lassen, bevor Du in die Zertifizierung gehen kannst.
      Wenn Du diese Zeit hast und finanziell überbrücken kannst dann könntest Du es versuchen – allerdings: Bitte sei Dir als Ex-Burnout-Gefährdete bewusst dass es nun 3 Jahre nach Deinem Breakdown nicht gerade besser geworden ist mit den Faktoren die Burnout hervorrufen können – der finanzielle Druck ist immens, die Kundenansprüche kaum mehr erfüllbar und vom Hersteller wirst Du oftmals alleine im Regen stehen gelassen… – Ich würde mir mit dem Fachwissen dass Du sicherlich zweifelslos hast irgendetwas im Automobil-Umfeld suchen – vielleicht bei einer Leasingfirma oder so – irgendetwas wo Du zumindest schon mal den finanziellen Existenzdruck nicht permanent aushalten musst!

  29. Wayne 22. Februar 2013 at 21:21 - Reply

    Hallo,
    Ich bin als Quereinsteiger seit 1999 zertifizierter Automobilverkaufsberater im Premiumbereich tätig. Ich verkaufe mittlerweile ca.80 Neu-/Vorführwagen und dazu ein paar Gebrauchtwagen/Leasingausläufer. Fakt ist, dass der Verkauf extrem schwierig geworden ist. Der Händler der gleichen Marke nebenan ist die Konkurrenz. Dazu kommt ein Hersteller mit unheimlichem Druck und ein Inhaber mit Vorgaben, die zeitlich nicht machbar sind. 50-Stundenwoche ist das mindeste, erwartet wird deutlich mehr! Geld zu verdienen um die Grundbedürfnisse abzudecken ist nicht immer gesichert. Kollegen und auch ich sind dann schon mal mit unter 1000 € netto heimgegangen. Unser Autohaus hat mittlerweile einen Betriebsrat und ich kann nur jedem Verkäufer empfehlen sich im AH über einen evtl. Betriebsrat Gedanken zu machen! Provisionen sind aus der „guten alten Zeit“ wo Verkäufer noch gutes Geld verdienen konnten. Wacht auf, wir müssen uns wehren!!!

    • Frank 22. Februar 2013 at 21:57 - Reply

      Hallo Wayne,
      vielen Dank für Deinen Beitrag!

      Ich erhalte immer mehr Nachrichten die auch diesen Wunsch haben etwas zu bewegen – gemeinsam – zusammen – deswegen kann ich nur an jeden appellieren diesen Blog weiter zu empfehlen – vielleicht bekommen wir hier noch viele weitere Automobilverkäufer um gemeinsam was zu bewegen – denn ich denke ein Betriebsrat ist vielleicht schon eine Maßnahme – aber halt immer nur auf ein Autohaus beschränkt… – besser wäre eine „Vereinigung der Automobilverkäufer“ analog der Vereinigung Cockpit e.V – dann könnten wir alle gemeinsam was bewegen – markenübergreifend – so wie es Cockpit auch geschafft hat: siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigung_Cockpit

      • OpenMinded 1. April 2016 at 12:35 - Reply

        Hallo Frank, eine „späte“ Idee von einem Branchenoutsider. Es gibt in der Versicherungswirtschaft sogenannte „Vertretervereinigungen“, die https://www.ig-allianz.de/ sei hier einmal exemplarisch genannt. Die Provisionsbasis für die Ausschliessichlichkeitsvertriebe wird immer mehr beschnitten. Insofern sind „Eure“ Interessen derer der Kollegen im Versicherungsgeschäft sicher nicht unähnlich. Die Markenübergreifende Idee ist eine Gute (und das darf gerne Vision sein auf die hingewirkt werden kann), im ersten Step würde ich eine „Markenmobilisierung“ empfehlen. Denn wenn schon in einem AH hier und dort ein „Haifischbecken“ steht, wie sollen sich von „0 auf 100“ alle Haie des Ozeans friedvoll in Eintracht über die Markenkonkurrenz stellen?

    • Marc 25. Februar 2013 at 10:03 - Reply

      Also m.E. unter 1000€ netto – ist es lächerlich in einem Autohaus zu arbeiten – dann auch noch über 50Std! Wozu denn ? Kann ich ja besser zu Aldi gehen!
      BTW – Würde ich einen anderen Job – kein Vertrieb im automobilbereich – finden, bei dem ich das gleiche verdienen könnte, wäre ich sofort weg!

  30. Oliver 25. Februar 2013 at 17:07 - Reply

    Hallo Leute, geschätzte Kollegen.
    Kurz mal mein Werdegang: Automobilkaufmann, Geprüfter Automobilserviceberater, Geprüfter Automobilverkäufer.
    Ich arbeite derzeit für 1.400 Netto in der Annahme in einem kleinen Autohaus, das ist schon mal n riesen Fehler, aber das zu erläutern würde den Rahmen sprengen. Nun habe ich ein Angebot bekommen, wo mir ein Autohaus, welches ausschliesslich Gebraucht oder Jahreswagen verkauft ein Angebot gemacht für die zu arbeiten. 5 Tage die Woche a 10 Stunden + Samstags 5 Stunden. Also 55 Stunden Woche. 24 Tage Urlaub. Soweit ok. Jetzt aber kommt der Knüller: 600 netto Fixum. Nur 50 Euro netto pro verkaufte Kiste und nur 20 % bei Finanzierungsprovision von der Bank. Was haltet ihr davon? Die sagen, man müsste schon so 30 Autos im Monat drehen. Ich war komplett am Boden, als ich nachdem Vorstellungsgespräch raus ging. Um 2000 Netto zu kriegen müsste ich 28 Autos im Monat verkaufen. Das ist doch nicht fair oder wie seht ihr das? Meine Vorstellung war: 1000 Fixum, 1% pro verkaufte Kiste vom Verkaufspreis und min 50% bei Finanzierungsprovi. So kommt man doch nicht weiter im Leben, da kann ich mich gleich erschiessen gehen. Wofür hab ich 3 Aus-/Weiterbildungen im KFZ Gewerbe gemacht um so auf der Strecke zu bleiben. Ich weiss das im Osten nix gezahlt wird, aber fängt dies nun auch im Westen an? Kumpel von mir arbeitet im Amt als Sachbearbeiter Mo-Fr. 09 bis 17 Uhr. Sa, So frei. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld inklusive. Der geht mit 1.700 netto heim und lacht sich ins Fäustchen. Ich könnte grad heulen oder kotzen oder kriminell werden.

    • Frank 25. Februar 2013 at 17:26 - Reply

      Hallo Oliver,
      vielen Dank für Deinen Beitrag!

      Leider ist dies was Du im Vorstellungsgespräch nun erlebt hast KEINE Seltenheit! Der Witz wird sein, dass dieser Gebrauchtwagen-Händler sicherlich jemanden finden wird der zu den Konditionen einsteigt… – viele wissen nicht was es heißt 30 Gebrauchtwagen im Monat zu verkaufen, und können auch nicht einschätzen ob die Quelle die die gebrauchten liefert überhaupt so üppig und dauerhaft fließt dass diese 30 Gebrauchtwagen realisiert werden können… – deswegen habe ich z.b. in meinem Beitrag „Meine Tipps an alle die einen Job als Automobilverkäufer suchen Teil 1 und 2“ genau beschrieben Was jemandem auf Jobsuche im Automobilsektor beachten sollte und somit vielleicht den einen oder anderen wertvollen Tipp geliefert!

  31. Oliver 25. Februar 2013 at 18:49 - Reply

    Ja mit Sicherheit wird er diesen jemand finden, ich habe in Erfahrung bringen könnnen das es in dieser Firma 3 VK gab die binnen 1.5 Jahren die Firma verlassen haben oder gegangen wurden. Langsam stelle ich mir echt noch die Frage, ob ich bei der Marktlage überhaupt noch Lust auf diesen Beruf hab. Obwohl ich ihn gelernt und schon knapp 8 Jahre ausübe. Die Kunden werden immer „schwieriger“ der Druck im Handel wächst ungemein auf alle Beteiligten. Ich stehe in einer Tiefen Glaubenskrise mit mir selbst. Etwas zu machen, nur weil man es machen muss. Ein vorzeitiges Todesurteil. Ich werde mich parallel mal auf Herstellerseite umsehen und gleichzeitig auch mal bei KFZ Zulieferern oder KFZ Teilehandel ob da nicht eine Stelle in der Sachbearbeitung oder im Back Office nicht eher was für mich ist. Noch bin ich ja angestellt und nicht gekündigt. Und Gott Sei Dank hab ich diesen Pferdehandel nicht unterschrieben. 30-40 Autos im Monat! Wie soll man da den Kunden fair und überhaupt noch in Ruhe behandeln? Hier ist das Auto, schauen sie sich es an, zum unterschreiben bitte in mein Büro. Danke ok hier sind die Schlüssel, Papiere….wo ist das Geld, Danke. Empfehlen sie uns weiter. Denn 40 Mal verkaufen = 40 Mal Ausliefern und so weiter. Ächz. Leute verkauft euch niemals unter Wert!

    • Frank 25. Februar 2013 at 18:58 - Reply

      Hallo Oliver,
      wirklich schön geschrieben! Sei Dir sicher – nicht nur Du bist in der Glaubenskrise – sondern auch Deine Chefs und deren Chefs und eigentlich alles was mit dem Vertrieb von Automobilen zu tun hat… – Man spürt förmlich dass etwas kommen wird, leider ist für uns alle noch unklar wie die Zukunft wirklich wird.

      Karl Valentin sagte mal: „Die Zukunft war früher auch besser!“ und ich denke damit ist alles gesagt – oder vielleicht doch nicht 😉

    • Frank 25. Februar 2013 at 20:38 - Reply

      Hallo Oliver,

      Leute verkauft euch niemals unter Wert!

      Ein frommer Wunsch – doch die meisten kennen ihren Wert gar nicht (mehr)…

  32. Holger 25. Februar 2013 at 20:23 - Reply

    Meiner Meinung nach liegt hier der Export von Autos klar im Vorteil. Ich weiss, eigentlich ist es nur schwer miteinander Vergleichbar, weil man im Export den Kunden etwas „abkauft“ und nicht „verkauf“, aber auch hier bedarf es Verhandlungsgeschick. Der Verkauf ins Ausland gestaltet sich dann eher als Formalität als wirklicher Verkauf.
    Nachteil ist aber auch hier auch dass man auf Genug Kunden angewiesen ist, die Ihren Wagen abgeben möchten, und der Markt ist hart umkämpft.
    Danke für den tollen Artikel und alles Gute!

    • Frank 25. Februar 2013 at 20:30 - Reply

      Hallo Holger,
      vielen Dank für Deinen Beitrag. In der Tat ist der Verkauf von Fahrzeugen ins Ausland zwar auch eine Art des Automobilverkaufs – allerdings ist der Export-Verkauf bei vielen Autohäusern eher die Ausnahme – den viele Export-Kunden gehen nicht den direkten Weg ins Autohaus über Internet / Email sondern lassen die Fahrzeuge von „Vertrauten“ vor Ort zunächst inspizieren und ggf. verhandeln.

      Die Beschaffung der Ware – also der Einkauf von sogenannten Export-Fahrzeuge ist sicherlich eine andere Kante…

  33. leser 25. Februar 2013 at 20:26 - Reply

    hallo,

    ich kann hier den Vorredner nur zustimmen, es gibt sicherlich einige positive Beispiele, welche man heran ziehen kann, doch machen wir uns doch nichts vor, die meisten verkäufer sind nur noch Geldwechseler oder internet-verkäufer.

    und warum weil sie es nicht anders lernen, besser wissen , vorgelebt bekommen.

    nun zu der diskussion volumen premium. ich selber habe von einer volumen marke zu einer premiummarke mit den 4 ringen gewechselt, bzw wurde abgeworben.

    Zertifizierung, festgehlat etc. nun dachte ich blauäugig, ich werde mehr verdienen, erhalte eine zwingenden, einheitlichen standart, welcher mir in zukunft mein bestehen sichert. nach mehr als sechs monaten voller hoffnung muss ich erkennen, das ich mir von einer zertifizierung auch nichts kaufen kann. 2 eiheiten pro monat, mehr muss ich sicherlich dazu nicht sagen. ich bereue mein wechsel dahin, da ich als volumenverkäufer gut und gerne das gehalt eines NW beraters in unsren hause mit weniger anstrengung erhalten habe. jedoch hat alles vor und nachteile, ich denke das der beruf durch die technnologisierung lediglich zu einer beartenden tätigkeit kommen wird, konzentrierung und stellenabbau zu gundetn des ertrags der hersteller und einen einheitlichen nachlass. das ist das grundproblem, warum gibt es ein preis-nachlassmentalitaet, weil wir es leben. Pro automobilverkäufervereinigung. eine schande, wir wir ausgenutzt werden.

    • Frank 25. Februar 2013 at 20:57 - Reply

      Hallo lieber Leser,
      ich kann dem was Du schreibst absolut nichts hinzufügen – zumal ich Deine Meinung teile dass die Tätigkeit sich bald, sehr bald sich extrem ändern wird – erste Beispiele zeigt Dein Hersteller mit der Audi-City in London und demnächst in Berlin… – ich habe es hier schon mal skizziert: das digitale Autohaus

      Schnell wirst Du erkennen dass der klassische Verkäufer schon bald einem High-Tech-Berater weichen wird – oder sich dazu verändern wird…

  34. Mike 25. Februar 2013 at 23:21 - Reply

    hallo allerseits,

    muss mich mal wieder einklinken…
    @oliver: deine rahmenbedingungen sind denkbar schlecht. 50€ pro auto sind extrem wenig. ich arbeite seit 9 jahren bei mercedes und smart im ladenverkauf. wir haben noch bei uns recht gute rahmenbedingungen als mercedes-vertreter, wenn ich die beiträge der vorredner betrachte.

    wir provisisioninum 150€ und bekommen 40% der bankprovision. den smartverkauf habe ich gänzlich eingestellt. warum? es lohnt sich überhaupt nicht. hier bekommen wir lächerliche 50-80€ und der aufwand ist auch relativ groß. was ich auch bestätigen kann sind die immer anspruchsvolleren kunden…2004 als ich anfing war es wesentlich einfacher. auslandsgeschäfte habe ich auch noch zusätzlich gemacht (an endkunden und händler), was ich jetzt aber wegen des zusatzaufwandes bei zahlungen und den strengen geldwäschegesetzen auch eingestellt habe…das beste und einzige geschäft bei mercedes sind noch die neuwagen. hier kann man noch 1000€ provision pro fahrzeug erhalten. das durchschnittsgehalt schwankt stark. vereinfacht gesagt kann ich nie unter 3.500€ ( und max. 10.000€ aber extrem selten) kommen auch wenn ich nichts verkaufe, was aber dann auch zur kündigung führt. 55 stunden sind der durchschnitt/woche. dienstwagen standard (ich fahre smart wegen geldwertem vorteil). ich denke du müsstest zu einer premiummarke, um tendenziell besser zu verdienen. auch in schlechten zeiten kommt man gut klar, ist aber frustriert, wenn nichts geht…ich hab auch den singlevorteil und bin nicht auf jeden euro angewiesen. mit family wird es schwieriger, da man nie richtig kalkulieren kann. was bleibt ist die faszination automobil und autoverkäufer zu sein ist irgendwie einfach…LEIDER GEIL 🙂

  35. sebastian 26. Februar 2013 at 12:16 - Reply

    Hallo .. 😉

    Bin über Google+ und der Suche Automobilverkäufer auf Ihre Webseite aufmerksam geworden. Ein Lob Ihrer gelungenen Webseite!

    Leider muss ich den vielen anderen Kommentatoren zustimmen. Das Gehalt von 60.000-100.000 verdient kein Ladenverkäufer, niemals!!

    Meine Erfahrung aus 4 Autohäusern, dabei große Unternehmen mit bis zu 4 Filialen oder Kleinbetrieben(Deutschland / Bayern / Marken: VW, Audi, Opel)

    Fixum: 400 – 700 €
    Provisionsauszahlung oft fix: 50 – 150 €.
    Fahrzeugverkauf im Monat im Durchschnitt: 13 Autos

    Provisionen aus Finanzierung/Leasing kommen dazu, aber wie schon von anderen bereits gesagt, erfolgt die Auszahlung erst bei Auslieferung des Fahrzeuges.

    2.500 € Brutto hören sich im ersten Moment auch gut an,
    doch mit 1% -Regelung und einer längeren Fahrtstrecke von Wohnung zur Arbeit.. bleiben nur zwischen 900 -1.200 € netto übrig. Dabei 10-12 Stunden am Tag arbeiten, miminum jeden 2 Samstag arbeiten und am Wochenende Messeausstellungen. Und im Urlaub noch mal schnell in den Betrieb fahren und Fahrzeug ausliefern, weil der Kunde es wünscht bzw. das Autohaus oder aus eigenem Antrieb. Darüber hinaus Anzug und Krawattenpflicht ob im Sommer oder im Winter!

    ———————————————–
    Gesamt Stundenwoche: regelmäßig über 60 Stunden!
    ———————————————–

    Faire Bezahlung sieht anders aus! Die Hersteller machen es sich diesbezüglich sehr einfach, indem sie den Absatzdruck an die Händler weiter geben. Und die Medien mit den Rabattschlachten fördern die Arbeitsatmosphäre eines Verkäufers überhaupt nicht. Denn immer noch denken viele Kunden, dass ein Verkäufer pro Fahrzeug ca. 800 – 1.500 € verdient!

    Dabei sind Verkäufer „die letzten in der Kette“, die am Fahrzeug verdienen. Ist doch dann nur logisch, dass Verkäufer kaum noch am Fahrzeug was verdienen können.

    Wie oben schon erwähnt gibt es zudem Unterschiede:
    Ladenverkäufer, Flottenverkäufer, Großkundenbetreuer, Nutzfahrzeugverkäufer ..

    Ein Laden-Verkäufer ist für die Kunden ein Kumpel, Therapeut, Eheberater, Arzt und Autmobilverkäufer gleichzeitig.

    Erfahrungsgemäßig gibt es in einem Autohaus nur 1-2 Verkäufer die gut verdienen (auch bedingt durch andere Vertragsgestaltung!), die restlichen 5-6 Autoverkäufer buckeln und verdienen überhaupt nichts! Die anderen bereiten die Fahrzeuge auf, zeichen die Fahrzeuge aus, übernehmen die Durchsicht bei Gebrauchtfahrzeugen und putzen eventuell sogar noch den komletten Fuhrpurk!

    Der Job macht zwar Spaß, doch mit diesen Verdiensten und den täglichen Verkaufsdruck, eine Quälerei und mehr als ein Witz!

    Familienplanung, Freundin? – Ciao Bella !

    p.s.
    Regelmäßige Stellenanzeigen von Autohäusern zeigt doch seit Jahren die Tendenz und Gründe der Fluktationen in diesem Bereich. Halbjährlich werden neue Verkäufer gesucht. Sogar „Klinken putzen“ (Außendienst) muss der normale Ladenkäufer leisten, obwohl er sich rechtlich in einer Grauzone befindet! Dieser Druck im Verkauf steigert sich in allen Bereichen, ob beim Verkauf von Handys oder bei anderen Dingen.. !

    Ich hoffe daher sehr, dass Sie Herr Frank mit Ihrer Webseite für gute Aufklärung sorgen können. Viel Erfolg dabei 😉

  36. sebastian 26. Februar 2013 at 12:23 - Reply

    Klinke mich auch wieder ein..

    Mercedes – Verkäufer sind meist Vermittler .. ,
    bitte daher die Provisionsauszahlungen nicht mit anderen Marken vergleichen .. !

    Aber auch da, sind die Verdienste geringer geworden ..

    • Frank 26. Februar 2013 at 12:47 - Reply

      Hallo Sebastian,
      Also Verkäufer vom (anderen) Stern sind mit nichten „Vermittler“ – das sind die autorisierten Vertragspartner – die nennen sich sogar so… – aber die Verkäufer egal ob beim „Vermittler“ oder beim Händler, oder in einer Werksniederlassung sind und bleiben Angestellte Automobilverkäufer mit Fixum und Provision…

  37. sebastian 26. Februar 2013 at 13:01 - Reply

    ok .. ,
    danke für die Info ..

  38. Mike 26. Februar 2013 at 13:44 - Reply

    hallo sebastian,

    alle mercedes-benz verkäufer sind auf die provision angewiesen und sind keine vermittler, was bedeutet: mehr profit für die firma gleich mehr kohle in der eigenen tasche. die mercedes verkäufer sind zwar angestellte ohne jegliches unternehmerisches risiko, haben aber ein nach oben offenes gehalt. bei uns fixum 460€, der rest provisionen. aber: minimum tarifgehalt bei 13 gehältern tarif k4 im kfz-gewerbe macht das die 3.500 € aus (voraussetzung mindestens 5 jahre im betrieb!). die provisionssysteme sind in jeder firma anders und relativ komplex (nettoerlösprovision, bruttoertragsprovision, festprovisionen pro verkauftem fahrzeug ohne bezug zum kaufpreis etc.). ich denke auch dass wir bei mercedes ein relativ gutes system haben ubd wir nie mit 1000 oder 2000€ brutto dastehen. ich denke das könnte sich mercedes auch vom image her nicht leisten! aber vermittler sind wir definitiv nicht…das verteilen der fahrzeuge findet bestimmt seit 15-20 jahren nicht mehr statt – dank heftigem überangebot und der bildung eines ausgeprägten käufermarktes. das wollte ich nur noch mal klar stellen. beste grüße mike

    • sebastian 26. Februar 2013 at 13:54 - Reply

      Also sitzen wir alle im selben Boot ..
      Der eine mit Stern, der andere mit Ringen und andere wiederum mit Blitz 😉

  39. Steffen 26. Februar 2013 at 16:02 - Reply

    @ Mike …sorry aber ich bin gerade etwas sprachlos :-/ ich bin von 1998-2005 bei MB (Vertreter) gewesen und stimme Dir zu in dem das wir viel Geld verdient haben (ich war Trapo verkäufer)
    aber wenn Du 960,- Grund bekommst und den Rest Ertragsprovision als PKW Verkäufer dann erklär mir mal bei 3-4% Rest am Auto wie Du auf die Gehälter kommst. Ich weiß das es das natürlich noch gibt, sei froh und halte deinen Job fest. Bekannter von mir hat „geheult“ mein schlechtestes Jahr in 2012 …hatte nur 80000,- da habe ich Ihn gefragt ob er überhaupt weiß was auf dem „land“ abgeht. PKW Verkauf wenn Du gut bist 35000 bis 40000 aber dann müsst Du gut 50 neue und dementsprechend JW machen…denn GW darf ja nur der GW Kollege verkaufen.
    Habe es nach Rückkehr 1jahr versucht weil mein Herz an MB hängt habe da alles gelernt…. aber die Kollegen aus MladaBodeslav bauen tolle Autos und nach harten Verhandlungen zahlen sie besser.
    Wir werden von den guten Häusern gesucht…. leider kann und will ich aus der Gegend nicht weg…. also mache ich das Beste draus. Mein Oktavia dienstwagen kostet mich weniger und meine Family freut sich über den Platz im Kofferraum und auf der Rückbank für 200 Euro weniger im Monat.

    Also klagt nicht kämpft… wenn Ihr gut seid dann findet Ihr was… ich hätte vor geraumer Zeit auch nie gedacht das ich mal diesen Schritt gehe.

    So long Steffen

  40. Dragan 26. Februar 2013 at 19:55 - Reply

    Ich muss auch mal meinen Senf dazugeben. Ich habe nix gelernt und komme aus Kroatien. Bin seid 11 Jahre in Deutschland, und wollte auch mal eine Ausbildung zu Autombilkaufmann machen. Aber Merdedes wollte mich nicht, und BMW waren wohl meine Haare zu schwrz. Also habe ich mir damals von eine Kollegen Geld geliehen. 10.000 Euro. Wir haben ca. 2 Jahre mit Gebrauchtwagen gehandelt beim mobile.de und im autoscont. Haben auch 3-4 Auto nach Kroatien auch Serbien und Montenegro verkauft. Nach 2 Jahren hatte ich 80.000 Euro Cash an den Seite gehabt. Ich fahre jetzt ein Mercedes CL63AMG und habe ein tolle Leben. Im Monat nicht unterhalb 4.000 Euro. Warum? Ich willte sagen: Als Auslander habe ich es geschafft mir in ein fremdes Land eine Heimat zu machen mit Mercedes, Geld und eine lieben Frau. Müsst alle sehen, was kann man machen schnell nebenher. Ihr seit Autoprofi. Ihr haben Connections, ihr könnte den Scheiss Kunden ihre Müll günstig kaufen, wir kaufen gerne Export etc. macht ihr schnell 500 pro Auto, kein Problem. Das Probelem ist ihr habet Arschloch Kunden. Beraten dies das, bla bla bla. Sagen zu Kunden lieber, komm wenn Du will kaufen. Sonst der sucht nur eine Arsch zum Labere. Internet Männers. Das ist die Zuklunft. Ich kann nur diese Tipp euch geben, ich bin ein bisschen stolz was ich kann geschafft in Deutschland. Abewr ihr könnt das auch, ihr seid Autoprofi.

  41. Oliver 26. Februar 2013 at 20:06 - Reply

    @Dragan.
    Du bist aber nicht reinzufällig der Himbeer-Toni vom Jörg :-))
    Spass Beiseite.
    Ich habe grosse Anerkennung dafür, das Du es als Ausländer bei uns so geschafft hast. Allerdings glaube ich du bewegst Dich auf dünnem Eis. Ich kenne deine Geschäftspraxis nicht, und mich geht sie auch nix an.
    Fakt ist jedoch, das wir in Deutschland alle Einkommensteuer zahlen müssen und alle ( ja alle ) Einkünfte angeben und versteuern müssen.
    Und diese „Gebrauchtwagen-Tickerei“ ich nenn es jetzt mal so, kann gut gehen, kann aber auch tierisch ins Auge gehen. Thema Finanzamt usw.
    Das Problem in Deutschland sind leider sehr hohe Abgaben beim Einkommen, das Brutto/Netto Desaster.
    Ich habe Leute gekannt ( Libanesen und Türken ), die haben Hartz4 kassiert ( in nicht unerheblichem Maße ) und parallel mit Autos gehandelt ohne Gewerbeanmeldung etc.
    Und der Türke hat sich dann nach einiger Zeit auch nen CLK430 gekauft und auf Dicke Tasche gemacht, tja bis er aufgeflogen ist, bei ner dämlichen Polizeikontrolle, da kam dann der ganze „Schmu“ raus, auch wenn die Kiste auf seinen Cousin oder weiss der Teufel angemeldet war.
    Lieber Dragan. Deutsche Behörden sind vielleicht langsam, aber mit Sicherheit nicht doof.

    In diesem Sinne grüss mir das Worringer Car-Center 😉

  42. jos 15. April 2013 at 22:17 - Reply

    Hallo. Vorab: ich schreibe vom handy aus und verzichte daher mal auf die groß- / kleinschreibung. Ich hoffe das sei mir verziehen.

    Ich habe mich durch eure diskussion gekämpft und muss sagen, dass ich nun sehr verunsichert bin.

    Ich bin 23 jahre alt und schließe dieses jahr durch eine eine lehrzeitverkürzung meine Ausbildung zum kfz-mechatroniker ab. Eigentlich wollte ich direkt im anschluss das einjährige berufskolleg besuchen ( habe auch eine zusage bekommen ) und danach die Fachhochschule besuchen. Aufgrund meiner hervorragenden leistungen in der schule und diversen situationen im Betrieb bei denen ich wohl positiv auffiel bot mir meine chefin einen platz als automobilverkäufer an. Vielmehr eine schulung zum zertifizierten automobilverkäufer, welche finanziert werden würde. Im ersten jahr bekäme ich ein gehalt von knapp 2000 € brutto, danach mehr und voraussichtlich fest. Wäre aber verhandelbar. Meine Perspektiven würde ich als relativ gut bezeichnen, da ich neben meiner Chefin der einzige Verkäufer wäre und sie sich aufgrund mangelnder Erfahrung mit der technik ungern mit den Großkunden befasst.

    Ich bin mir einfach total unsicher was ich machen soll. Ich glaube, dass mir der beruf sehr liegen würde. Ich bin ein offener, selbstbewusster und redegewandter mensch und arbeite gerne direkt mit den kunden. Auf der anderen seite stehen eure aussagen mit den Gehältern, 60 stunden wochen und permanenter existenzangst. Ich weiß ziemlich genau was ich vom leben erwarte und was ich mir wert bin. Ich möchte keine 60 stunden klopfen und trotzdem angst haben obs für die miete reicht.

    Sind die aussichten wirklich so schlecht? Was könnt ihr mir raten?

  43. sebastian 16. April 2013 at 20:34 - Reply

    Hallo Jos,

    Sie sind 23 Jahre alt und bald Kfz-Mechaniker. Zusätzlich haben Sie die Chance die Fachhochschule zu besuchen. Super !

    Ein dirketer Wechsel zum Beruf Autmobilverkäufer würde Ihre Karriere nicht unbedingt voran treiben. Falls Sie später aufsteigen möchten zum Beispiel: Verkaufsleiter, Betriebsleiter oder auch Bezirksleiter wird abgesehen von einem gutem zertifzierten Verkäufer noch weitere Ausbildungen erwartet. Uni-Studium, FH-Studium oder Vergleichbares!

    Meine Empfehlung:
    Investieren Sie jetzt noch mal 4 Jahre Schule (Studium), dann sind Sie ca. 28 Jahre mit Studium und ihrer Ausbildung zum Kfz-Mechan. 🙂 Beziehungsweise bis Sie einen Studiumplatz bekommen, können Sie ja noch 1 Jahr Berufserfahrung als Kfz-Mechan. sammeln und sich gleichzeitig überlegen, was Sie studieren möchten!

    Ihre Karriere kann mit 28 Jahren immer noch starten, was zudem auch die eventuelle Familienplanung erleichtert, da Sie sich voll auf Ihren Beruf konzentrieren können.

    Insbesondere denke ich, da Sie nach Ihrer Einschätzung ein offener, selbstbewusster und redegewandter Mensch sind – nutzen Sie Ihre Talente, aber bitte nicht jetzt als Automobilverkäufer. Sie werden womöglich, wie es vielen Verkäufern geht bei diesem Beruf hängen bleiben und das bedeutet 60-Stunden-Woche.

    Grüße!

  44. jos 17. April 2013 at 10:18 - Reply

    Hallo Sebastian,

    ich sollte eventuell noch ein wenig weiter ausführen, warum mir die Entscheidung so schwer fällt:

    Der Beruf des KFZ-Mechatronikers ist wirklich gemeinhin ein Job für „Idioten“. Nicht weil die Arbeiter Idioten wären ( ich kenne wenige Berufe in denen ein so umfangreiches Fachwissen bei gleichzeitig so niedrigem durchschnittlichen Bildungsstand und Lohn erwartet wird ), sondern weil es zum Großteil einer Fließbandarbeit gleicht und körperlich unheimlich belastend ist. Es wird erwartet, dass man je nach Auslastung an einem 8 Stunden Tag rund 9 / 10 Stunden ( wenn man von den AWs ausgeht ) reinholt um lukrativ zu arbeiten.
    Die physische und psychische Auslastung ist immens, da man grundsätzlich auf mindestens 100% seiner Leistungsfähigkeit arbeiten muss und währenddessen null Spielraum für Fehler hat.
    Was ein durchschnittlicher KFZ-Mechatroniker verdient ist natürlich kein Geheimnis. Das bewegt sich zwischen 2000€ und 2500€ brutto bei einer 40 Stunden Woche.
    Ich möchte definitiv noch in diesem Jahr raus aus der Werkstatt und nie wieder zurück. Ich schraube wirklich gerne, so ist es nicht. Aber das werde ich in Zukunft lediglich aufs Hobby beschränken.
    Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass es mir nach dem Schulungsjahr gestattet wäre die FH-Reife an der Abendschule zu machen. Falls notwendig könnte ich die Stunden ( natürlich bei entsprechenden Gehaltseinbußen ) reduzieren. Desweiteren wären mir weitere Schulungen zugesichert.

    Es gibt also grundsätzlich 3 Möglichkeiten:

    Schulungsjahr -> FH an der Abendschule -> ??

    Schulungsjahr -> Kündigung und entsprechende Summe zurückzahlen -> 1-jähriges BKFH -> Studium

    1-jähriges BKFH -> Studium

    Mich stört grundsätzlich eben, dass ich die Möglichkeit für diese Schulung vorerst nichtmehr haben werde, wenn ich nun ablehne. Berufserfahrung + Ausbildung hätte ich dann eben sicher, während ich auf der anderen Seite um meine kurzfristige Zukunft ( ~ 5 Jahre ) und damit verbundenen beruflichen Werdegang bangen müsste.

    Wie man sieht fällt mir die Entscheidung wirklich furchtbar schwer. Ein vollkommener Branchenwechsel würde für mich wahrscheinlich nicht in Frage kommen. Autos und Motorräder bilden seit ich denken kann den Mittelpunkt meiner Interessen und ich möchte mich beruflich nicht allzuweit davon entfernen. Die Frage ist grundsätzlich nur auf welchen Wegen ich dort an einen Beruf käme, der mir Sicherheit sowie ein gutes Einkommen beschert.

  45. sebastian 17. April 2013 at 16:01 - Reply

    Hallo Jos,

    wie Sie das am günstigsten gestalten, müssen Sie aufgrund Ihrer Situation individuell entscheiden.

    Meine Empfehlung bleibt weiterhin das Studium, da Sie ja zudem über die Ausbildungsverkürzung schon bewiesen haben, dass Sie im Lernen gut sind. Wenn Sie in der Branche bleiben möchten, können Sie den Studiengang danach ausrichten. Dennoch aber mit der Option, dass Sie in anderen Branchen mit Ihrem Studiengang einsteigen können. Denn die Autobranche wie auch alle anderen Branchen sind im Umbruch.

    Von daher wäre eine Kombination von Technik und Betriebswirtschaft empfehlenswert.

    Viel Erfolg! 😉

  46. Maria 29. April 2013 at 07:34 - Reply

    Hallo liebe Automobilverkäufer,
    dies ist vielleicht nicht der richtige Beitrag das zu fragen, jedoch muss ich für meinen Halbjahresbericht an der FOS einen vier seitigen Bericht über den Verkauf eines Fahrzeugs schreiben. Das muss ich deshalb, weil ich mein insgesamt neun Wöchiges Praktikum bei einem größeren Autohaus mache. Ich habe meine Kollegen schon befragt, wie das so abläuft, jedoch würde mich auch interessieren, wie das so generell bei anderen Autohäusern abläuft (wenn es da überhaupt einen Unterschied gibt).

    Ich würde mich sehr über Hilfe freuen.
    MfG Maria

  47. andy 1. Mai 2013 at 06:30 - Reply

    hallo zusammen- bin zufällig auf diese seite gekommen und positiv überrascht. als verkaufsleiter arbeite ich seit 10 jahren im autogewerbe in der schweiz und habe verschiedene preispolitik miterlebt- so wie man sich verkauft so verkauft man auch die autos:) habe schon viele verkäufer getroffen, die ein super produkt haben super standort geniale preis ABER sich selber nicht verkaufen können.

  48. Patrick 2. Mai 2013 at 15:39 - Reply

    Das das Thema heiß diskutiert wird, ist ja an der Aktualität der Kommentare zu sehen. Leider lassen sich viele nur noch durch das Gehalt leiten eine Arbeit zu tun.Aber das ist doch nicht die richtige Einstellung. Vielmehr geht es doch aber daraum, das man das tut, was man liebt!
    Wenn man etwas 100% will und liebt, dann kommt der Erfolg ganz von alleine.

    • Frank 2. Mai 2013 at 15:53 - Reply

      Hallo Patrick,

      …Leider lassen sich viele nur noch durch das Gehalt leiten eine Arbeit zu tun.Aber das ist doch nicht die richtige Einstellung. Vielmehr geht es doch aber daraum, das man das tut, was man liebt!…

      das ist zunächst sicherlich richtig – allerdings sind wir alle auch Gehaltsempfänger – vielleicht sogar Söldner – und somit ist Deine Theorie so nicht 100% richtig: Wenn ich mir die Autoverkäufer ansehe die in den letzten Jahren irgendwann gekündigt haben kann ich nicht sagen dass sie ihren Job nicht „geliebt“ hätten, dass sie etwas nicht mit ganzem Willen versucht haben, allerdings ist der „schnöde Mammon“ der Lohn für die Arbeit oftmals ausgeblieben, oder immer weniger geworden, oder einfach mittlerweile auf eine Einkommensstufe runtergekommen wo es dem einen oder anderen einfach keinen „Spass“ mehr bereitet – wo der eine oder andere zu einem anderen Automobilhersteller gewechselt ist – dort ist zwar die Arbeit die gleiche – aber oftmals die Bezahlung – in vielen Meinungen auch das Schmerzensgeld – höher.
      Andere haben sich ganz aus der Branche verarbschiedet und ganz andere – gerade die ehem. Nachwuchsverkäufer sind schon innerhalb des ersten Jahres nach Zertifikat wieder gegangen weil sie sicherlich Liebe hätten um den Beruf auszuüben, aber dann halt einfach das monatliche Salär diese Liebe ad absurdum zum Einkommen stand… – und du darfst einfach nicht vergessen dass gerade die ehem. Nachwuchsverkäufer mit 2.500 – 2.700 brutto (!!) nach Hause gehen – ohne eine Chance dieses Gehalt innerhalb eines Jahres (!) nach oben zu bringen…

  49. Mercedesverkäufer 9. Mai 2013 at 18:45 - Reply

    Hallo zusammen,
    Wenn ich das so lese sind hier einige bei der gleichen Marke! Ohne jeden Beitrag bis zum Ende zu lesen.

    Wie stehen denn die Kollegen zu den Kürzungen aus Mitte 2012??

    Auch ich bin schon seit vielen Jahren dabei, jedoch sowas konnte ich mir im Traum nicht vorstellen!!!

  50. Mike 9. Mai 2013 at 20:43 - Reply

    ja, da hast du recht. ich bin auch im mercedes neuwagenverkauf laden. du triffst es echt auf den punkt. am ende fixgehalt k4 mit 3.300 euro und ein bisschen bankprovision…ich denke in 3-5 jahren sind wir so weit…und das bei über 50-55 stunden-woche…

    • alfred 13. Mai 2013 at 18:22 - Reply

      hallo alle zusammen,
      ich bin 23 Jahre gelernter Zimmermann und Dachdecker.
      Das Ding ist ich habe mit der Zeit keine Lust mehr auf meine gelernten Berufe da sie unheimlich auf den Körper einwirken, was man sich sicher vorstellen kann.
      So nun zum eigentlichen ich habe also überlegt ,
      was mach ich ich jetzt eigentlich und bin zu dem Entschluss gekommen,
      ich könnte Autoverkäufer werden.
      aber wenn ich das hier lese scheint es doch ein sehr unsicherer Job zu sein , oder verstehe ich es falsch?
      das Ding ist es, um es hart zu sagen ich kann Leuten sehr gut Dinge andrehen und denke, dass es eventuel ein geeigneter Beruf für mich wäre ..
      also was tun?

      • Frank 13. Mai 2013 at 18:28 - Reply

        Hallo Alfred,
        Danke für Deinen Kommentar.
        Ich möchte Dir persönlich ABSOLUT NICHT (!!!) zu Nahe treten, allerdings hat das Verkaufen von Automobilen in der heutigen Zeit NICHTS mit „Dinge andrehen“ zu tun – und ist ein sehr komplexer Beruf geworden der viel kaufmännisches, steuerliches und rechtliches Know-How abverlangt. Ich denke – um wirklich Automobilverkäufer zu werden solltest Du hierfür zunächst die Weichen stellen und Deine berufliche Ausbildung in diese Richtung lenken (Industriekfm., nebenber. Studium o.ä.). Auf der anderen Seite solltest Du Dir unbedingt überlegen ob Du bereit bist wöchentlich (!) ca. 55-60 Stunden zu arbeiten, und Samstags aber auch Abends bei VIP-Veranstaltungen etc. arbeiten zu wollen für einen Verdienst der mittlerweile zwischen 2.600-3.500.– Euro im Mittel beträgt

  51. alfred 13. Mai 2013 at 20:37 - Reply

    Hallo Frank,
    erstmal danke für die schnelle Stellungnahme,
    keine Sorge ich habe mich da vielleicht falsch geäußert was das „Dinge andrehen“ betrifft
    um genau zu sagen versuchen wir doch alle unsere Kunden eher für ein teureres Produkt zu begeistern, welches sie am Ende eigentlich nicht brauchen oder etwa nicht?
    Aber darum geht es mir hier nicht.
    Was die Stunden betrifft wäre das nicht das problem,
    da ich am Tag mindestens 10 bis 11 Stunden arbeite und das ohne Pause.
    Ebenso denke ich das der Beruf auch viele Vorteile mitsich bringen kann.
    Nun gut ich werde mich diesbezüglich weiter schlau machen und gerne wenns gewollt ist Info´s hier niederschreiben.
    Nochmal vielen Dank für die schnelle Antwort.

  52. Winkmen 15. Mai 2013 at 08:37 - Reply

    Guten Tag,

    ich arbeite für ein größeres Unternehmen die mehrere Marken hat und eher mit Importen arbeitet. Wir arbeiten hier mit einem Fixum von 500 € und bei einem Polo für 13.500 kommt es chon mal vor das man nur 40 € Prov. bekommt. Also muss ich hier schon mindestens 20. Autos im Monat verkaufen um mit verschiedenen Marken auf ein vernünftiges Gehalt zu kommen.Provisionsstaffelung bei NW 1%.

    Meine Frage ist es überhaupt zulässig so ein Fixum zu geben?

  53. sebastian 15. Mai 2013 at 10:47 - Reply

    Hallo .. ,

    in der Praxis ist doch fast alles zulässig! Leider habe ich der Autobranche aufgrund solcher Vertragsgestaltung den Rücken zugewendet. Erfahrungenswerte von Premiummarken (VW, Audi) und anderen (Opel,Fiat), sowie von Kollegen belegen, dass es nicht nur eine Einzelerfahrung ist.

    1.100 bis 1.600 Netto pro Monat /Single (Euro)
    Stundenwoche: 55 (up!)
    ——————————
    =
    Bei solchen Provisionsgestaltung und einem Fixum von 400-600 € müssen zwangsläufig ca. 12 Neuwagen und 10 Gebrauchtwagen pro Monat verkauft werden (inklusive Finanzierungs- und Leasingsprovision) – abzüglich der 1% Regelung fürs Auto.
    ——————————-

    Es ist schon toll, wenn man einen großzügigen Vorführwagen fahren darf (muss), aber diesen Vorführwagen nicht mal mehr betanken kann. Über die selbstverständliche berufliche Gucci-Kleidungspflicht sprechen wir jetzt mal nicht ..

    Die Autobranche macht Fun!!

    Doch Verkäufer egal welcher Branche sind das „letzte Bindeglied“ in der Handelskette, sodass der Absatzdruck einfach weiter gegeben wird (tägliche Meetings, große Verkaufsworte, niedrige Provisionen, zusätzliche Bonis um den natürlichen Gruppendruck zu aktivieren ..).

    Es gibt selbstverständlich sehr gute Verkäufer, außer Frage! Jene Verkäufer verdienen gut, manche haben aber aufgrund anderer Vertragsgestaltung bessere Konditionen als zu den Kollegen (selbes Autohaus, Filliale) – sowohl finanziell, als auch in der Weiterleitung der Kundenkontakte!

    6 Verkäufer im AH (als Beispiel)
    ——————————–
    1-2 Verkäufer verdienen gut und sitzen sich den Arsch platt 😉
    4 Verkäufer erledigen darüber hinaus administrative Tätigkeiten
    ( z.B. Autos auszeichnen, Waschen, Parken, Fahren .. etc. )

    ps.
    Sind wir doch mal ehrlich:
    „Wer kann sich jedes Jahr ein neues Fahrzeug leisten?“

    Grüße
    und trotzdem viel Fun in der Autobranche
    .. denn jeder macht andere Erfahrungen ..

    ——

    Mehr Infos zu diesem Thema:
    „notwendige Kapitalumschlagsgeschwindigkeit“
    auf http://www.wissen-abstrakt.de/kapitalismus-und-die-lohnsklaven.html

  54. sebastian 15. Mai 2013 at 10:59 - Reply

    Nachtrag:
    ———-

    Die Neuwagenprovision orientiert sich natürlich auch daran, wieviel Rabatt (Prozent) du dem Kunden gewährst!

    1-3 Prozent „vom Nettoerlös“ des Neuwages, je nach Vertragsgestaltung ist die wohl die Regel.

    Man kann auch ein 50.000 € teures Auto verkaufen und verdient nur als Beispiel: 100 € Provision.

    Orientierung hier auch der Einkaufspreis des Neuwagens, Nachlässe, nachträgliche Reparaturen etc. ..

    ..

    Wie aber schon in vielen Kommentaren zuvor,
    erhalten die Autohäuser Mengenprovisionen etc. Die Frage stellt sich also, wieviel das Autohaus entsprechend an die Verkäufer weiterleitet.

    Ein ewiges Thema .. 😉

    Daher bei der Vertragsgestaltung (Arbeitsvertrag) genau hinschauen ..

  55. Verbrecher 22. Mai 2013 at 12:22 - Reply

    hallo, habe eine frage, was kann man als vw verkäufer verlangen bei einem vorstellungsgespräch?

    • Frank 22. Mai 2013 at 18:22 - Reply

      Hallo,
      vermutlich kannst du gar nichts „verlangen“ oder „fordern“ – denn die meisten Autohäuser haben fest geschriebene Provisionssätze bzw. Provisionsvereinbarungen die mit Betriebsrat etc. ausgehandelt und festgelegt sind.

  56. Markus Heese 7. August 2013 at 16:25 - Reply

    Hallo, guten Tag,

    ob ich mit meiner Frage hier richtig bin weiß ich nicht. Ich versuche es einfach mal.

    Meine Frage:

    Wie sehen die Verdienstmöglichkeiten im Oldtimer- und Youngtimer-Bereich, sprich im Classic Car-Bereich, unter Zugrundelegung fachgerechter Restaurierung bzw. Wartung bzgl. hochwertiger Premiummarken (Porsche, Mercedes, Ferrari) aus?

    Die VK-Preise sind dabei natürlich von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich, zwischen 15.000 bis über 150.000 Euro.

    Vielleicht arbeitet hier von den Lesern ja jemand in diesem Premiumsegment klassischer Automobile? Ich danke ggfls. vorab.

    Beste Grüße

  57. Toddel 29. August 2013 at 18:11 - Reply

    Also, nun mal eine einfache Frage!!
    Ich verdiene 45.000.- Brutto fest. Freie Zeiteinteilung weil Außendienst dabei. Mache so 100 Fahrzeuge im Schnitt pro Jahr. NW + GW natürlich. Komme manchmal auf 45std, manchmal aber auch nur 37std, je nachdem wie ich mich rausmogeln kann. Mach das jetzt seit etlichen Jahren. Würdet Ihr das aufgeben für eventuell mehr Kohle bei Premium Marke, oder würdet Ihr lieber auf Nummer sicher gehen so wie ich??? Bin manchmal sehr gespalten wenn ich lese was man verdienen kann, aber wehe man schafft die Vorgaben nicht, dann überlebst Du ja nicht mal die Probezeit gell??
    Gruß

    • Frank 29. August 2013 at 18:14 - Reply

      Für vielen von uns klingt das bereits nach „TRAUMJOB“… – beantwortet dies deine Frage schon?

  58. Mike 29. August 2013 at 21:13 - Reply

    arbeite bei mercedes und habe in manchen schlechten jahren 45.000€, in guten jahren ca. 70.000€. ich sitze im laden sehr unflexibel von 8 uhr bis 18.30 uhr und arbeite jeden zweiten samstag von 0-14 uhr. 2 samstagsdienste sind ein freier tag unter der woche. im schnitt haben wir also 50-55 stunden/woche. würde mich tendenziell für mehr freizeit und flexibilität entscheiden…man ist ein bisschen gespalten…noch prostituiere ich mich ganz gerne, wenn es läuft…auf dauer wäre ich mit 45.000€ aber zufriedener bei 40 stunden/woche. man muss bedenken, dass die 25.000€ brutto mehr als single nur lediglich ca. 9000€ netto mehr pro jahr bedeuten. das sind dann netto 750€ netto mehr/monat…ist also alles relativ…wenn es dir das wert ist wechsle. wenn zufrieden bist bleib! ich würde bleiben 😉

  59. Paul 1. September 2013 at 18:13 - Reply

    Als Traumjob würde ich 45 000 € jährlich nicht bezeichnen, aber Geld ist nicht alles. Der wahre Luxus ist die Zeit. Wenn Du mit dem Geld klarkommst, würde ich nicht wechseln. So hast Du doch zeitlich gesehen ein hohe Lebensqualität. Alle, die im Festgehalt verkaufen liegen gehaltsmäßig aud Deiner Ebene. Rechne Deinen Diestwagen noch drauf. Was Mike schreibt stimmt bezüglich seiner Rechnung, was bleibt netto über so nicht. Ob man 70000oder 45000 verdient macht im Jahr bei Steuerklasse 3 ca. 14300 € und in Klsse 1 ca. 11450 € aus. Hiermuss jeder für sich entscheiden, was für ihn persönlih das Wichtigere ist. Auf der einen Seite mehr Geld und auf der anderen Seite mehr Stress, Druck, Gefahr von Burn-out und weniger Zeit. Ferner garantiert dir niemand, dass Du nachher wirklich mehr Geld hast. Habe vor einigen Monaten einen Fall, da hat ein Verkäufer trotz ca. 20000 € Einkommensverlust die Stelle gewechselt, weil er sich in der alten Firma nicht verwirklichen konnte, nicht mit seinen Ideen wahrgenommen wurde. Er hat mit großen Erwartungen den Wechsel vollzogen, stellt aber jetzt fest, die andere Firma kocht auch nur mit Wasser. Ich empfehle dir, nicht zu wechseln. Hängt aber auch von Alter usw. ab.
    Gruß
    Paul

  60. M1989 15. Oktober 2013 at 10:20 - Reply

    Hallo liebe Leute,

    ich möchte ganz gerne das Thema Junior-Verkäufer aufgreifen, da ich demnächst diesen Job antreten werde.
    Hierbei werde ich 1.500,-€ fix verdienen, +100,-€ NW- und 50,-€GW – Provision.
    Findet ihr das passend? Ich kenne es von anderen Arbeitgebern eigentlich so, dass Junior-Verkäufer ein Fixgehalt bekommen, andererseits finde ich den Anreiz nicht verkehrt, bzw. die „Pflicht“, auch wirklich immer Vollgas zu geben.

    lg

    • Frank 15. Oktober 2013 at 11:32 - Reply

      Als Junior-Verkäufer wirst du kumuliert ca. 3 Monate NICHT im Betrieb sein, KEINE Autos verkaufen und somit auch keine Provisionen erhalten können – das ist Dir schon bewusst, oder?

    • ms 15. Oktober 2013 at 19:47 - Reply

      Ist ja alles schön anonym hier. Ich arbeite seit 11 Jahren in der Werbung. Ich verkaufe Werbung in Fachmagazine und habe dies vorher bei einem Zeitungsverlag getan. Das Gehalt bei der Zeitung bestand aus 0 € Grundgehalt und ca. 3-5% Provision auf sämtliche Umsätze. 5 Tage Woche max. 40 Stunden und ca 65.000 – 80.000 / Jahr.
      Jetzt bei einem Fachmagazin max. 35 Stunden/Woche und ca. 78.000€ Gehalt/Jahr. Ein Autohaus mit dem ich seit Jahren zusammenarbeitete wollte mich mit 1.000€ Fixum + Provision abwerben. Ich habe sowieso einen Wechsel vollzogen und habe dort 10 Monate auf Festgehalt gearbeitet. 60 Stunden/Woche. Ohne Festgehalt wäre ich verhungert.
      Die Frage die ich mir seit ich diesen sehr interessanten Blog aufmerksam lese ist, warum tut Ihr Euch das an? Ist es das Image sagen zu können „Ich verkaufe Audi, BMW oder Mercedes“ Warum fragt mich kürzlich ein BMW Verkäufer ob mir klar wäre, dass der 5er Kombi den ich mir intensiv angeschaut habe 58.000€ kostet? Die Frage bezog sich aber darauf, ob ich ihn mir wirklich leisten kann nachdem ich ihm erzählt habe das ich Werbung verkaufe. Wenn ich nun lese dass eben dieser junge Verkäufer im besten Fall mit 40.000€ nach Hause geht ist „Wer hat ihm diese Überheblichkeit eingetrichtert“? Übrigens hätte ich den Wagen gekauft. Jetzt habe ich bei einer anderen Marke 53.000€ investiert und musste mir nicht so eine unverschämte Frage gefallen lassen.

      • Frank 15. Oktober 2013 at 20:29 - Reply

        Hallo MS,
        danke für Deinen Beitrag! Die Frage warum „wir“ uns das antun kann ich dir so einfach auch nicht beantworten… – es ist sicherlich so dass viele von „uns“ ü45 Jahre alt sind und somit der Wechselzug in dieser Altersregion schon fast abgefahren ist. Dann gibt es die Jungen, die zunächst der reizvolle Name reizt und die in den Bewerbungsgesprächen soviel Wundergehälter genannt bekommen haben bis sie anheuern, eine fundierte Ausbildung zum „Zertifizierten“ absolvieren und in dieser Zeit vom – sicherlich für dieses Alter und Können – ein gutes Festgehalt verdienen… – Nach der Ausbildung verlassen die schnell das Unternehmen, weil kein Erfolg = kein Einkommen – oder sie versuchen sich innerhalb vom Konzern (wenn vorhanden) intern zu bewerben.
        Schwierig ist es in der Altersregion: 35-45. Diese Verkäufer haben alle schon mal vom fetten Braten gekostet und träumen davon dass sie mit ihrem Tun auch in diese Region vorstossen werden, gleichzeitig „können“ sie nichts anderes und witzigerweise würden sie gerne wechseln wollen, aber nicht mehr in den Verkauf – oder aber wenn Verkauf dann einer indem sich Fleiß, Leistung und Gehalt die Waage halten… – aber da wird´s sehr schwierig in der heutigen Zeit!

  61. Winkmen 15. Oktober 2013 at 12:39 - Reply

    Wir bekommen hier ein Fixum von 500 € plus Provision ohne Absicherung. Und zurzeit läuft es sehr schleppend.

    • Frank 15. Oktober 2013 at 15:36 - Reply

      wie? ohne Absicherung? d.h. wenn du in den Urlaub gehst oder 4 Wochen krank bist haste 500 Euro – oder wie???

      • Winkmen 16. Oktober 2013 at 08:27 - Reply

        Hi Frank,

        Nein so schlimm ist es auch nicht Krank sein wird noch bezahlt es gibt ja auch noch Gesetze.
        Unsere Provisoinen sind nicht so übbig das du normalerweise min. 15. Autos GW/NW verkaufen musst um einigermaßen klar zukommen.
        Wenn du keine Finanzierungen hast dann kann es schon mal finster aussehen.
        Urlaub muss man 5. Tage nehmen damit man Sie bezahlt bekommt.

        Gruß

        • Frank 16. Oktober 2013 at 08:46 - Reply

          Ähm… 5 Tage damit sie bezahlt werden?????? Was soll das denn??? Bekommen eure Festangestellten in Büro und Service auch weniger Lohn wenn sie in Urlaub gehen…???? Zur Erinnerung – wenn jemand 30 Tage arbeitet, festangestellt, dann bekommt er für 3 Tage die er im Urlaub ist dennoch am Ende des Monats sein Gehalt in der gleichen Höhe wie wenn er keinen Tag im Urlaub war… – gleiches gilt natürlich an Feiertagen!

          Entgeltzahlung an Feiertagen:
          Das Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) sieht in § 2 vor, dass Arbeitgeber ihren
          Arbeitnehmern für Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertags ausfällt, das
          Arbeitsentgelt zu zahlen haben, das diese ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
          Quelle: http://www.hannover.ihk.de/uploads/media/Merkblatt_Entgeltzahlung_an_Feiertagen.pdf

          und zum Thema Urlaub:
          Bundesurlaubsgesetz, § 11 Urlaubsentgelt

          Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/burlg/gesamt.pdf

  62. M1989 15. Oktober 2013 at 16:08 - Reply

    Mir ist bewusst, dass ich Seminarzeiten haben werden, allerdings sagte man mir, dass sich diese auf 2x 2 Wochen beim Hersteller begrenzen.

    Bei 2x 2 Wochen denke ich mir, dass sich dieses Provisions-Problem nicht so stellt. Es sind zwar effektiv 2 Wochen keine Verkäufe, die Auslieferungen und damit verbundenen Auszahlungen verteilen sich ja aber.

    Auch handelt es sich bei der Zertifizierung um kein volles Jahr mehr. Das sollte doch also zu verkraften sein?

    Wir sprechen übrigens über eine Juniorverkäufer-Ausbildung bei einem deutschen Premiumhersteller.

    • Frank 15. Oktober 2013 at 18:16 - Reply

      ich weiss nicht wer Dir von 2×2 Wochen was erzählt hat aber wenn ich „meinen“ Junior so ansehe… – mal ein bisschen Hintergrundwissen zum zertifizierten Automobilverkäufer-Weiterbildungs-Lehrgang: …Die Weiterbildung zum zertifizierten Automobilverkäufer dauert mindestens sechs Monate. In dieser Zeit sind wenigstens 20 Seminartage zu allgemeinen Verkaufsthemen zu absolvieren, darunter Branche und Markt, Verkäuferpersönlichkeit, die Technik von Verkaufsgesprächen, Gebrauchtwagen, betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen des Verkaufs sowie Kundenbindung. Zudem werden in den Seminarblöcken herstellerspezifische Themen geschult. Unter anderem lernen die Teilnehmer die jeweilige Vertriebsorganisation näher kennen und absolvieren spezielle Produkttrainings.

      Oder – es mal überspitzt vormuliert: Du fängst am 01.01.2014 dort an und verkaufst dann sofort Autos – Neue und Gebrauchte – bist dann „nur“ ein paar Tage auf Seminar, danach verkaufst du sofort wieder Autos, ach ja und Urlaub und Krankheit gibts in diesem Jahr nicht… Chapeau!

  63. M1989 15. Oktober 2013 at 20:31 - Reply

    20 Seminartage, das käme doch dann hin, mit 2×2 Wochen. 🙂

    Ich weiß, die Bedingungen sind nicht optimal und mir ist auch klar, dass es somit ein hartes Jahr wird.

    Auf der anderen Seite stimmen andere Rahmenbedingungen. Ich arbeite für meine Wunschmarke, habe einen 10 minütigen Arbeitsweg und … es ist doch „nur“ ein Jahr. Für mich ist es die Chance jetzt erst mal wieder in der Automobilbranche Fuß zu fassen (habe nach meiner Ausbildung zum Automobilkaufmann einen Seitensprung in eine fremde Branche gehabt, durch den ich mir einfach über meine Liebe zum Automobil klar geworden bin und die damit verbundenen Vorteile).

    MS, du hast natürlich Recht, wenn du sagst, dass es Berufe gibt, die besser entlohnt werden. Der oben erwähnte Seitensprung ging auch in die Werbebranche, in ein sehr großes Verlagshaus. Dort hätte ich kurzfristig sicherlich auch mehr Kohle verdient, aber was soll ich sagen … die Produkte langweilen mich total. Ich verzichte lieber auf den einen oder anderen Groschen und habe einen Beruf den ich liebe und für den ich lebe.

    • Frank 15. Oktober 2013 at 20:43 - Reply

      Lieber M1989,
      nochmal – nur für den Fall dass du unseren erhobenen Finger noch nicht gesehen hast – Du wirst vermutlich auf mindestens 30 Seminartage kommen, plus Urlaub (30 Tage) und plus Krankheit (3 Tage) – damit bist du schon mal 63 Tage ohne Absicherung! Dann wären da noch die Feiertage etc. – aber wir wollen nicht kleinlich sein 😉
      Wunschmarke, Liebe zum Automobil etc. – alles toll und sicherlich hilfreich für die Zukunft – und sicherlich ist die Chance reizvoll, aber NICHT um JEDEN PREIS!!!

      Kommst du in dem Autohaus als Ergänzung dazu oder ist ein Verkäufer weg und du ersetzt ihn?

      Im ersten Fall solltest Du bedenken dass du NULL Kunden hast und Du dir in Zukunft den Honigtopf mit den anderen Verkäufern teilst (bzw. teilen musst). In zweitem Fall würde es hilfreich sein zu wissen WARUM der andere Verkäufer nicht mehr da ist…

      Egal – „wir“ können nur mahnen und senibilisieren, schlußendlich musst immer Du Deinen Weg gehen!

  64. M1989 15. Oktober 2013 at 20:53 - Reply

    Lieber Frank,

    zu allererst einmal vielen Dank überhaupt an diesen tollen Blog – das muss an dieser Stelle mal sein! Auch deine, bzw. eure, ehrlichen Worte schätze ich sehr.

    Die Situation ist die, dass das Autohaus unterbesetzt ist, ich werde Kundenlisten zum Abtelefonieren bekommen (Kalt- oder sagen wir mal Lau-warm-Akquise, ehemalige Kd. usw.).
    Darüber hinaus darf ich ab Tag 1 (es erklärt sich von selbst, dass ich eine Eingewöhnungsphase benötige; „fremde“ Marke usw.) Laufkunden ansprechen kann.
    Für die Unterstützung bei Verkäufen der Kollegen (Vorbereitung für Probefahrten z.B.) erhalte ich 50,-€ anteilige Provision.
    Mein Eindruck ist eindeutig, dass es dort stark an Manpower fehlt.

    Natürlich kann ich mir bessere Umstände vorstellen, aber mein aktueller Job macht mir 0,0 Spaß und ich sehe hier auch eine große Chance, für mich. Es gibt für ein gutes Einzugsgebiet dort nur insgesamt 4 Verkäufer, inkl. VKL, NW-VK, GW-VK, Flotten-VK.

    In meinen (laienhaften) Augen ist Potenzial da.

    • Frank 15. Oktober 2013 at 21:03 - Reply

      Hallo M1989,
      Danke für Dein Lob!

      *pling* und schon kommt wieder der mahnende Finger!

      Ich lese etwas von Telefonakquise… – Achtung, Achtung – es schaudert mich wenn ich das lese… – OHNE DATENSCHUTZEINWILLIGUNGS-ERKLÄRUNG wird Kalt- oder Lauwarm- oder was-auch-immer Akquise zum Himmelfahrtskommando, vorallem weil seit 8.10.2013 die mögliche Bußgeldhöhe für unerlaubte Telefonwerbung auf 300.000 Euro gestiegen ist – da warten derzeit nur manche drauf „endlich“ einen Anruf zu bekommen… – also Finger weg – absolut!!!
      Weitere Infos hier im Blog:
      Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerbs (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG) über die rechtliche Aspekte in der Telefonakquise, mein Interview mit Rechtsanwalt Frank Richert und über die Telefon-Aquisition – machen sich Automobilverkäufer strafbar

      4 Verkäufer können gut noch einen weiteren Verkäufer vertragen, müssen es aber nicht zwangsläufig – vorallem weil der „Neue“ den anderen immer in die Tasche greift bei jedem Verkauf! Derzeit gibt es Glaspaläste bei Niederlassungen da sitzen 14 Verkäufer tagtäglich drin und das Potential – also was zur Tür reinkommt und wirklich ein Auto kauft reicht gerade für 5 Verkäufer…

  65. Mike 15. Oktober 2013 at 21:05 - Reply

    hey ms,

    jetzt muss ich mich doch noch mal einklinken. antwort an ms warum wir uns das antun: es gibt dazu einfach nur diese eine antwort und sie trifft auf quasi alle autoverkäufer zu: die leidenschaft zum automobil! ganz einfach! ich habe mal bwl studiert und dann bei der bank gearbeitet…grauenhaft! langweilig! nichtstun zu hause sitzend wäre bei weitem spannender gewesen. dann autohaus bei mercedes und immer noch seit 10 jahren infiziert mit dem autoverkäufervirus…aber auch mal weniger leidenschaftlich je nachdem wie der verkauf läuft ein auf und ab. jeder kennt das! insgesamt aber noch immer ein traumjob für mich mit gutem gehalt in den letzten 3 jahren (75.000€/jahr). beim daimler kann man generell festhalten, dass die absolute gehaltsuntergrenze bei verkäufern, deren arbeitgeber tarifgebunden ist, minimum bei ca. 45.000€ liegt.

    beste grüße mike

  66. M1989 16. Oktober 2013 at 17:32 - Reply

    Guten Abend,

    was die Datenschutzrichtlinien betrifft, so beziehen diese sich doch aber ausschließlich auf Privatkunden, richtig?
    Dass dort nun Strafen bis zu einer Höhe von 300.000,-€ fällig sein können, wusste ich zwar nicht, dass es grundsätzlich gesetzliche Schwierigkeiten bei dem Thema gibt schon. Letztendlich beziehe ich mein größtes Potenzial auch nicht auf diese „Kundenlisten“, das würde mich auch nicht wirklich erfüllen.

    Was diese Glaspaläste angeht bin ich mit dir völlig d’accord. Das kleine Ambiente reizt mich allerdings, auch, dass ich mit „Abstand“ (ca. 10 Jahren) der Jüngste bin und somit mit dort auch langfristig planen kann, zumindest der Vorstellung nach.

    Was die Konditionen aanbelangt, habe ich übrigens heute erfahren, dass diese bei markengleichen Händlern im näheren Umkreis identisch sind, man hat sich also abgesprochen.

    Ich sehe es als Chance, aber auch als Risiko. Da ich aber eher der Optimist bin, halte ich an meinem Vorhaben fest. 🙂 Ich kann ja regelmäßig mal berichten, ob ich überlebe. 😛

    An dieser Stelle möchte ich übrigens das Thema „Forum“ ansprechen, das ich bereits an anderer Stelle mal gelesen hatte. Könnte nicht die Zeit für ein Forum gekommen sein? Es wird doch langsam unübersichtlich hier. 🙂

    lg

    • Frank 16. Oktober 2013 at 20:46 - Reply

      Hallo M1989,

      Nein, nicht nur Privatkunden betrifft die Datenschutzrichtlinie sondern AUCH GESCHÄFTSKUNDEN! Wie ich in dem Beitrag: http://www.automobilverkaeufer-blog.de/telefon-aquisition-machen-sich-automobilverkaeufer-strafbar/ schon mal aufgeführt habe:

      Nicht nur Privatkunden, auch Geschäftskunden benötigen eine Einwilligung! Was viele nicht wissen: Auch bei der Telefonaquise von Geschäftskunden sind sie auf ganz dünnem Eis – denn Telefonwerbung bei Geschäftskunden ist zulässig, wenn Sie das Einverständnis des Angerufenen vermuten können. Das ist dann der Fall, wenn Sie ihm Lieferungen oder Leistungen anbieten, die er für sein Kerngeschäft benötigt – und jeder Richter zerpflückt diese Argumentation wenn Sie behaupten dass ein Bäckermeister ein Automobil für sein Kerngeschäft benötigt…

      Klar würde es mich freuen öfters von Dir den aktuellen Wasserstand deiner Ausbildung zu erfahren – wir können auch gerne nen eigenen Blogpost hierfür ins Leben rufen!

      Zum Forum-Gedanken – den ich ja auch immer wieder habe bin ich nach-wie-vor nicht wirklich davon überzeugt dass dieses Forum „laufen“ könnte bzw. wie (geschlossen/offen) oder WAS da drinnen stehen könnte was wir nicht alle schon in zig anderen Foren gelesen haben…

      • M1989 17. Oktober 2013 at 11:38 - Reply

        Ich verstehe, heikle Situation.

        Zum Forum: So wie ich das sehe, ist doch unter diesem Artikel schon Schreibstoff für einige Threads, davon abgesehen finde ich fehlt ein Online-Ort um sich, unter Auto-Verkäufern, austauschen zu können.

        Zumal man viel besser nach Themen klastern könnte, die hier so ja völlig durcheinander geraten.

        Es ist nur ein kleiner Anreiz. 🙂 Ich würde es sehr cool finden!

        • Frank 18. Oktober 2013 at 07:57 - Reply

          Hallo M1989 und Kollegen,

          wir haben Eure Anregung angenommen und würden nun gerne Eure Meinung zum Thema „Forum“ haben wollen. Hierzu haben wir eine Abstimmung eingerichtet, an welcher ich bitte mitzumachen und abzustimmen – Hier gehts zur Abstimmung: http://www.automobilverkaeufer-blog.de/abstimmung/

  67. ms 16. Oktober 2013 at 21:04 - Reply

    Die Leidenschaft zum Automobil… Auch ich habe eine Leidenschaft zum Automobil und habe wie oben erwähnt für 10 Monate den Schritt gewagt. Ok, ich habe für die ersten 14 Monate ein Festgehalt ausgehandelt. Aber was mich viel mehr gestört hat waren die Arbeitszeiten. War mein Kollege (Widersacher) z.B. in Urlaub musste ich Montag-Freitag von 8-19 Uhr arbeiten und Samstag von 10-16 Uhr. Das sind 61 Stunden/Woche. Dies gerne mal 3 Wochen am Stück. Ich habe einen Sohn, der kam damals zur Welt. Ich habe ihn kaum gesehen und bei aller Leidenschaft zum Automobil wird mancher Kinderlose hier spätestens wenn ein Kind da ist genau drüber nachdenken ob ihm die Leidenschaft oder die Familie wichtiger ist. Klar, jemand der 50 Jahre ist und sein ganzes Leben schon Autos (mit Leidenschaft) verkauft hat nicht gerade optimale Chancen in einer anderen Branche von vorne anzufangen. Verstehe ich vollkommen. Jemand der wie Mike im Schnitt auf 75.000€/Jahr kommt wäre völlig irre zu wechseln. Denn Mike hat offensichtlich auch Stammkunden deren Leasingverträge alle paar Jahre auslaufen und die immer wieder kommen. Aber Anfänger der keine Freunde im Autohaus haben wird weil er vom ohnehin schon kleinen Kuchen ein Stück abhaben will sollte sich das mit der Leidenschaft mal gut überlegen. Ich habe in meinen 10 Monaten einige Motivierte gute Jungs voller Enthusiasmus kommen sehen und nach kurzer mindestens genauso enttäuscht wieder gehen sehen. Ihnen wurden fantastische Summen vorgerechnet und dementsprechend haben Sie Gott und die Welt von Ihren Tschechischen Autos überzeugen wollen. Leider ohne Erfolg.
    Ich denke, Frank hat richtig viel Erfahrung und weiß wovon er spricht wenn er Dich, M1989 zum wiederholten Male warnt…
    Ich habe vor Euch Leidenschaftlichen Automobilverkäufern ob Premium- oder Billigfahrzeug allerhöchsten Respekt dass Ihr Euch tagtäglich dem nicht leichter werdenden Kampf um jeden Kunden stellt.

  68. Mistercrabs 8. November 2013 at 13:08 - Reply

    Liebe Kollegen,
    die Antwort scheint einfach: der Markt muss / wird sich säubern.
    Wenn 30% weniger Händler in Deutschland Fahrzeuge anbieten, werden wir wieder für unsere 60 Stunden Woche ent-belohnt !!!!
    Die über die Medien erzeugte ekelhafte Preistreiberei können wir leider nicht ändern.Daher: durchhalten !
    LG aus Berlin
    PS.lieber Golf fahren, als Golf spielen 🙂

  69. gastleser 9. November 2013 at 13:31 - Reply

    @MS1989 und allgemein…

    Ich finde es immer wieder ärgerlich, wenn ich lese, was einen hochmotivierten jungen mann/ frau fürMärchen teilweise erzählt werden…

    Die ausbildung ist wirklich keine leichte aufgabe hinsichtlich des größten Posten “Zeit“

    Meiner information nach dauert die zertifizierung 2 jahre VW/AUD für Junioren, da diese erst im 2 jahr ausgesprochen wird, weil damit die fluktuation etc vermieden werden soll, vllt ist das aber auch herstellerspezifisch, desweiteren und darauf mache ich MS1989 aufmerksam bzw frage ich nach, ist ein assesment durchgeführt worden, da kann im extremfall, wenn das haus schläft und du dieses nicht erfolgreich bestehen solltest mit der kündigung einherrgehen, durch planung des hauses zum kostenblock etc.

    Ob der Wandel im Handel zwangsläufig zu besseren verdienst fürht, bezweifel ich stark, da sich die kosten und ertragsstruktur wahrscheinlich nicht dahingehend entwickelt, vielleicht bzw. werden andere Vergütungssysteme einug halten.

  70. Jupp 15. November 2013 at 08:22 - Reply

    Hallo zusammen,

    ich selbst stehe gerade an dem Punkt, dass ich mich nach 15 Jahren erfolgreicher Arbeit als AV zu einer Umschulung entschieden habe!

    Manch einer wird sich von euch jetzt die Frage stellen warum?

    Das kann ich euch sagen, ich war leider nie in der glücklichen Lage eine Premium Marke zu verkaufen, von daher muss man sich mittlerweile mit einem Einkommen von 2,6 K bis 3,2 K € zufrieden geben!!
    Wenn ich dann im Verhältnis die geforderte 50-60 Std Woche setze in Verbindung mit dem extrem hohen Druck seitens der VKL/GF und dann unserer doch geschätzten Kunden, muss ich zugeben passt das ganze vorne und hinten nicht mehr zusammen. Ich weiß ich beziehe mich nur auf das Einkommen, aber wenn wir mal ehrlich sind, ist das mittlerweile zu niedrig. Man kann es allenfalls nur noch als Schmerzensgeld ansehen wenn man sich den in uns gesetzten Druck mal vor Augen führt und wieder nicht zu vergessen die Std die man kloppt!!

    Unter diesem Druck beider Seiten und dem Finanziellen Risiko dank der Prov Abrechnungen hat mir nun mein Körper alle Warnsignale angeworfen die er zur Verfügung hat. Und mir deutlich vermittelt über den Beruf nochmal in Ruhe nach zudenken!!

    Was ich auch getan habe und ich werde mich anders orientieren, wahrscheinlich über Umschulung, außer einer von euch hat ne gute Idee wo wir mit unserem Wissen/Möglichkeiten unterkommen können.

    Den Idealisten unter euch muss ich einen Zahn ziehen, ich denke nicht dass in ferner Zukunft ein besseres Klima zwischen KD/VKL/GF und euch geben wird geschweige den das Gehalt sich mal wieder in Richtung vor 2008 geht, da stand das ganze ja noch im Verhältnis zu den geleisteten Stunden. Ich denke eher wie ich hier schon gelesen habe der klassische Ladenverkäufer wird irgendwann nicht mehr gebraucht, genau wie in den Ballungszentren der Wunsch bei den Jungen Leuten nach einem Auto doch deutlich rückläufig ist. Hier sind nicht wie bei uns früher ein Auto eine Art Statussymbol sondern die Geräte mit dem angefressenen Apfel ;)! Oder warum ist der durchschnittliche Neuwagenkäufer mittlerweile fast 53 Jahre alt?? Weil den meisten mittlerweile das Auto fahren nur noch ein Mittel zum Zweck ist. Nicht mehr und nicht weniger, leider. Daher wird der Autokauf auch hinten angestellt, trotzdem wenn man mal sieht was man NEU für rund 10K Euro bekommt ist das kaufen im Billig wie nie.
    Und ich bin gespannt ob das Preistreiben noch ein Ende findet, den so lange die Hersteller nicht die Produktionen runter fahren wird sich nichts ändern und da die viele bekanntlich nicht Ihr Geld in Europa sondern in Asien/USA verdienen ist den unser Prob mal egal.

    Ich höre jetzt mal auf hab mich gerade selbst aufgestachelt!! 😉
    Ich denke bei mir merkt man, dass ich mit dem Job abgeschlossen habe. Wenn jemand eine gute Idee hat wegen einer Jobidee bitte einfach melden ich werde nun aufmerksam mit lesen und meinen Senf auch nochmal einbringen.

    VG JUPP aus dem schönen Rheinland!

    PS: Wer Schreibfehler findet darf diese gerne behalten, er hat sie schließlich auch gefunden..

    • Paul 15. November 2013 at 15:18 - Reply

      Hallo Jupp,
      ich kann Ihnen nur zustimmen. Betrachte die Entwicklung im Verkauf von Fahrzeugen nur aus der 2. Reihe, da ich Bildungsgangleiter für die Ausbildung von Automobilkaufleute an einem Berufskolleg in NRW bin. Ich habe hier schon die Meinung vertreten, dass angesicht des Anspruchs und des Einsatzes Automobilverkäufer zwischen 4 000 € und 6000 € monatlich verdienen sollten. Wenn die Branche das nicht zahlen kann, wird sie viele gute Mitarbeiter verlieren. Nun zu Ihrem Problem. Da ich zu meinen Ehemaligen Kontakt pflege, kenne ich auch deren berufliche Entwicklung nach der Berufsausbildung. Einige sind mit Erfolg und mehr Einkommen in den Außendienst der Industrie gegangen. Vielleicht wäre das auch eine Alternative für Sie. Ich wünsche Ihnen alles Gute.
      Gruß
      Paul

  71. mb fan 16. November 2013 at 13:34 - Reply

    hallo, ich mal wieder.
    ich komme aus dem pkw verkauf eines grossen deutschen premium herstellers. ich bin schon 17 jahre pkw verkäufer, da man uns die provision im letzten jahr um 30-40 prozent hat gekürzt hat, natürlich wurde gesagt das sich das neue provisionssystem nur zum vorteil der „leistungsträger“ auswirken würde! Nichts ist davon eingetreten.
    heute verdiene ich genausoviel wie 1997,!! Was die autos heute kosten ist jedem bekannt, arbeite ca 60 std und habe viel stammkundschaft. es ist nur noch frust angesagt, testkäufer kommen und gehen ein und aus!!! die Sorgen steigen, aber die geschäftsleitungen grinnsen uns nur an!!! Füher gab es für den zeitraubenden job das passende einkommen, heute geht es über die schmerzgrenze deutlich hinaus. bin sicher das viele meiner kollegen das verstehen werden, es sollte sich was ändern….

  72. Leser 18. November 2013 at 09:49 - Reply

    Ich kann hier mein Vorrednern nur zustimmen, selbst als Enthusiast, welcher disch wirklich berufen fühlte für die Tätigkeit und damit bei Hunz und Kunz bekannt war und ist muss leider eins erkennen, Aufwand steht nicht mehr im Verhältnis zum Nutzen.

    Um Grunde findet hier eine unnatürliche Arbeitskraeftebereinigung am Markt statt, ganz im Hinblick auf die Veränderung, welche das Ziel bzw. Mutmaßung 2020 im Mittelpunkt der Überlegung stehen hat.

    Ok man könnte jetzt die Aussage in dem Raum stellen, dass es noch genug erfolgreiche vk gibt, welche ohne Familie und zu 100% dem Beruf verschrieben, bzw. Verheiratet sind. Das ist auch ok und allgemein wird hier eine Ist-Situation sowie moegliche Szenarien aufgezeigt, welche in näher Zukunft auf die Branche und den ein oder anderen hier hineinstechen können.

    Leider ist es für mich wie bei einigen hier, dass der Verdienst nicht im Verhältnis zum Aufwand steht.

    Wie schon einmal beschrieben, es wird interessant sein zu beobachten, mit welchen Werkzeugen die Hersteller etc. bei zukünftigen Vertriebspersonal Attraktivität erzeugen möchte.

    Aktuell kann Vllt noch im freien Vertrieb von Kfz ein wenig von den alten guten Tagen wieder finden. Die Schikane mit Testkäufern ist hier tatsächlich die Spitze des Eisberges, womit wieder versucht wird Gelder umzuverteilen und mit den großen finger auf die zu zeigen , die hier sowieso schon am Boden liegen, traurig die Marionette sein zu dürfen/müssen.

  73. […] übrig blieben… Zu dem Verlust von 60% der Stückzahl gesellte sich noch eine Reduzierung der Provision je Fahrzeug – und somit ist das derzeitige Einkommen auf 35% seines damaligen Einkommens […]

  74. Jupp Schmidt 30. November 2013 at 11:28 - Reply

    Hallo Leute,

    es beruhigt doch ungemein zu lesen, dass ich nicht der einzige bin der diesen Job in Frage stellt!! Wenn man den Blog von Anfnag an liest dachte ich erst: Puhh bin ich echt der einzige dem es so geht??
    Aber nun sieht die Sache ganz anders aus, was mich einerseits beruhigt aber anderseits auch beunruhigt.

    Ich für meinen Teil habe mich entschlossen dem Job nicht mehr auszuüben und werde nun eine Umschulung machen, da ich endlich mal einen Job mit ca 160 Std im Monat und freien WE haben möchte.

    Wenn die Kohlen dann nicht ausreichen sollten, kann ich mir immer noch einen kleinen Nebenjob suchen. Hier sehe ich den Vorteil dass ich nicht 200-240 Std im Monat im selben Laden bin.

    Ich werde hier noch mitlesen und auch schreiben, da ich es interessant finde wie sich das ganze entwickeln wird.

    Ich wünsche euch allen viel Erfolg beim verschenken 😉 und ich wünsche euch eine bessere Zukunft.

    VG Jup

  75. charly 1. Dezember 2013 at 05:28 - Reply

    Gerade bei den Premiummarken und in großen Autohäusern ist diese Situation mittlerweilen Standard.
    Die Entwicklung ging eben die letzten 10 -20 bergab.
    Ein Hauptgrund ist die Spezalisierung.
    Früher konnte man jedem Kunde jedes Auto verkaufen. Es wurde mit relativ wenig Verkäufer Masse gemacht. Die Verkaufszahlen und die Kohle haben gestimmt.
    Heute sitzt an jedem Eck im Hause ein Verkäufer.
    Einer für NW, einer für GW, einer für Großkunden, einer macht Aussendienst usw.
    So sitzen mittlerweilen in vielen Häusern 20-30 Verkäufer (ähm Berater), was man früher mit 5-10 Vollbluttypen gestemmt hat.
    Nicht das verkäuferische Talent sondern der Platz an dem man sitzt ist entscheidend. Der Aufwand und die Stunden sind jedoch für alle gleich. Dann kommen noch die ganzen unverständlichen Vorgaben der Konzerne dazu. Für junge Leute nur noch traurig und deprimierend.

  76. Thorsten 13. Dezember 2013 at 13:50 - Reply

    heute hat mir der Autoverkaeufer gesagt, ich haette ihn so runtergehandelt, dass seine Provision draufgeht. Stimmt das normalerweise?

    • Frank 13. Dezember 2013 at 14:17 - Reply

      Hallo Thorsten,
      Danke für Deine Frage – und JA, das stimmt – ein Verkäufer bekommt seine Provision oftmals abhängig vom Ertrag, heißt – es bleibt wenig Ertrag fürs Autohaus, bleibt natürlich noch weniger in der Lohntüte beim Autoverkäufer.

  77. Realist 17. Dezember 2013 at 20:37 - Reply

    Hallo Leidensgenossen,

    zu erst großen Respekt und Anerkennung für diesen Blog!
    Sicher hängt da viel Mühe und Zeit dran.

    Schade das ich diesen erst jetzt gefunden habe!
    Hätte den Blog vor zwei Jahren gebrauchen können.
    Da habe ich gerade ausgelernt und bin von den GF’s gefragt worden was ich gern verdienen möchte.

    Tja da in Deutschland über Lohn/Gehälter nicht gern gesprochen wird, ist man da ganz schön verloren!

    Fragt man andere GF’s , VKL oder Berufskollegen….
    So kommt nie eine brauchbare Antwort. Man möchte einfach nicht gern darüber reden! Wieso eigentlich !!!

    Naja wenn ich mir alle eure mal mehr mal weniger hilfreiche Beiträge lese ( auf das Thema Vergütung bezogen ) weis ich auch warum!

    Was soll diese Verschwiegenheit? Die Marke mit den vier Ringen… Die Marke mit dem Stern…. Einer der größten Autobauer Europas ….nur wenige sprechen Klartext!!! Und die Vergütung geht von Wohlstand bis besser Hart4 beantragen und die Zeit besser investieren!

    Eigentlich ist es doch eine einfache Rechnung!
    Jeder von uns hat einen Haushalt ( Familie oder Singel)
    Bedeutet man muss genug verdienen diesen decken zu können! Zu dem fahren wir doch alle gern in den Urlaub. (den jeder von uns sehr gut brauchen kann)
    Ob nun wirklich ein Vorführwagen sein muss, kann man darüber streiten! Aber in jedem Fall kommt der Sprit dazu.
    Bei Seite legen sollte man auch was für evtl Anschaffungen!

    Unterm Strich find ich sollte jemand mit der Steuer Klasse 1 auf jeden Fall 1700 Netto brauchen können!
    ( da spreche ich aus Erfahrung )

    Währen 2800 Brutto. Bei einer durchschnittlichen Prov 150 Brutto pro Fahrzeug und einem Fixum von 600 € Netto, sollten es 13 Fahrzeuge im Monat sind 156 im Jahr!
    Unerreichbar! Nicht in den ersten Jahren.
    Ich freue mich auf die Jahresabrechnung!
    Da glaube ich wird es ganz schön knapp!

    Meine eigentlich Frage an euch also:
    Was macht man wen der Chef sagt es fehlen noch paar Mark im Topf?!

    P.S. Ich weis als Kaufleute kennen wir alle den Unterschied Netto/Brutto aber wäre schön wenn das dies beachtet wird den 600 Brutto ist ja ein absoluter Witz! Oder verstehe ich da was falsch!

  78. Mike 17. Dezember 2013 at 21:46 - Reply

    hey realist,

    ja das liebe gehalt. ich arbeite bei einer mercedes-vertretung seit fast 10 jahren. fixum 460€ brutto. das gehalt schwankt teilweise extrem. zwischen 45.000-80.000€. ich hatte das glück im schnitt fast 1.000€ pro fahrzeug zu verdienen in 2013. warum? gutes provisionssystem und gute erträge. somit reicht es aus auch mal nur 60 fahrzeuge pro jahr zu verkaufen…ich denke aber im schnitt bei einem 10 stunden tag sollten es 4.000€ brutto pro monat sein. aber auch deine 3.000€ pro monat sind ok bei 13 gehältern…ich hatte 2009 ein jahr mit 37 autos…da lag ich bei 45.000€. und war damit sogar im mittelfeld unseres autohauses. 150€ pro fahrzeug sind krass. das ist bei uns wie bei smart, wobei wir da im schnitt nur 110€ verdienen…lohnt sich fast nicht. deshalb verkaufe ich mercedes. gruß mike

  79. Paul 18. Dezember 2013 at 16:41 - Reply

    Endlich mal ein Automobilverkäufer, der nicht jammert. Ich denke, so wie es Mike geht, sollte es allen Verkäufern gehen. Zwischen 45000 und 80000 Euro abhängig vom Jahr sollten es schon sein. Obwohl ich selbst kein Verkäufer bin, schätze ich die Arbeit im Automobilverkauf hoch ein.
    Ich wünsche allen Automobilverkäufern ein schönes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2014.
    Paul

  80. leser 19. Dezember 2013 at 14:10 - Reply

    Kurze Anmerkung zu den letzen Kommentaren. Sicherlich gibt es Vertriebler, welche einen guten bis sehr guten Verdienst einfahren, nur ist das von Einzugsgebiet zu positionierung, Kundenstamm etc, etc., total unterschiedlich….

    Aber und jetzt kommt der entschiedene Unterschied, man kann eins doch festhalten, volumen und Händler, machen wir uns nichts vor, volumen und Hersteller, da müssen die vk gut vedienen, wieso, weil hier mit Brteibsräten etc ganz anderen provi s gearbeitet wird.

    Premium genau der gleiche mist, sorry aber ehrlich gesagt habe ich das gefühl das man von einen angeschlagenen Gaul zum nöchsten argumentiert…

    Die frage ist halt wo man sich besser und erfolgreicher mit seinen ganz individuellen Voraussetzung und wünschen einbringen …

    by the way, aktueller Artikel über Sixt und deren neue Plattform, was soll man noch groß dazu sagen, steht und wissen wir ja doch schon länger

    • Frank 19. Dezember 2013 at 14:22 - Reply

      Hallo Sascha – wo gibts denn den Sixt-Artikel?

      • Martin Sachse 20. Januar 2014 at 16:28 - Reply

        Hallo zusammen,

        ich hab da mal eine Frage.
        Ich überlege in den Job als Autoverkäufer als Quereinsteiger zu wechseln. Ich bin 34Jahre alt und schon 15 Jahre im Handel/Verkauf tätig.
        Dafür habe ich Ende letzten Jahres auch bei einem Assessment-Test von Audi teilgenommen und bestanden.
        Nun meine Frage. Was verdient man da so als Neu bzw Gebrauchtwagenverkäufer? Auf was sollte ich bei meinem Gespräch bezüglich des Gehalts achten?
        Vielen Dank vorab für einige Infos.

        • Frank 20. Januar 2014 at 16:38 - Reply

          Hallo Martin,
          Also ich denke das Thema: Einkommen / Gehalt eines Autoverkäufers ist bereits zigmale hier besprochen worden. Geh einfach mal davon aus dass Du zunächst noch die Zertifizierung machen musst, heisst du wirst als Juniorverkäufer eingesetzt werden – ein Jahr lang. Mit bestandener Zertifizierung „darfst“ Du verkaufen – die Frage ist dann Was? an WEN? WO? – aber egal was Du mir für Antworten hierzu lieferst, die kommenden Jahre wirds wohl eher ein Verdienst bei ca. 2.600 – 3.000 Euro brutto monatlich sein.

          • Martin 20. Januar 2014 at 16:57

            Ok da hab ich ja mal einen Anhaltspunkt.
            Es wurde mir gesagt,ich soll vorwiegend und am Anfang als Audi-Gebrauchtwagenverkäufer arbeiten und später zum Audi-Neuwagenverkäufer „geschult“ werden,da jetzt bei dem Autohaus wohl dringend Bedarf an Audi-Gebrauchtwagenverkäufern besteht…
            Verkaufen darf ich an alle privaten und auch gewerblichen Kunden und wohl auch nur Audi-Fahrzeuge. Die Standorte der Firma liegen in 02625 Bautzen,02708 Löbau und 02627 Hochkirch. Ich soll wohl hauptsächlich in Bautzen eingesetzt werden.
            Bei meinem 1. Gespräch sagten die was von 700€ Brutto Grundgehalt und dann noch Provision. Da ich jedoch als Quereinsteiger anfange und auch einen gewissen Lebensstandard habe,brauche ich glaub schon die erste Zeit ein höheres Festgehalt…oder was meinst du???
            Das 2. Gespräch findet übrigens an diesem Freitag statt und ich wollte halt gern wissen,was ich da so aufrufen kann an Gehalt…

          • Frank 20. Januar 2014 at 17:07

            Aha… und wie definieren sie den Bedarf? Ist ein Verkäufer weg gegangen oder plötzlich über Nacht die Nachfrage nach Audi in der Region so stark gestiegen dass die bisherigen Verkäufer diese nicht mehr befriedigen können? Wenn einer weggegangen ist – frage dich immer – warum ist er weggegangen… hat er zuviel verdient, Pensum schon erfüllt? Was machen die anderen Verkäufer wenn Du kommst – branchenfremd und ohne Ahnung… – und wie werden sie sich verhalten wenn du diesen Verkäufern in die Tasche bzw. Geldbörse greifst…?
            Mir persönlich gefällt dieser Switch von Gebraucht zu Neu nicht – irgendwie „schmeckt“ mir das nicht – kann aber auch nur ein Gefühl sein…
            Wenn du Gebrauchtwagen verkaufst ist es ganz wichtig zu wissen wie die hausinterne Kalkulation läuft sonst kannst Du Dir deine Provision und somit auch die hypothetische Provision niemals ausrechnen – und da du anscheinen vom ersten Tag an GW´s verkaufen sollst brauchst Du eigentlich kein höheres Gehalt – denn da kommt die Provision ja ohne lange Lieferzeiten etc – quasi schon am Ende des zweiten Monats…

  81. Martin 20. Januar 2014 at 17:21 - Reply

    Also meines Wissens nach ist es tatsächlich so,das der Bedarf bzw die Nachfrage und das Kundeninteresse echt groß sind und die es mit den jetzigen Verkäufern nicht schaffen alle Kunden ordentlich zu beraten und zu verkaufen…
    Naja ich werde das 2.Gespräch diesen Freitag abwarten und die Dinge die ich genau so sehe wie du dann dort auch ansprechen. Dann kann ich dir sicher auch mehr sagen und werde dich sicher nochmal das ein oder andere fragen.
    Vielen Dank erstmal bis hierhin.

    • Frank 20. Januar 2014 at 17:28 - Reply

      Hallo Martin,
      ja super – schön dass wir uns da einer Meinung sind… – Nachdem dieser Artikel hier schon total voll ist mit Meinungen etc. kannst Du gerne auch das Forum nutzen und dort Deine Fragen stellen – du erreichst es unter: http://forum.automobilverkaeufer-blog.de

  82. racer911 25. Januar 2014 at 07:56 - Reply

    Hallo zusammen,
    Alle hier getätigten Aussagen kann ich voll bestätigen ! Ich habe von 96 bis 2006 beim Stern gearbeitet und kenne noch die richtig guten Zeiten.Jahreseinkommen offiziell immer über 100.000 € zuzüglich Bankprov. zuzüglich „Taschengeld“ von Händlergeschäften, Nettes Dienstfahrzeug und Tankkarte. Arbeitszeit aber auch damals schon 50 h pro Woche.
    Heute so etwas zu erzählen,würde bedeuten ,sich auf die Stufe mit „Grimms Märchen “ zu stellen. Kunden,welche gebettelt haben um neue Autos mit 3 Jahren Lieferzeit (SLK zum Beispiel,ML 270 CDI usw.) Verträge über NP verschoben…Jaaa,die Zeiten waren toll…
    Nach „Hochzeit im Himmel“ mit Chrysler und Einführung der A-Klasse verschoben sich langsam auch beim Stern die Prioritäten,Masse statt Klasse, bis zu 10 Rückabwicklungen(Wandlungen ) im Jahr,Provikürzungen usw.
    Bis heute habe ich meinen Sprung in die Selbstständigkeit nicht bereut,auch wenn in den ersten Jahren ganz harte Zeiten angesagt waren… zudem meine Kollegen mich mitleidig belächelt haben…als ich im 10 Jahre alten Gebrauchtwagen versucht habe,vielleicht ein Geschäft zu generieren …Heute fahren fast alle nur noch A-Klasse,wg. Versteuerung,Tankkarte ist ein Relikt aus der Steinzeit,teilweise gibt es Negativprovisionen,das heißt,der Verkäufer wird am Verlustertrag beteiligt….und das Einkommen? Wer die 45.000 überschreitet ,ist entweder Trapo Verk. mit jahrelanger Erfahrung oder GW Verkäufer mit täglicher Kündigungsgefahr….
    Was ich jetzt mache ??? Verkäufercoaching und Prozessteurung im Autohaus 😉 Ich erkläre ,der GL bzwVL warum manches funktioniert bzw. nie funktionieren wird….Zielvereinbarungen ein Blick in die Glaskugel sind und daß Verkäufer nicht alle faul sind,sondern Fachleute die ständig unterbzahlt sind und daß mehr Verkäufer nicht mehr Verkäufe bedeuten….Da wo Einsicht folgt,stellt sich mittelfristig Zufiedenheit eit und Erfolg ein…
    Allen ein erfolgreiches ,verkaufsstarkes Jahr 2014,nicht aufgeben,aber auch nicht gegen Windmühlen kämpfen 😉

  83. Sasa 10. Februar 2014 at 14:35 - Reply

    Hallo zusammen,

    erstmal ein großes Lob an dich Frank, toller (realitätsnaher Blog). Das was ich mich eigentlich noch Frage ist, ob es tatsächlich einen so großen Unterschied gibt zwischen einem Verkäufer in einem gewöhnlichem Autohaus und einen in der Niederlassung? Kann es sein, dass mittlerweile GW-Verkäufer sogar mehr verdienen als NW-Verkäufer und sogar auf einem 6-Stelligen Jahresgehalt kommen?

    • Frank 10. Februar 2014 at 15:58 - Reply

      ja – es gibt erhebliche Unterschiede – alleine die Gewinnbeteiligung einer AG ist oftmals mindestens 1 Monatsgehalt – plus die „weichen“ Faktoren wie Mitarbeiter-Mietwagen etc. etc. – das es GW-Verkäufer gibt die mehr verdienen als NW-Verkäufer ist nichts wirklich Neues – gibt aber auch Neuwagenverkäufer die mehr verdienen wie Inhaber + Verkaufsleiter…

  84. Sasa 10. Februar 2014 at 16:15 - Reply

    Wieviele GW müsste denn ein Verkäufer ungefähr verkaufen, um auf einen 6-stelligen Jahresgehalt zu kommen? Ich las nämlich was von 300 NW = 80.000 im Forum, demnach erscheint es ein wenig schwer im 6-stelligen Bereich zu landen (GW – Premium – Niederlassung).

    • Frank 10. Februar 2014 at 21:37 - Reply

      ja – ich denke die Größenordnung 300 GW = 80.000 Euro Einkommen brutto könnte hinkommen… – und ja, es wird sicherlich immer schwieriger gutes Geld mit guter Arbeit zu verdienen – aber dies ist für viele Automobilverkäufer nichts Neues!

      • Sasa 11. Februar 2014 at 13:29 - Reply

        Also erscheint es ja in der heutigen Zeit schier unmöglich, als GW-Verkäufer in einer Niederlassung im Premiumsegment 6-stellig zu verdienen…außer es werden um die 360 Autos verkauft…realistisch?

        • Frank 11. Februar 2014 at 20:52 - Reply

          ja Sasa – mit 50 verkauften Autos wirst du nicht 6-stellig verdienen soviel ist sicher!

          • Sasa 12. Februar 2014 at 08:12

            Was schätzt du, was es so an Provision pro GW-Auto in einer Niederlassung (Premiumsegment) gibt?

          • Frank 12. Februar 2014 at 08:25

            ich brauch es nicht schätzen – ich weiß es sogar 😉

            Im Durchschnitt werden Provisionen i.H.v. 220 Euro brutto gezahlt – je nach Provisionsvereinbarung geht davon dann noch ein Prozentteil für den Einkauf weg…

            Aber um vielleicht mehr Meinungen einzuholen – stell doch diese Frage in unserem Forum: http://forum.automobilverkaeufer-blog.de – dort sind viele Kollegen die Dir bestimmt all Deine Fragen beantworten können während es hier im Thread aufgrund der vielen vielen Kommentare dann doch schon recht unübersichtlich ist…

  85. Candyman 10. Februar 2014 at 20:50 - Reply

    Moin und Hallo!
    Ich stehe vor der Wahl bei MB in Berlin ( direkt in einer Niederlassung) als Juniorverkäufer mich zu bewerben oder über eine AG im Hamburger Umland. Ich bin mir unschlüssig welche die bessere Wahl wäre. Was könnten die gravierensten Unterschiede sein? Ich vermute das in Berlin auch wesentlich mehr Verkäufer als Konkurenz auftreten werden.

    Danke und Grüße

    • Frank 10. Februar 2014 at 21:28 - Reply

      Zunächst mal bewerben, dann das Assessment-Center durchlaufen, dann ne Zusage bekommen, dann ausgebildet werden, dann erfolgreich bestehen und das ZdK Zertifikat erhalten und dann erstmal weiterschauen und überlegen ob da viele / wenige / gar keine Kollegen sind – und was die so verkaufen und wie die so verkaufen etc. – Eins nach dem anderen – so wie der Sensenmann arbeitet 😉

  86. Candyman 10. Februar 2014 at 21:47 - Reply

    Danke für die schnelle Antwort. Nur muss ich entscheiden ob ich die Bewerbung nach HH schicke oder nach Berlin. Je nachdem müsste ich umziehen. Und auch die Ausbildung gestaltet sich geringfügig anders. Deswegen wollte ich gern wissen ob es besser wäre bei der AG sich zu bewerben und später eher dort einen Fuß in der Tür zu haben oder lieber in Berlin direkt bei den dortigen Niederlassungen.
    In HH ist die Stelle direkt online ausgeschrieben.

    Grüße

    • Frank 10. Februar 2014 at 22:08 - Reply

      Kannst du nur eine Bewerbung versenden?????
      Schicke EINE Bewerbung nach HH und EINE Bewerbung nach B

      und dann warte erstmal ab ob du zu einem Gespräch geladen wirst und und und und und…

      Mit einem ZdK-Zertifikat NACH deiner Verkäuferausbildung kannst du in eine AG, zu einem Fähnchenhändler oder auch zu einer Autohandelskette wechseln – und alle können (!) dich nehmen…

      Aber wenn es dich weiterbringt, dann fahr nach Berlin zum Salzufer und schau dich um und sprich mit den Verkäufern – die haben eh nix zu tun – können dir bestimmt deine Fragen beantworten…

  87. Oskar 14. Februar 2014 at 15:23 - Reply

    Wer sagt hier Ammen Märchen – wenn ich kein Fahrzeug ausliefere bekomme ich 500,00 Euro Brutto – also noch nicht mal 700,00 Euro netto – und falls jemand fragt, auch ich muss 500,00 Euro Miete bezahlen (kleine Wohnung) auch ich muss 40,00 Euro Strom bezahlen – auch ich muss die CI einhalten und jeden Tag im Anzug da sein – etc. etc.

    Im übrigen geht gerade die durchschnittliche Provision kräftig runter (Premium Segment) Da ich Familie mit Sozialen Bindungen hier habe kann ich auch nicht einfach in ein Ballungsgebiet ziehen um mehr Kunden zu haben… Es ist nicht alles Gold was glänzt – aber die Hersteller sollten sich einmal ihr Vorgehen gerade in Bezug auf Preispolitik im Internet genau überlegen und die Gängelung der Vertragshändler in CI etc. sollte da auch mal auf den Prüfstand. Trotz alledem liebe ich meinen Beruf und kann mir nichts anderes als den Verkauf vorstellen – für Neueinsteiger ist es der schlechteste Moment (meiner Meinung nach)

  88. Quereinsteiger45 18. März 2014 at 21:14 - Reply

    Hallo Frank,
    ich bin heute über deinen Blog „gestolpert“ und finde ihn richtig toll!
    Für deine Offenheit und dafür dass du dein Know How hier teilst einfach mal DANKE!

    Ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch in einem Autohaus. Ich bin 45 Jahre alt, absoluter Quereinsteiger und möchte, nachdem mein alter Job wegrationalisiert wird, einfach was Neues machen. Autos faszinieren mich schon immer – und so bin ich dort gelandet.
    Der Inhaber erzählte etwas von 1300 bis 1500 Fixum und dass ich bei ca. 10-15 verkaufter NW im Monat in der Summe an mein jetziges Gehalt von rd. 3500,–€ kommen würde.
    Ich habe halt überhaupt keine Ahnung von der Branche… Meine Frage: Hälst du das für realistisch? Es handelt sich um eine japanische Marke an einem recht guten Standort mit gutem Einzugsgebiet und hohem Bekanntheitsgrad.
    Gleichzeitig haben mich die vielen negativen Stimmen hier verunsichert. Würdest du jemandem jenseits der 40 überhaupt zu dem Quereinstieg raten? Ich bin hin – und hergerissen und würde mich über eine Antwort von dir sehr freuen. Danke schon mal und herzliche Grüße von hier

    • Frank 18. März 2014 at 21:35 - Reply

      Hallo Quereinsteiger,

      genau für solche Fragen haben wir eigentlich unser Forum unter: http://forum.automobilverkaeufer-blog.de – hier erreichst Du sicherlich eine breitere Masse an Meinungen der anderen Verkäufer – vielleicht magst ja Deine Fragen dort einstellen…

      Aber als kurze Antwort zu deiner Frage: Dein Alter ist nicht entscheidend – viel entscheidender ist, wie der gute Autohausbesitzer es sich vorstellt einen Verkäufer ohne ZDK-Zertifizierung zu verpflichten – bekommst du die entsprechenden Schulungen – wenn ja – wer verkauft dann, wenn du auf Schulung bist die Fahrzeuge und wieviel verdienst du dann – und……….. – 10-15 Neuwagen halte ich persönlich für nicht gerade wenig – wobei ein Blick in die vereinbarte Gesamtmenge zwischen Importeur und Händler hier Aufschluß bringen könnte

  89. Dennis 24. März 2014 at 19:59 - Reply

    Hallo Frank,
    ich bin 25 und gelernter Kfz-Mechatroniker ,
    doch da der Beruf wie du weist nicht gut bezahlt wird überlege ich
    wenn es mir möglich ist als Quereinsteiger an zu fangen.
    Meine Frage ist daher ob ich das richtig verstanden hab das man als Automobilverkäufer ca 2500-3300 euro im monat hat auch wenn man nichts verkauft?

    Mit freundlichen Grüßen

    • Frank 25. März 2014 at 16:13 - Reply

      Ja und nein – dieses geld bekommst als so genanntes Gerantiegehalt wenn du nichts, oder zu wenig geliefert hast – ist aber auch von Firma zu Firma unterschiedlich ob sowas gezahlt wird – wenn es gezahlt wird ist es lediglich eine Art Dispokredit den dir die Firma vorstreckt und dann wieder zurückfordert wenn du drüber kommst in den nächsten Monaten.

      • Dennis 25. März 2014 at 16:58 - Reply

        ach so ist das…
        Vielen Dank für deine antwort.

  90. […] übrig blieben… Zu dem Verlust von 60% der Stückzahl gesellte sich noch eine Reduzierung der Provision je Fahrzeug – und somit ist das derzeitige Einkommen auf 35% seines damaligen Einkommens […]

  91. […] Und eine Einkommensübersicht für die Zeit nachdem man mit der Ausbildung zum Junior- bzw. Nachwuchsverkäufer fertig ist, also als Automobilverkäufer auf Provision angestellt ist: http://automobilverkaeufer-blog.de/mythos-einkommen-gehalt-was-verdient-ein-automobilverkaeufer-wirk&#8230; […]

  92. Mia 3. April 2014 at 21:24 - Reply

    Woaw, Super Blog !

    Bis vor einem Jahr dachte ich noch krass was die so verdienen bei den Premium Herstellern usw ….. Nach Kontakten und Fakten hier in Forum wurde mir klar wie hart deren Job ist …. Traurig das ein VK nur ca 250-300€ Provision bekommt bei einem Auto über 54000€

    Ich erhalte als Vermittler fast mehr als er und ich mache nichts außer ihm meine Leute zu schicken 🙂
    Er knüppelt hart ohne Ende und permanent unter Strom und Telefonate und Ich sahne einfach mal 250€ Vermittler Provision ab

    In den letzten 3 Monaten habe ich den Verkäufer 10 Autos vermittelt und ich habe NETTO ~~ 3500€ Provision einfach auf doof erhalten…..
    Krass war, als er mir sagte, dass ich für einen bestimmtes Auto 1000€ Prämie erhalte…. Natürlich gebe ich nun Gas für ihn und ja er hat einige überholt aber was haben die denn bitte für Zeiten 🙁

    Mir sind meine 42.000€/brutto jährl. bei 39std. und immer frei wichtiger. Und dank der Provision komme ich ja besser weg als ein Top Auto Verkäufer (geschockt) !!!!!

  93. Gehalt als Automobilkaufmann - häufige Gehaltsmodelle im Überblick 24. April 2014 at 13:06 - Reply
  94. Rätzebäm 9. Mai 2014 at 07:16 - Reply

    Sehr geschätzte Kollegen-/innen,

    Nun zu meiner Geschichte.Ich habe zuerst eine Ausbildung als KFZ-Mechaniker genossen,anschliessend bei einem anderen Unternehmen eine Ausbildung als Automobilkaufmann angehangen.
    Danach viele Verkaufslehrgänge etc. sowie viel Erfahrung im Autoverkauf gesammelt.Rein im Verkauf bin ich nun schon 9 Jahre,und zwar bei einem kleineren Vermittler einer grossen Deutschen Automarke.
    Zusätzlich zum Verkauf tätige ich bei meinem Arbeitgeber verschiedene Aufgaben wie z.B. Qualitätssicherung etc.
    Mein Gehalt habe ich natürlich nach Beendigung der Ausbildung verhandelt.Das „Fixum“ beträgt 1.500,00€ Netto.Die Provisionszahlungen liegen zwischen 80,00€-300,00€ pro Verkauftem sowie Ausgeliefertem Fahrzeug.
    Durchschnittlich liegt meine Nettoverdienst zwischen 1.900,00€-2300,00€ bei durchschnittlich ca. pro Monat 4-7 Ausgelieferten Neuwagen,Vorführwagen,Jahreswagen,Gebrauchtwagen.Ein Dienstwagen steht mir nicht zur Verfügung.
    Nun habe ich von einem grossen Händler der gleichen Automarke eine Abwerbung vorliegen.Bei meinem jetzigen Arbeitgeber habe ich einen sicheren Arbeitsplatz,aber es geht eben nicht viel im Verkauf,und das neue Angebot reizt irgendwie.
    Ich bin mir absolut unschlüssig was ich machen soll?
    Können Sie mir als „Alter Hase“ einen Tip geben?
    Danke

    • dirk 9. Mai 2014 at 14:27 - Reply

      Branchenneutrale Antwort:

      Was man hat das hat man und weiß woran man ist.
      was man bekommt (positiv und negativ) das weiß man nicht.

      Hat man genügend Reserven… hat man Möglichkeiten…

      fragt man sich: ist es sinnvoll für den nächsten Schritt?

      Das Denkt ein erfolgreicher Initiativer Schreiber

  95. Rätzbäm 10. Mai 2014 at 07:41 - Reply

    Hallo Dirk,

    Deine Antwort hat mich sehr zum Denken angeregt.
    Danke dafür.

    Grüsse

    • dirk 10. Mai 2014 at 08:44 - Reply

      oh, dankeschön.

      Es geht niee um das schnöde GELD (da wird man irgenwann ein sehr einsamer Mensch, weil keiner mit ihm mehr möchte (u.a. Sicherheitsgründen…. und Aushorcherei…)… es geht idealerweise um die richtigen AUFGABEN zum richtigen Moment…. man muss bereit stehen und darauf vorbereitet sein, um EXCELLENZ-Noten zu erhalten, wenn man diese Verrichtung annimmt.

      es geht schlichtweg um Horizonterweiterung und Aufgabenübernahme, die SINN bringt. Für den, der einen sucht („Übernahmeangebot“) und der diese Aufgabe annimmt.

      Das Wort: „Karriere“ ist mittlerweile negativbesetzt, ausgetreten, peinlich und wirkt ins Gegenteil. Jeder Ungelehrte Betrüger macht heute „Karriere“… auch mit Angeboten zu „Mini-Jobs“ stetes plakatiert in den Läden….

      Man müsste Wirkung entfalten können, dann stimmts.

  96. Dirk 10. Mai 2014 at 09:23 - Reply

    eine aktuelle Steilvorlage, das GELD NICHT zum Erfolg verhilft und Freunde schafft, findet sich in den heutigen Nachrichten unter:

    http://www.gmx.net/themen/finanzen/wirtschaft/40b9jn8-gribkowsky-ueberrumpelt-gericht-ecclestone-prozess#.focus.Eklat%20im%20Prozess%20um%20Ecclestone.559.1587

  97. verkäuferin'85 2. Juni 2014 at 15:10 - Reply

    Hallo!

    Sehr interessant zu lesen., wie es Anderen ergeht.
    Ich bin seit 2 Jahren in einem Autohaus tätig und seit einem Jahr an meinem Standort für den Verkauf zuständig.

    Wer Geld verdienen will in diesem Job muss die Ärmel hoch krämpeln, in die Hände spucken und arbeiten, arbeiten, arbeiten…..
    Schreibe ich keine Angebote, führe Kundengespräche oder kümmere mich um andere Belange im Haus, so setze ich mich an meinen Tisch und überlege mir Gewerbe-Mailings oder versuche via Telefon Ex-Kunden zu reanimieren. Anfangs viel mir das Klinkenputzen, wie man so schön sagt, wirklich schwer. Doch wenn man positiv an die Leute heran tritt wird man auch verkaufen.

    Als Mutti einer kleinen Tochter war es anfangs sehr schwer ihre Entwicklung nicht mehr wirklich mit zu bekommen. Man vermisst das Mäuschen und macht sich Vorwürfe. Ich habe mich gefragt ob es der richtige Weg ist. Mittlerweile sage ich: „JA!“. Jeden Morgen freue ich mich darauf auf Arbeit zu fahren. der Job ist so vielseitig und abwechslungsreich. Er erfort sicher ein dickes Fell, aber gibt einem viel zurück. Und ist man glücklich ist es auch das persönliche Umfeld.
    Und zur Entlohnung: Ich bekomme einen festen Lohn (sehr niedrig) und laufe, wie in den guten alten Zeiten, per Provision a 10%. Und wisst ihr was? Ich lebe in den neuen Bundesländern, in einer ländlichen und finanzschwachen Region UND arbeite bei einer japanischen „Randmarke“. Und ich LEBE! Meine Tochter vermisst nichts und ich unterhalte Kind, Wohnung, Auto und diverse private Unternehmungen. Wie das geht? Fleiß und vorallem Spaß am Job! 🙂
    Liebe Grüße…

    • verkäuferin'85 2. Juni 2014 at 15:18 - Reply

      …Entschuldigt die vielen Fehler… *peinlich berührt*
      Ich hab mich nicht zu 100% nur auf das Schreiben konzentriert…

    • dirk 2. Juni 2014 at 16:07 - Reply

      Das nennt man einen Glücklichen Menschen und gratuliert zum Werdegang und wünscht weiterhin maximale Freude bei den Dingen, da man tut !

  98. marcus 5. Juni 2014 at 16:51 - Reply

    Hallo liebe Leser,
    hatte gerade ein Vorstellungsgespräch bei einer großen Stern-Niederlassung in der Stadt. Riesiger Glaspalast….
    Nachdem Gespräch stellte sich heraus, dass aufgrund meiner beruflichen Vorbildung als staatl. geprüf. Maschinenbautechniker, eine Ausbildung als zert. Nutzfahrzeugverkäufer am besten auf mich zutreffend würde.

    Zu meiner aktuellen Position.
    Technischer Vertrieb – Maschinenbau
    ca. 50.000,- Jahresbrutto (42 fest + Bonus max. 10tsd)
    37,5 Std. Woche
    Job macht aber nicht viel Spaß (langweiliges Produkt….)

    Soll ich das Risiko wirklich eingehen und nochmals eine Ausbildung beim Stern beginnen. Ausbildungsvergüttung wäre zwischen 2.600-2.800 Brutto, soviel wie hier schon öfters erwähnt.

    Ich müsste mich finanziell sehr einschränken, die neue Perspektive reizt schon, aber ist es das Risiko wirklich wert, eine Festanstellung mit relativ guten Gehalt aufzugeben?
    Würde gerne mehr Verdienen, aber ist das so schnell als Nutzfahrzeugverkäufer beim Stern möglich?

    Bitte um Erfahrungen, Empfehlungen hierzu – wäre euch sehr dankbar!

    • Frank 5. Juni 2014 at 20:28 - Reply

      Hallo Marcus,
      ich kann Dir nur den Tipp geben, dass du bei 50´Euro für 37,5 Stunden im Vergleich zum Automobilvertrieb super aufgestellt bist. Nach deinem Jahr zur Ausbildung zum „Nachwuchs“verkäufer indem du sicherlich mit max. 3000´Euro im Monat auskommen musst wirst du sicherlich 4-5 Jahre haben in denen Du mit ca. 60 Stunden in der Woche vielleicht gerade mal die 50´Euro in der Niederlassung reissen wirst… – und was bei den Niederlassung noch so alles kommt ist derzeit sowieso sehr sehr vage zu vermuten derzeit… – siehe: http://www.automobilverkaeufer-blog.de/daimlers-abschied-von-seinen-eigenen-niederlassungen/

      Hätte ich diese Wahl die du derzeit hast – ich würde da bleiben wo ich derzeit bin und nach 37,5 Stunden mir ins Fäustchen lachen wenn ich an die Automobilverkäufer denke die da gerade mal auf Betriebstemperatur sind…

    • dirk 6. Juni 2014 at 06:16 - Reply

      Die Situation:
      Sie haben lediglich *eine* Berufsausbildung (?) ist das korrekt?
      Sie haben * auf Ihre Privatkosten* ein paar „Zertifikate“ („Bescheinigungen“) für Irgendetwas dazu erwerben können? Stimmt das?
      Des Weiteren haben Sie weiterhin *nicht* in Ihr Fortkommen intensiv privatinvestiert (?). Stimmt auch das?

      Sie erhalten (verdienen Sie das überhaupt?) 50 EUR die Stunde.
      Hat der Unternehmer (dem kosten Sie 100 EUR / Std.) mal einen spitzen Bleistift genommen und das Gehalt um die Hälfte mindestens reduziert?

      50 EUR… für einen Arbeiterabschluss….. ohne weitere Investition seitens Ihrer Person? Ist das korrekt.

      Nun zum Vergleich:
      Wenn Sie einen Lehrauftrag erhalten wollten, der wird (freiberuflich!) mit 35 EUR vergütet. Dazu müssen Sie erst einmal (die Lehre ist natürlich Voraussetzung…) bis zum Doktor rer. nat. (Doktor der Naturwissenschaften, also Physik etc.) über die Stufen Juniorprofessor (kostenfreies Arbeiten als Hilfsprofessor, wobei die von Ihnen eingeworbenen Fördergelder IHR Gehalt darstellen) kommen, in Zeitverträgen versteht sich.
      Nach dem 35 – 40. Lebensjahr könnte man dann mit jenen Summen rechnen:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Besoldungsgruppe

      Sie allerdings sind in der niedrigsten Stufe „Einfacher Dienst“ zu finden.

      Zu meinen besten Zeiten, als „Arbeiter“ und in der bestbezahlten Schicht (Nachtschicht) und in der besten Lage erhielten wir um die 24 DM (EUR) und das war sehr viel.

      Ich glaube, das entweder Größenwahn unterstützt wird oder das der Rahmen der Sittlichkeit überschritten ist.

      Als Freischaffender (Lehrender) gegenüber Hunderten Studenten kann mit einem Salär von 35 EUR / Std. rechnen, wobei er diesen Betrag halbieren muss, denn alle Kosten trägt er selbst.

      Sie hingegen sitzen in einer Festanstellung aus, dürfen auf Kosten des Unternehmers krank machen (es gibt Personen, die halten sich seit 20 Jahren krankenfrei fit.) und sie müssen sich nicht um Aufträge kümmern: der Kunde kommt rein, das Marketing etc. und die teure Immobilie – zur Immobilie gleich später mehr – trägt der Unternehmer.

      Zu Immobilie:
      Können Sie sich vorstellen (das lehrt man in der Immobilienwirtschaft), wie teuer ein Mitarbeiter ist, wenn die Raumkosten hinzugerechnet werden?

      Also 50 EUR / Std. für einen Arbeiterabschluss zu zahlen, ist doch etwas unbedacht vom Unternehmer.

      Sollte ich mich irren, dann die letzte Frage:
      „Warum soll ich Ihnen diesen Betrag zahlen – was tun Sie dafür?“ Es müssten für mich als Unternehmer 140 EUR mindestens die Stunde von Ihnen eingenommen werden, damit ich Ihnen 50 EUR (+ Sozialabgaben, + Steuern….) zahlen KANN.

      Auf die Diskussion bin ich gespannt.

      PS: Was ich mir jedoch vorstellen kann, ist, dass man LKWs verkauft oder Busse oder Landwirtschaftsfahrzeuge, die scheinen ja recht viel zu kosten.

    • dirk 6. Juni 2014 at 06:27 - Reply

      Hallo Marcus,

      nur ein NARR will / muss seinen „Spaß“ haben…. alle andere müssen keinen „Spaß“ haben (ein Narr ist für andere (seinen Kunden) zu Späßen aufzulegen, das ist seine Tätigkeit).
      Der NARR hat einen schweren Job zu machen.

      Sie jedoch leben im Luxus.
      Sie erhalten (leider!) viel zu viel Geld und dazu langweilen Sie sich.

      Andere ackern sich kaputt und haben vermutlich erheblich mehr auf dem berühmten „Kasten“ und bekommen derart wenig, dass Sie glauben, man möchte Sie verschaukeln, wenn man Ihnen das erzählt:

      Beispiel:
      Eine Person, Magister Universität, 5 Sprachen fließend, täglich mit ausländischen Besuchern in Kontakt, beratend… 8 EUR/Std.

      Der neueste Dreh` derzeit:
      Daran kann man ein Geschmack finden: Der Unternehmer tauscht (nicht nur !) die Hilfsverrichtungen gegen 450 EUR/ Jobber aus…. und die Bewerber sind in der Anzahl sehr hoch.

      Stellen Sie sich bitte vor:
      Sie können jederzeit durch einen Maschinenbau-Ing.-Studenten ausgetauscht werden. Kein Problem. Für 800 EUR / Monat macht der Ihren Job … prächtig übrigens.

  99. Marc Weber 6. Juni 2014 at 09:50 - Reply

    Also hier im strukturschwachen Nordewesten der Republik kenne ich zahlreiche Senior Verkäufer die über 15 Jahre dabei sind und die unter 3.000,- € brutto bekommen! Für 160Stunden ohne Urlaubs -und Weihnachtsgeld etc.
    Ich z. B. soll 45! Stunden arbeiten für 3000,- € deswegen komme ich jeden morgen seit über 5 Jahren pauschal eine halbe Stunde zu spät – können mich ja rauswerfen wenns nicht passt 😉

    Trotzdem würde ich nie jemanden empfehlen in diese Branche zu wechseln – Spaß gibts hier schon lange nicht mehr und für das gleiche Geld ( inkl.Auto,Sprit etc) würde ich auch lieber was anderes machen ausser mich mit den irren „Kunden“ herumzuärgern

    • dirk 10. Juni 2014 at 19:15 - Reply

      … die Menschen, die noch Geld haben, sie werden immer weniger.
      … die Menschen, die einen NEUwagen kaufen (so ab 48 Jahren bis 63 Jahren),die werden auch immer weniger
      … junge Leute finden Auto dooof ! Dooof weil: zu teuer, zu viel an der Hacke hat man zu tragen, zuviele Folgekosten…..

      also: steigen die Preise des Autos noch höher… weil WER SOLL NOCH KAUFEN? Die Ziel“gruppe“, in der verkauft wird, die schrumpft sogar sichtbar….

      also muss der Verkäufer mal 400 EUR / Monat erhalten…. was solls?

      Andere *einst führende und bedeutende ! * Branchen haben sich bereits vor 15 Jahren aufgelöst und niemand hat es mitbekommen….. nur so als Anmerkung.

      Frage eines Nutzers: Warum soll ich mir ein Auto kaufen, wenn ich bei guter Pflege den Wagen ab dem 10. Nutzjahr NICHT MEHR reparieren lassen kann…. alles *künstlich* und absichtlich geändert wurde, damit man einen neuen Wagen kaufen MUSS.
      Bleibt mir doch mit dem Sch….. alleine, da kauft doch keiner mehr euer Zeugs auf.

      Einst konnte man noch eine Kerze selbst austauschen und auf dem Acker auf dem freien Lande jede Reparatur selbst durchführen…. da war ein Automobil noch ein WERTgegenstand ein Nutzwert hatte es… HEUTE ist es eine GELDVERBRENNUNGSMASCHINE erster Wahl.
      Hast du zuviel Geld, dann kaufe dir einen NEUWAGEN.

      ich glaube, das Auto wird – so arrogant die Hersteller heute / seit langem – sind, eine Totgeburt werden.

      und der / Ihr werten Verkäufer steht zwischen den Stühlen.

  100. Peter Zinke 6. Juni 2014 at 13:30 - Reply

    Hallo,

    Ich habe heute rein zufällig beim surfen hier reingeschaut.

    Mir wird schlecht wenn ich so manchen Satz hier lese.

    Ich bin 40 Jahre alt und Familienpapa bin seit über 11 Jahren bei VW/Audi.
    Habe noch nie auf Provision gearbeitet daher kenne ich es nicht
    Mein Jahresgehalt beträgt ziemlich genau 50.000 Euro plus Auto und Provision bei Finanzierung.
    Ich arbeite ca 40-45 Stunden in der Woche. mittlerweile habe ich knapp 3000 Kunden viele davon bringen mir ihre Kinder;Geschwister;Verwande Freunde usw. mit.
    Ich befinde mich in einer sogenanten Komfortzone.
    Ich habe die ersten Jahre auch ohne Ende mir den Arsch aufgerissen.
    Man muß zuerst Leistung bringen bevor man ein gutes Gehalt haben will.
    Ich mache ca. 160-190 Autos im Jahr und wir sind auf dem Dorf!!!
    5 Leute im Verkauf gesamt.

    • dirk 10. Juni 2014 at 06:16 - Reply

      Guten Morgen Herr Zinke,

      das sind schöne Zustände wie anno dazumal um 1990ern herum. Wobei gerade im Dorf es durchaus viel besser ist als in der Großstadt;

      Beispielsweise die Lüge vom FachkräfteMangel: wer nicht seit Generationen im Dorf lebt, der wir rausgeeckelt. Die Unternehmen im Dorf sorgen damit selbst für Mangel an Intelligenz von Aussen.

      Im Dorf gibt es feste Strukturen und höhere Gehälter als in der Großstadt, weil Mangel an Intelligenz Zuzug erhöht die Lohnkosten und die Eigenarten in einem Dorf tun ihr übriges.

      Sie sprechen auch den super Verkauf an!
      Kürzlich hörte ich von einem ehemaligen Dörfler innerhalb meiner Familie: na was ist denn uffn Dorf? Der nächste Mcdoof ist 50km entfernt! Da hat man wenig Möglichkeiten und jeder tratscht ueber jeden.

      So gesehen zeigt es sich auch hier:

      Satt Geld durch einen Mikrokosmos, in den niemand aufgenommen werden will aber dafür gutes Geld. Wenn man damit leben kann. Viele jedoch nicht.

  101. Krompilein 23. Juni 2014 at 07:33 - Reply

    Hallo Frank,
    zunächst möchte ich dir für diesen Blog ein Lob aussprechen.
    Jedoch finde ich, dass unser Job als „Automobilverkäufer“ in diesem Forum absolut falsch dargestellt wird. Vor allem für diejenigen, die es in Erwägung ziehen als Quereinsteiger beziehungsweise als Branchenbekannte eine Berufslaufbahn im Automobilvertrieb zu beginnen. Ich selber bin inklusive meiner Ausbildung zum Automobilkaufmann seit 2008 in der Automobilbranche tätig. Habe 2010 meine Verkäufer-Zertifizierung bei einem Volumenhersteller absolviert und arbeite seit 2012 bei einer deutschen Premiummarke, bei der ich ebenfalls die Verkäufer-Zertifizierung absolvieren musste. Unter den Negativen Merkmalen des Verkäuferjobs, werden hier ständig die Streßbelastung, die Arbeitszeiten, der Druck und das schlechte Einkommen genannt! Leider muss ich feststellen, dass diese Faktoren, selbstverständlich alle zusammenhängend, immer wieder von den erfolgslosen Verkäufern aufgeführt werden. Klar, auf dem Papier arbeiten alle Verkäufer 60 Stunden in der Woche! In der Praxis ist dies jedoch absolut nicht der Fall, da mir oft auffällt, wie diejenigen Verkäufer ihren Arbeitsalltag bestreiten. Surfen im Internet, schwätzchen mit Kollegen, jeden 2. Tag absolute Lustlosigkeit, tägliche ausgiebige Mittagspause teilweise verbunden mit einem vorgetäuschten Kundenbesuch usw… Und so dreht sich die Spirale in Form von Unzufriedenheit durch gescheiterte Geschäfte, schlechtes Einkommen und selbstverständlich durch monatliche Negativergebnisse der Druck durch den Vorgesetzten! Stress in diesem Beruf ist aus meiner Sicht direkt verbunden mit viel „Drehen“, also aktiv Kunden ansprechen, Werkstattlisten durcharbeiten, in den Kundensystemen der Hersteller die Kontakt durchtelefonieren, eine Probefahrt gründlich vorbereiten, sich auf JEDES einzelne terminierte Kundengespräch vorbereiten und viele weitere Dinge zur Optimierung eines Verkaufsgespräches! Ich erlebe viele Verkäufer absolut unvorbereitet. Wenn man einen eventuell schon bekannten Kunden in irgendeiner Form akquiriert hat, so kann man vorab einen geschätzten Inzahlungnahmepreis einholen. Man kann dann auch gegebenenfalls die Ausstattung des Fahrzeugs mit den aktuellen Lagerbeständen abgleichen, um für sich bereits zu klären, ob man sogar kurzfristig Liefern kann. Dies sind nur ein paar von vielen Beispielen die ich erwähne ! Verkäufer die sauber arbeiten, viel Drehen und alle Möglichkeiten jeden Tag aufs neue ausschöpfen, JA die haben Stress! Allerdings ist dies auch sehr häufig direkt verbunden mit „Geld verdienen“ und gleichzeitig entfällt auch der Druck! Die meisten Einsteiger haben einfach die falsche Einstellung zu diesem Beruf ! Es muss doch wohl klar sein, dass es keinen Beruf gibt in dem man wenig Stress, wenig Druck, super Arbeitszeiten und ein fürstliches Gehalt einstreicht!? Und ich behaupte ganz klar, dass man auch Heute noch sehr gut in diesem Beruf verdient, wenn man die richtige Einstellung hat! Selbstverständlich benötigt es Zeit, um erfolgreich zu werden und kontinuierlich seine Fahrzeuge zu verkaufen. Dafür ist das Gehalt eines guten Automobilverkäufers, der die zurückliegenden 3-4 Jahre vernünftig und nachhaltig gearbeitet hat, vergleichbar mit anderen Berufen auf gleichem Bildungsstandart, mehr als zufriedenstellend! Die meisten gescheiterten und jammernden Verkäufer haben doch innerhalb von maximal 2 Jahren aufgegeben. Immer mit den gleichen Klagen (Arbeitszeit, Stress, Gehalt, Druck)… Selbst ein Dienstwagen, wird dann noch schlecht geredet in Form von : „Den muss man nach 1% Regelung versteuern“ ! Jeder der halbwegs Rechnen kann, wird feststellen, dass ein Dienstwagen in 90% der Fälle trotzdem einen Vorteil darstellt! Es heißt nicht umsonst -> Geldwerter Vorteil ! Auch wenn anscheinend vor 20 Jahren alles besser war, wir leben im hier und jetzt! Nicht nur in unserer Branche ist der Druck gestiegen. Auch bei Unternehmen wie Siemens, Thyssen Krupp und Bayer ist die „Zeit des Grillens“ während der Arbeitszeit längst vorbei. Ich bin fest davon überzeugt, wenn ein Neueinsteiger im Automobilverkauf mit der richtigen Einstellung, dem Bewusstsein, wie hart und unbequem es in der Branche ist, tag täglich arbeitet, so wird er verhältnismäßig viel Geld verdienen und zufrieden… Denn unser Job hat einfach, nach wie vor sehr viele Annehmlichkeiten von denen andere nur träumen.
    Vorab entschuldige ich mich bei denen, die sich von meinem Beitrag angegriffen fühlen, da auch mir selbstverständlich bewusst ist, dass es regionale und im Einzelfall auch betriebliche Faktoren gibt die es unmöglich machen in diesem Beruf zu bestehen.

    • Frank 23. Juni 2014 at 08:26 - Reply

      Lieber Krompilein,
      vielen Dank für Deine Nachricht! Ich werde explizit hierzu in den kommenden Tagen Stellung nehmen – in einem eigenen Beitrag!

  102. Lisa 25. Juni 2014 at 10:47 - Reply

    Es ist eine Dreisstigkeit, dass man 2.5 TK und mehr als Hungerlohn bezeichnet. Man kann auch nicht erwarten, dass jemand, der kein Studium absolviert hat genauso viel Gehalt verdienen möchte wie jemand, der mehrere Jahre an der Uni verbracht hat.

    Generell ein interessanter Blog. Vielen Dank für die Offenheit und eine andere Perspektive.

    • Frank 25. Juni 2014 at 13:08 - Reply

      Liebe Lisa – ich weiss zwar nicht wie Du Deine Hungerlohn-Interpretation argumentierst, aber lt dem Duden bedeutet „Hungerlohn“ einfach: sehr geringer Lohn – und ja, liebe Lisa – 2.500 Euro können bei einer Stunde Arbeitsleistung im Monat sehr viel Geld sein, oder – wie bei vielen Autoverkäufer die im Schnitt mit 55 Stunden die Woche, also im Monat 220 Stunden arbeiten sind 2.500 Euro schlicht und einfach ein sehr geringer Lohn (=Hungerlohn) – denn dies entspricht einem Stundenlohn von 11,36 Euro…

      Wenn Du liebe Lisa mit 11,36 Euro in der Stunde arbeitest finde ich das prima – viele Autoverkäufer tun dies ja auch – genauso wie viele die jahrelang studiert haben und nun Taxi fahren oder Zahnarzt in einer Uni-Klinik sind oder oder oder…

      Wie Du siehst hinkt somit Deine Interpretation „leicht“…

  103. Lisa 25. Juni 2014 at 13:19 - Reply

    Lieber Frank, erstens reden wir hier von Luxus- in den meisten EU Ländern kann man mit dem Gehalt nicht mal vernünftig was zu essen kaufen. Zweitens sollte man auch froh sein überhaupt einen Job zu haben. Und Drittens wird das jedem selber überlassen, was und für wie viel er arbeitet. In DL gibt es genügend Möglichkeiten sich weiter zu bilden und für besseren Lohn arbeiten zu gehen. Oder sich selbtändig zu machen. Aber nur rummeckern und nichts ändern wollen geht gar nicht.

    • Frank 25. Juni 2014 at 13:57 - Reply

      Liebe Lisa, verstehe ich das richtig? Das würde ja heissen dass man froh sein muss einen Job zu haben von dem man nicht leben kann???

      Klar kann jeder jeden Tag für sich selber neu bestimmen Was er macht und Wofür er dies macht – aber das sind Carpe-Diem-Weisheiten – denn wenn ich mir den einen oder anderen Kollegen ansehe, der mit knapp 50 Jahren und fast 30 Jahren Automobilvertrieb aktuell knapp über der Garantiegehalt-Grenze fliegt und jeden Monat kämpft sich und seine Familie mit zwei Kindern über Wasser zu halten – der hat sehr begrenzte Möglichkeiten sich weiter zu bilden (als was…?) und nachdem die Provision vom Konzern gezahlt wird ist diese auch nicht verhandelbar (für ihn) und selbständig machen… (als was…?) nur bedingt eine Alternative – und für ihn und seine Familie mit viel viel Risiko verbunden – und bekanntlich kann Risiko Geld kosten, Geld das die Familie besser für anders braucht und nicht für einen Familienvater der mit dem Faktor „Risiko“ zockt…

  104. Tobias 29. Juni 2014 at 15:30 - Reply

    Hallo Frank,

    ich will demnächst auch als „Quereinsteiger“ in einem Autohaus anfangen. (Dies führt eine Premiummarke und ist mit 8 Autohäusern im Raum Bayern vertreten.

    Warum ich das Wort Quereinsteiger in Gänsefüßchen geschrieben habe, ich bin gelernte KFZ-Mechatroniker habe jetzt 2 Jahre in der Industrie bei einem Weltweiten Unternehmen gearbeitet. Leider ist das nicht so meins, ich wahre schon immer Auto begeistert und mir fehlt die Nähe zu den guten Teilen 😀

    Und da hier die Anforderungen waren entweder abgeschlossene kaufmännische Ausbildung im KFZ Bereich oder technische Ausbildung, habe ich mich darauf beworben da meiner Meinung nach ja KFZ Mechatroniker ein technischer Beruf ist.

    Jetzt meine Frage, zu der ich hier mein Brutto Gehalt auch angeben werde.
    Ich bin, wie so üblich bei uns in Bayern, über eine Zeitarbeitsfirma in diesem Industrieunternehmen angestellt. Hier verdiene ich zwischen 2.900€-3.200€ Brutto.
    Da ich demnächst mein Vorstellungsgespräch habe und mit Sicherheit die Frage kommt „Wie viel stellen Sie sich den vor“ Würde ich gerne wissen was ich denen im Brutto Bereich sagen kann?

    Du kannst mir auch gerne eine E-Mail schicken oder hier im Blog beantworten.

    Gruß

  105. […] (und auch andere Verkäufer) für Ihre Tätigkeit den Lohn aus den Bestandteilen Fixum und Provision erhalten. Durch dieses variable Gehalt gibt es keine fixe Basis,  sondern der Automobilverkäufer […]

  106. Unentschlossen 21. August 2014 at 14:09 - Reply

    Hallo. Bin durch google auf den Block bzw. speziell auf diesen Beitrag gestoßen und habe jetzt schon gut 2 Stunden sehr interessiert gelesen. Leider habe ich nicht die Zeit um noch die 2. Hälfte der Kommentare zu lesen.
    Warum ich überhaupt nach dem Begriff Automobilverkäufer gesucht habe? Ganz einfach: Ich bin momentan an einem Punkt im Leben an dem ich eine berufliche Veränderung suche aber gleichzeitig die finanzielle Sicherheit benötige da ich Freundin und 2 Kinder habe.
    Mein bisheriger Werdegang: Ich habe vor einigen Jahren eine schulische Ausbildung zum kaufm. Assisstenten mit Fachabitur absolviert. Habe dann ca. 2 Jahre für ienen Subunternehmer als Techniker im Außendienst geschuftet. Ich hatte 1500€ Brutto im Monat, war teilweise Monatelang nur am Wochenende zu Hause und habe bis zu 250 Stunden im Monat gerissen (Mit Fahrzeit von Kunde zu Kunde etc.). Da das einfach zu wenig Geld war um leben zu können bin ich durch einen bekannten zu einem bekannten Versicherer gekommen (Seriös, kein Strukturvertrieb) wo ich z.Z. eine Summe X als Fixum habe (Abhängig von meinem Kundenbestand) und zusätzlich Provision. Im Juni diesen Jahres habe ich jetzt nach knapp 3 Jahren auch meine Prüfung zum Versicherungsfachmann vor der IHK abgelegt. Der Job an sich macht auch Spaß aber ich habe einfach keine Lust mehr auf diese Scheinselbstständigkeit in der einem jeden Tag erzählt wird man wäre ja schließlich selbstständiger Kaufmann bla bla und auf der anderen Seite wird man zur Sau gemacht wie ein Angestellter. Dazu kommt, dass ich in den vergangenen Monaten wirklich relativ schlechte Ergebnisse abgeliefert habe bedingt durch viele Seminare (von Februar bis Juni mindestens 1 Woche, oft auch 2 Wochen Seminare) und auf Grund der wenigen Zeit die ich für die Familie hatte und natürlich auch den finanziellen Druck im Nacken. Das hat auch meine Beziehung extrem belastet. Im Vertrieb ist es aber schwierig bei persönlichen Problemen den Kunden von einem Produkt zu begeistern das er ja nicht mal anfassen kann …

    Naja, lange Rede kurzer Sinn: Ich bin am überlegen die Branche zu wechseln. Der Vertrieb an sich macht mir Spaß aber ich möchte nicht mehr die ganzen Nachteile haben: Ich muss viel Papierkram zuhause erledigen usw was einem sehr schwer fällt wenn die Kinder einen mit Kulleraugen anschauen und wollen das Papa mit Ihnen spielt da er ja so selten zu Hause ist. Dieses ewige mit dem Finanzamt, Krankenkasse, Rentenstelle rumärgern nervt mich auch tierisch. Ich habe kein Problem auf Provisionsbasis zu arbeiten aber am liebsten wäre mir das als Festangestellter.

    Wie läuft das als Automobilverkäufer generell? Habe auch ein paar mal gelesen das sogar von Tür zu Tür gegangen wird?! Das mag ich ja schon in der Versicheurngsbranche nicht da es, zumindest im Privatkundensegment, nicht mehr wirklich akzeptiert wird. Meine bisherige Vorstellung vom Automobilverkäufer war bisher immer der klassische Filialverkäufer. Was gibt es sonst noch?

    Ich liebäugle damit mich bei einem BMW-Haus mit einigen Filialen zu bewerben doch gab es hier in den Kommentaren auch einige Kommentare die mich dann doch etwas abschrecken. Ich möchte ja nicht vom Regen in die Traufe.

    Auf dem Konto bräuchte ich monatlich mindestens 1700€ (Netto).

    Was ist eure Meinung dazu bzw. was würdet ihr mir Raten? Sollte ich den Schritt wagen oder würde das meine Situation auch nicht verbessern?

    LG

    • Frank 21. August 2014 at 15:56 - Reply

      Also um es kurz zu machen – ein BMW Autohaus kann dich nur nehmen wenn Du zertifiziert bist, oder wenn du als Juniorverkäufer dich innerhalb eines Jahres ausbilden und schlussendlich zertifizieren lässt (solltest du das Assessmentcenter überstehen). In beiden Fällen kann das was du in Monat netto anpeilst in den meisten Fällen nicht gezahlt werden – wie auch – ohne Produktkenntnisse, ohne Kundenstamm und ohne Verbindungen bzw. Netzwerk und schlußendlich ohne Zertifizierung wirst du bei Marken-Vertrieben bzw. Vertriebspartnern sehr wenig Chancen haben, zumal es im Autovertrieb derzeit im Prinzip eine ähnliche Bewegung gibt wie in Deiner aktuellen Branche.

  107. Unentschlossen 21. August 2014 at 16:23 - Reply

    Danke für die schnelle Antwort Frank. Das mit der Zertifizierung und dem Assessmentcenter habe ich direkt bei BMW auch schon gefunden. Da ist aber immer nur die Sprache von Wochensemiaren und nach den ersten 3 Wochen soll man bereits Kunden betreuen können?!

    Das in so kurzer Zeit nicht alles über die verschiedene Produkte lernen kann ist klar. Ist ja in Versicherungsbranche nichts anderes. Da hat es gut ein halbes Jahr gedauert bis man alle Produkte halbwegs auf dem Kasten hatte.

    Gäbe es denn überhaupt eine Möglichkeit in den Bereich des Automobilverkäufers zu gehen ohne das man monatelang am Hungertuch nagen muss?

    MfG

    • Frank 21. August 2014 at 16:43 - Reply

      Nein diese Möglichkeit gibt es nicht (mehr).

      Ganz einfache Rechnung: Man nehme, am Beispiel BMW, 28 – in Worten achtundzwanzig verschiedene Grundprodukte (Modelle) – die man mit zig Sonderausstattungen (teils erklärungsbedürftiger wie das Auto selbst) und verschiedenen Paketen ausstatten kann, mixe es mit unzähligen Abverkaufs- und Rabattierungsaktionen (die teilweise nur 10-14 Tage laufen und (teils) nicht miteinander kummulierbar sind), und nehme dann eines der vielen Finanzierungs-, Versicherungs und Wartungspakete.

      Wenn Du nun selbst nach einem Jahr beim Konfigurieren und Argumentieren nicht ins „Schleudern“ kommst, bist du der weltweit erste Verkäufer dem dies gelingt – versprochen! Und dann haben wir noch nicht mal über Probefahrten, Inzahlungnahmen, Ablösungen und Abrechnung der Altwagen aus Finanzierungen/Leasing und dem Interbrand-Wettbewerb mit dem „bösen“ Verkäuferkollegen vom 20km entfernten Vertriebspartner der gleichen Marke gesprochen… – und zuletzt gibts dann noch den „Umstand“ dass du erst Provision bekommst wenn das Auto ausgeliefert ist – heisst, wir hätten da vielleicht noch eine Lieferzeit die von Modell zu Modell schon auch mal 4-6 Monate betragen kann…

      Achso, ja und ohne bestehenden Kundenstamm und Netzwerk musst du erstmal Kunden an deinen Schreibtisch bekommen…

      Ich könnte noch stundenlang weiterschreiben – aber eigentlich ist in meinem Blog so viel interessantes Wissen dass Du Dir die Zeit zum Lesen nehmen solltest um Klarheit für Dich und Deine Pläne zu bekommen.

  108. Airamerika 21. August 2014 at 23:11 - Reply

    Ich möchte einmal ein einfaches Fazit ziehen:
    Egal was wir von unserem Beruf halten oder wie faszinierend er für Nachwuchstalente aussieht.

    FAKT: Ein Bandarbeiter bei VW, BMW, AUDI usw…
    verdient mehr Geld mit einer 35h Woche als es 80% der Automobilverkäufer/kaufmann (egal wie wir es nennen hauptsache Stückzahl : ) es mit einer 40-60h Woche erarbeiten kann.

    Die Messe ist gelesen

    PS: Jede Zertifizierung kann man sich sparen. Entweder Du bekommst Sie vom Hof oder nicht… so einfach ist das

    • Frager 22. August 2014 at 06:24 - Reply

      1. Frage:
      Ist eine „Zertifizierung“ ( nichts anderes als eine „Bescheinigung“, die über einen Sachverhalt kundttun will) nicht die erste Gehmigung, es tun zu dürfen?

      2. Frage:
      „FAKT: Ein Bandarbeiter bei VW, BMW, AUDI usw…
      verdient mehr Geld mit einer 35h Woche als es 80% der Automobilverkäufer/kaufmann (egal wie wir es nennen hauptsache Stückzahl : ) es mit einer 40-60h Woche erarbeiten kann.“

      Es stellt sich vielmehr die Frage, nach dem WARUM das so ist:
      Eine Person mit Lehrabschluss (hat erheblich weniger in sein Fortkommen investiert) wird dahingehend noch unterstützt, währenddessen der Lehrbeauftragte – er lehrt an Universitäten und Fachhochschulen gegenüber ….. – nach dem Semesterschluss sich mit H4 über Wasser halten muss.
      Da läuft was gewaltig schief.
      Ist sicherlich zu hinterfragen.
      Das man bei VW, Audi etc. als Nicht dort Geborener (inklusive Ururopa-Generation) garnicht erst sich bewerben muss, ist ja bekannt.

  109. Airamerika 21. August 2014 at 23:18 - Reply

    PS: Wir breuchten noch eine Rubrik mit dem Inhalt Sätze die man nicht sagen darf und es trozdem getan hat:

    Wie: Kunde “ Ich interessiere mich für einen der Wagen da oben“ Verkäufer: “ Ich hole Ihnen gerne einen runter“

    oder

    Kunde: „Ich breuchte zu diesem Fahrzeug Informationen oder Unterlagen“ Verkäufer: “ Sie dürfen mich gerne als Unterlage benutzen“

  110. OJ 26. August 2014 at 16:00 - Reply

    Hey Leute,

    bin seid über 10 Jahren im Verkauf tätig (neues Bundesland, einziger Verkäufer) und werde demnächst mal ein Gespräch mit meinem Chef führen. Wenn ich das richtig verstehe gibt es einen Ausgleich für Urlaubs- und Feiertage? Das bei Krankheit (bin ja selten krank) ein Ausgleich gezahlt wird hat sich in den letzten Jahren raus gestellt, aber nicht für Urlaubs- oder Feiertage. Selbst die Sonntage für Sonderschau wurden nicht ausgeglichen. Gut zu wissen ;-))
    Bei mir siehts es so aus, das ich ein Fixum von 600 Euro habe und dann bei NW 9% und bei GW 11% vom Netteertrag habe. Durchschnittlich verkaufe ich 12-14 Autos im Monat. Da finde ich müsste mal nachgebessert werden, wenn man sich das hier alles so durch liest.
    Was meint ihr, Vorstellungen liegen bei 15% vom Bruttoertrag, oder 2% Nettoverkaufspreis bei 600 Fixum. Anderes Beispiel wäre 250 Euro fest pro Fzg bei 1200 Fixum.
    Das wären doch reelle Zahlen, oder?

    LG an Alle

  111. Airamerika 27. August 2014 at 20:05 - Reply

    Da wäre ich auch dabei….

    250 Fest für jedes Auto und 1200 Fixum….

    Gute Idee! Auf diese Umsetzung warte ich : )

    Den möchte ich sehen, der bei bei 500 Nettoertrag bei einem Kleinwagen, 250 Provi raushaut : )

    Ich habe da ganz andere Ansichten:

    Lassen wir mich als Verkaufsleiter, meinen Chef und alles andere Weg.

    Jeder der ein Auto los wird, bis 10.000 Liste erhält 250,-
    Jeder der ein Auto los wird, bis 20.000 Liste erhält 500,-

    usw…. kann man nach belieben abstufen.

    Aber jetzt kommts… Nicht von der Filiale sondern vom Hersteller oder Impoteur direkt und das egal wie der EK von dem jeweiligen Händler ist oder wieviel Netto-EK das Fahrzeug erwirtschaftet hat.

    DAS SIND DIE HERSTELLER UNS SCHULDIG!
    WIR SIND DIE SPERSPITZE VON ALLEM!
    OHNE UNS KEINE UMSÄTZE!
    KEIN WACHSTUM!
    KEINE RENDITE!
    NICHTS FÜR DIE AKTIONÄRE!

    • dirk 2. September 2014 at 15:27 - Reply

      Viertel des Kaufpreises schlage ich als Laie (Interessent) vor.
      statt 40000 gebe ich 10000 Euro.
      Verkäufer. ..? Wozu?
      Ausrangieren!
      Schriftsetzer wurden vor 20 Jahren auch entsorgt.

      Proteste?
      Bitte sehr.

  112. Airamerika 27. August 2014 at 20:08 - Reply

    UND ICH DENKE, DASS WIR ALLE EINER MEINUNG SIND:
    ES GIBT FAHRZEUGE; DIE KÖNNTE MAN OHNE EINEN GUTEN VERTRIEB NICHT EINMAL VERSCHENKEN….

    Auch hier wieder mal ein Vorschlag, für eine neue Rubrik…

    Autos die man sich nicht auf den Hof stellen sollte!

  113. airamerika 27. August 2014 at 22:18 - Reply

    OJ Versuche es bitte einmal mit 15% für NW und GW oder Fixprovision für Verkaufsgruppen wie TZ, Vfwg., EU-Reimport etc…und oder 15% was höher ist.

    Was mich interessieren würde ist, welche Marke und oder Markenhändler zahlt seinen Verkäufern…. Also der Speerspitze der Firma entspannte 600,- Grundgehalt. Auch hier bitte einen Versuch starten Dies nach OBEN zu korrigieren!

  114. OJ 29. August 2014 at 08:20 - Reply

    @airamerika, so habe ich es mir auch vorgestellt, 15% vom Brottoertrag pro Fzg. und dazu ein Fixum von 850 Euro.
    Was mich eher interessiert ist die Sache mit der Urlaubsentgeltung. Das wurde mir bisher, wissend oder unwissend, nicht gezahlt. Auf die Jahre mitlerweile würde da eine richtig große Summe zusammen kommen. Leider kann man nur die letzten 3 Jahre einfordern. Das werde ich natürlich erst nach der Gehaltsbesprechung aufm Tisch packen. Bin gespannt was er dazu sagt und werde berichten 😉

  115. Claus 2. September 2014 at 11:05 - Reply

    Hallo,

    auch ich bin ein Quer-Einsteiger bei einem EU Händler.

    Im Schnitt verkaufte ich bisher in 2014 45 Fahrzeuge. Von Bastler bis Neuwagen. Wobei die Neufahrzeuge überwiegen.

    Daher liegt mein Gehalt bei über 5.000,- € brutto.

    Knapp über 700,- € Fixum + Prov. !

    Dennoch Sicherungsgehalt von etwas mehr als 2.000,- €. 14 Gehälter.
    Verdiene ich weniger als Fix und Prov. bekomme ich immer noch das Sicherungsgehalt. Dabei fühle ich mich nicht ausgebeutet. Es ist bisher immer mehr ausgezahlt worden.

    Steuerklasse 3 und ein Kind. So bleiben immer über 3.000,- € netto übrig. 40 Std. Woche ! Wenn unbezahlten Überstunden anfallen, mache ich diese auch freiwillig (ist ja auch meine Prov. die ich verdiene). Zwischendurch bummel ich diese aber auch ab.

    Bei 45 Fahrzeugen im Schnitt nur 5.000,- € brutto ??????
    Ja !
    Ich kenne etliche Kollegen die leider noch weniger verdienen.
    Aber mit dem Gehalt bin ich mehr als zufrieden.

    • dirk 2. September 2014 at 15:21 - Reply

      … nur so zum Vergleich:

      Ein Professor mit der Laufbahn zum Dr. rer. nat. (Naturwissenschaften. ..) bekommt ca. 4500.00 und fragt sich nur: warum habe ich studiert, wenn man mit erheblich weniger finanziellem Einsatz und Fleiß und vor allem Durchhaltevermögen, mindestens den selben Betrag erwirtschaften kann.

      da läuft was ganz gewaltig schräg. …

      PS: Die Dissertation bedeutet 6 Jahre ein 8 h Tag selbst finanzieren und kommt nicht unter 60.000 …

      ich würde das Gehalt des Verkäufers dritteln…

  116. airamerika 2. September 2014 at 22:52 - Reply

    Hi, die Gehaltsberechnung von Oben zweifel ich leider stark an.

    Angenommen man würde mit 45 Fahrzeugen in 8 Monaten, jeden Monat 5.000,- Brutto erhalten….

    Dann ist das bei einem Fixum von 750,- Euro unglaubliche 755,55 Provision im Schnitt pro verkauftes Fahrzeug!

    Nie im Leben! Porsche EU-Fahrzeug : )

    Ich sage nicht, dass Das nicht möglich ist aber nie im Leben mit Reimporten, da ist normal der Preiskampf zu hart.

    Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

    Auch die Frage zum Studium finde ich zweifelhaft, da wir im Kapitalismus leben. Das bedeute da wo am meisten Geld erwirschaftet wird, wird am meisten bezahlt. Das ist Scheiße aber das ist so.
    Außnahmen gibt es: Lufthansapiloten, Politik etc…

    Ich arbeite deutlich über 50h… Mein Motto zu fähren Gehältern ist.
    Die Wochenarbeitszeit mal 1000 sollte das mind. Jahresgehalt sein.
    Wichtig + Firmenwagen.

    Und das ist für alle Verkäufer fair. Ich verkaufe deutlich über 100 NEUE da steht mir doch im verhältnis das Geld für zwei Neue Mittelklassewagen oder ein Oberklassefahrzeug zu? Ist doch fair?

    • Claus 11. November 2014 at 11:50 - Reply

      Ich hatte von 45 Fahrzeugen im Monat geredet ! Also gesamt 540 Fahrzeuge. Das hätte ich dann selber stark angezweifelt.

  117. airamerika 2. September 2014 at 23:08 - Reply

    Ein Komentar zum Post von Dirk…

    Also der Kunde braucht den Verkäufer nicht mehr… ausrangieren…
    Der Kunde vielleicht… : )
    An Alle die es noch nicht verstanden haben. Verkäufer sind nicht da Kunden zu beraten oder Service zu bieten etc… Berufsziel ist!
    Egal wie, Autos seines Auftraggebers auf die Straße zu bringen oder auch im See zu versenken, wenn es einer bezahlt. Hauptsache das Band ist leer. Ein Verkäufer muss unzählige Prämiensysteme, Abrechnungsmethodiken für unzählige Fahrzeugtypen immer aktuell kennen um handeln zu können von aktuellen Richtlinien und Vorschriften für Auszeichnungen, Finanzierungen etc… mal ganz zu schweigen.

    Das Ziel des Berufs ist: So viel wie möglich, rechtlich sichere Fahrzeugbestellungen zu schreiben und Punkt.

    • frager 3. September 2014 at 18:23 - Reply

      Guten Abend und dankeschön für die Aufklärung zu der (hauptsächlichen) Tätigkeit, der sich hinter dem Wort „Verkäufer“ wirklich verbirgt.
      Das wusste ich nicht:
      „Ein Verkäufer muss unzählige Prämiensysteme, Abrechnungsmethodiken für unzählige Fahrzeugtypen immer aktuell kennen um handeln zu können von aktuellen Richtlinien und Vorschriften für Auszeichnungen, Finanzierungen etc… “

      Meine Lösung:
      Man kann es auch einfacher dem Hofzerimonienmeister machen (!) – hier Verkäufer genannt.
      Weniger Tamm-Tamm (also RL, VO`s, Varianten-Pseudovielfalt…) produzieren, wo eigentlich keine richtig vorhanden sind,

      Man kann auch einen Statistiker die wahnwitzigsten Interpretationen formeltechnisch untersuchen lassen…. um eigentlich nur eine einfache Aussage treffen zu können.

      Ich glaube, da wird zuviel Mensch pseudobeschäftigt, des Beschäftigens wegen…., Konzerne sind ja wahre Meister darin !

      Wozu das Ganze nur?
      Weniger ist mehr, oder wie ein bekannter Mensch anno 11. Jahrhundert bereits sagte: „Weniger Dinge einführen…“

      VG

  118. Airamerika 4. September 2014 at 22:16 - Reply

    Wahre Worte : )

    Wir sollten aber als Menschen, nicht immer nach Sinn oder Unsinn suchen. Es ist halt Alles wie es ist.

    Ich sage es aber auch immer wieder nur ungern. Wichtig sind im Beruf aber zwei Dinge: Er muss mehr Spass machen als Sorgen und Geld aufs Konto bringen. Ob das Sinn macht wer weiß das schon.

    Für unsere Statistikfreunde:
    Anzahl der Modellreihen im deutschen Pkw-Markt in den Jahren 1995 bis 2015 ohne Untergruppen

    1995/227
    2000/307
    2005/336
    2010/367
    Hochrechnung für 2015/415

    Da wird doch für jeden Etwas dabei sein : )

  119. Björn - Henrik Friedrich 24. September 2014 at 16:56 - Reply

    Hallo liebe Bloger und Blogerinnen,
    kurz zu meiner Person: Ich bin 19 Jahre alt und absolviere momentan meine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel bei Karstadt.Im Sommer nächsten Jahres bin ich ausgelernt.

    Mein Traum war und ist es nach wie vor aber Autos zu verkaufen.Heute bin ich zufällig auf diesen interessanten Blog gestoßen, und habe auch schon einiges gelernt und erfahren. Ich habe aber eine Frage.

    Wie sollte ich eurer Meinung nach jetzt vorgehen? Soll ich mich auf eine Ausbildung zum Automobilkaufmann bewerben? Sind diese Berufe überhaupt vergleichbar? Oder besteht die Möglichkeit für mich nach der Ausbildung quer einzusteigen? Ist der Automobilverkäufer eigentlich eine anerkannte Ausbildung?

    Ich komme übrigens aus der Nähe von Hamburg ( Neumünster) falls das relevant ist. Die Ausbildung zum Verkäufer habe ich mit 1,7 abgeschlossen.
    Vielen Dank im vorraus für Antworten. 🙂

    • Werner 28. November 2014 at 17:59 - Reply

      Meine Meinung:

      Wenn Du das tatsächlich willst, bewirb Dich am Besten bei einer Hersteller- bzw. Importeursniederlassung als sog. „Juniorverkäufer“. Diese Ausbildung dauert 1 Jahr, ist berufsbegleitend, du beziehst ein Festgehalt und legst am Ende des Jahres eine Prüfung ab. Dann bist du zertifizierter Automobilverkäufer. Die meisten Hersteller verlangen von Ihren Händlern, nur solche „Zertifizierten“ zu beschäftigen.

      Gruß

      Werner

  120. Werner 28. November 2014 at 17:55 - Reply

    Moin.

    Ich halte für erwähnenswert, daß ein Durchschnittseinkommen für Automobilverkäufer zwar mathematisch ermittelbar, jedoch ohne jeglichen Aussagewert für den Einzelnen ist. Und zwar aus folgenden Gründen:

    – Viele nennen sich „Automobilverkäufer“. Was sie tatsächlich tun und welche Möglichkeiten der Betrieb, in dem sie beschäftigt sind, bietet, steht auf einem anderen Blatt.

    – Es gibt unzählige Provisionssysteme und unzählige Einzelregelungen, die bei der Höhe des Fixums beginnen, über die Tankregelung und Dienstwagenregelung, den Umgang mit Krankheits-, Urlaubs- und Weiterbildungstagen bis hin zum Umgang mit dem tatsächlich existierenden, tariflichen Mindesteinkommen und der Verrechnungspraxis bei Überschreitung bzw. Unterschreitung desselben durch die erreichten Provisionen gehen.

    – Es ist ein erheblicher Unterschied, ob ein Verkäufer in einem Großbetrieb oder einer Gruppe bzw. einer Herstellerniederlassung arbeitet, oder bei einem Einzelunternehmer.

    – Die Eignung für den Beruf des Automobilverkäufers ist bei den als solche arbeitenden Protagonisten extrem unterschiedlich ausgeprägt.

    – Der Wissensstand der sich „Automobilverkäufer“ nennenden Protagonisten ist sehr unterschiedlich.

    Alles in allem ergeben sich signifikante Unterschiede, die signifikant unterschiedliche Einkommen nach sich ziehen.

    Tendenziell ist zu sagen, daß die Einkommen sinken. Aber Könner verdienen im entsprechenden Umfeld, das ihr Können fördert und anerkennt, immer noch gute Einkommen, die Verkäufer in anderen Branchen nicht erreichen.

    Schönes Wochenende.

  121. OJ 11. Dezember 2014 at 10:06 - Reply

    Moin zusammen,

    es gibt Neuigkeiten in meinem Fall. Nachdem ich meinem Chef mitgeteilt hatte, das es laut Gesetz Ausgleichzahlungen für Urlaub/Schulungen und Feiertage gibt, hat er es jetzt die letzten Monate prüfen lassen und jawoll, es gibt was für die letzten 3 Jahre, da ich ja bis heute leider keinen Arbeitsvertrag habe (was mich jetzt freut). Soweit so gut, aber er zahlt nur für die Urlaubstage und dann auch nur den Durchschnitt der Provision, ohne Fixum. Wird da nicht mit dem Gesamtdurchschnitt inkl. Fixum gerechnet?
    Dann zieht er davon mal großzügig wie er ist pauschal 33% ab, für Auslieferungsvorbereitungen (Rechnungslegung etc.) und Auslieferungen der Fahrzeuge, die ich verkauft habe und ausgeliefert werden wenn ich im Urlaub bin. EINE FRECHHEIT, oder?
    Schulungen und Feiertage sind im Fixum enthalten, so die Aussage. Ich bin der Meinung das ist nicht so, wenn ich mir die Gesetze dafür durchlese. Oder liege ich da verkehrt?
    Und noch was anderes, wenn Fahrzeuge angekauft/zugekauft werden und später leider mit einem Minus verkauft werden, kann dann der Verkäufer mit einem Minus dafür belangt werden? Ich bin ja stehts bemüht das es nicht so kommt und war auch kaum der Fall.

    Ich bin dankbar für jeden Kommentar, wie ihr das so seht.

    Gruß OJ

  122. Kalle 12. Dezember 2014 at 13:46 - Reply

    Lieber OJ,

    leider ist es so, dass Verkäufer immer weniger Rechte, dafür aber um so mehr Pflichten haben.
    Allerdings muss man ganz klar sagen – Selbst Schuld.
    Die letzten 10 Jahre hat sich kaum eine Berufsgattung mehr
    bevormunden und schikanieren lassen wie die Verkäufer in der Automobilbranche. Alle haben sich damit abgefunden.

    Verglichen mit dem Personal bei den Herstellern sind die Leute
    in den Betrieben nur noch Handlanger um Kohle zu schaufeln.
    Die Kohlen werden aber irgendwo anders verteilt.

    Deshalb haben viele, die etwas können, diesen Pfad verlassen
    und einen vernünftigen Beruf gesucht. Oder tun es in Zukunft noch.

    • OJ 15. Dezember 2014 at 08:57 - Reply

      Hallo Kalle,

      da geb ich dir in Allem Recht und auch ich war zu blauäugig in den letzten 10 Jahren. Genau deshalb muss man sich sowas ja nicht gefallen lassen. Momentan hab ich für mich die Chance, etwas zu verändern und mich nicht nur als Handlanger verheizen zu lassen. Wenn es hier aber keine vernünftige Lösung geben wird, werde auch ich wohl diesen Pfad verlassen. Die Verhandlungen laufen erstmal…..

  123. Max 23. Januar 2015 at 19:54 - Reply

    Hallo Frank

    Kannst du nicht noch etwas zum Thema nachwuchsverkäufer bei mb in einer Niederlassung sagen?

    Wirklich so schwarz wie beschrieben hier oder is man mit mb noch relativ gut dran ?
    Gehaltsmäsig is ja bekannt 460 € fix und 2900 Garantie was verrechnet wird.

    Empfiehlst du eher laden oder Gebietsverkäufer ?

    Danke im voraus

    Max

    • Frank 23. Januar 2015 at 20:24 - Reply

      Hallo Max,
      Leider kann ich Dir so pauschal gar nichts dazu sagen – denn nur weil etwas in Berlin gut läuft, muss es das nicht zwangsläufig in Dortmund… – Die Ausbildung zum Nachwuchsverkäufer ist sicherlich gut – aber das soll die Ausbildung bei Peugeot auch sein! Es ist nicht entscheidend wo den Nachwuchsverkäufer erlernst – sondern WAS DANACH kommt… – und ich denke Du wirst es Dir nicht aussuchen können was Du machen willst – sondern von „oben“ eingeteilt. Noch ein Hinweis zum Gebietsverkäufer: Wie willst Du an Deine Kunden rankommen??? Der Weg übers Telefon kann ein sehr teurer (für Dich!) werden – siehe: http://www.automobilverkaeufer-blog.de/aktuelle-lage-im-autohaus-zum-gesetz-gegen-unlauteren-wettbewerbs-7-abs-2-nr-2-uwg/

  124. Max 23. Januar 2015 at 20:30 - Reply

    Danke für die rasche Antwort.

    Deinen Blogs nach zu urteilen würdest du dem Nachwuchs in der Branche eher keine Empfehlung aussprechen oder ?

    Jedenfalls weiß ich das die Tätigkeit keine Möglichkeit bietet nebenbei zu studieren auf ner Abendschule oder so …

    Muss noch durchs ac und könnte dann eigentlich bei mb anfangen .. Alles in allem ne harte Entscheidung v.a wegen diversen Einträgen hier..

  125. Ulli 27. Januar 2015 at 05:00 - Reply

    Halo Max,

    die Einträge hier sind nicht repräsentativ, da ja fast keine vorhanden.
    Auch würde ich nicht eine so weitreichende Entscheidung davon abhängig machen.
    Tatsache ist, dass sich der Beruf die letzten 10 Jahre total verändert hat, und das nur zum Negativen.
    Lange Arbeitszeiten bei schlechter Bezahlung,
    Bürokratie und Controlling ohne Ende,
    Schikanen durch Testkäufer usw.
    Früher haben in den Autohäuser relativ wenig Verkäufer viele Fahrzeug verkauft und, wenn sie gut waren, Geld verdient
    Heute sitzt an jedem Eck ein Kundenberater.
    Für Neuwagen, Jahreswagen, Gebrauchtwagen, Großkunden, Unterklasse, Oberklasse, Gewerbetreibende………..
    Verkaufen ist Nebensache. Beraten bis zum Umfallen ist angesagt.
    Bis in ein paar Jahren können die Kunden Ihre Fahrzeug mehr und mehr zuhause nach intensivster Beratung und unzähligen Probefahrten und Kaffeestündchen im Autohaus zusammenstellen
    und beim „Best Price“ auf das Knöpfchen drücken.

    Man wird als Verkäufer behandelt wie der letzte….. .
    Deshalb ist es auch mittlerweilen ein Job für….,
    wenn sich in Zukunft nichts tut, junge, engagierte und fleißige Verkäufer so zu behandeln wie es sich gehört.
    Dazu braucht man aber wiederum Vorgesetzte, die das können.

  126. Alex 27. Januar 2015 at 19:42 - Reply

    Guten Tag allerseits,

    ich wende mich heute mal aus zwei Gründen an euch:

    – Um meine bisherigen Erfahrungen zu schildern
    – Um eure Meinung zu erfahren

    Erstmal zu mir: Ich bin 26 Jahre alt und habe zuerst eine Lehre zum KFZ-Mechatroniker gemacht. Anschließend bin ich dann im selben Betrieb in die Fortbildung zum GAV gerutscht. Seit einiger Zeit verkaufe ich in Vollzeit und habe nun demnächst auch die Prüfung vor mir.
    Punkt 1: Die Arbeitsbedingungen die hier teils geschildert wurden kann ich bestätigen. Sie sind zumeist hundsmiserabel und all die Motivation, welche ich in den Beruf mitgebracht hab war nach kurzer Zeit verbrannt. Maßgeblich ist hieran jedoch der Betrieb und die Geschäftsleitung schuld, weniger die Kundschaft. Man muss eben den Willen haben, sich mit den verschiedensten Menschen zu beschäftigen und den Kampf um jeden Kaufvertrag für sich entscheiden zu wollen. Wem also der nötige Ehrgeiz fehlt und wer kein dickes Fell hat, ist in dieser Branche von vornherein verloren.

    Punkt 2: Wer sich diesem Elend jedoch selbst aussetzt, ist auch selbst Schuld daran. Man muss zwar etwas suchen, aber es gibt durchaus Betriebe welche den Verkäufer nicht nur als Gelddruckmaschine sondern auch als wertvolles Bindeglied zwischen Betrieb und Kundschaft wertschätzen und entsprechend sorgsam mit ihnen umgehen. Leider ist es häufig eben nicht so leicht in diese Betriebe hineinzukommen, da die dortigen Verkäufer logischerweise wenig Interesse daran haben zu gehen. Augen offenhalten und auf Expansion dieser Betriebe warten ist hier mein Ratschlag

    Punkt 3: Auch ich wurde in einen Schulungsvertrag ( Betrag X zu zahlen, wenn vor Zeitraum X ausgeschieden wird ) gezwungen. Nachdem ich mich dafür entschieden habe, diesen Arbeitgeber zu verlassen habe ich mich intensiv mit der Thematik beschäftigt und bereits mit einem Anwalt alles für den schlimmsten Fall vorbereitet. Sowohl die Arbeitgeber bei denen ich vorstellig wurde, als auch der Anwalt bestätigten mir, dass eine solche Kostenübernahme durch den AN nicht durchsetzbar ist. Also keine Sorge.

    Punkt 4: Ich habe nun einen Arbeitgeber gefunden, welcher mich zum April einstellen möchte und dessen Angebot ich auch annehmen werde. Tarifvertrag, betriebliche Altersvorsorge, 13 Jahresgehälter, klasse Bezahlung, Beistand im Falle eines Rechtsstreits mit meinem jetzigen Arbeitgeber, 30 Urlaubstage, 40 Wochenstunden mit Ausgleich etc etc. Und das wichtigste: Es passt einfach menschlich.

    Also lasst euch eines gesagt sein: Ich wurde beleidigt, angeschrien, vor der Kundschaft bloßgestellt… die Liste ist endlos. Aber ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass es irgendwo da draußen den richtigen Platz für mich gibt. Keiner zwingt euch dazu, euch Arbeitsbedingungen auszusetzen, die ihr nicht dulden mögt. Kopf hoch, staub abklopfen und sich nen Ausweg suchen! Aber seid bei der Suche wachsam und prüft genau, wer euch da gegenübersitzt. Wenige Berufe sind in Sachen Erfolg und Wohlfühlfaktor so abhängig von den Vorgesetzten.

  127. Ulli 28. Januar 2015 at 12:09 - Reply

    Hallo Alex,

    Tarifvertrag, betriebliche Altersvorsorge, 13 Jahresgehälter, klasse Bezahlung……………..
    …Arbeitergeber in welcher Branche ??

    Hallo Frank,

    Warum werden eigentlich Beiträge im Automobilverkäufer-Blog erst nach ein paar Tagen veröffentlicht ??

  128. Alex 28. Januar 2015 at 16:46 - Reply

    Ich wechsle weder die Branche, noch den Beruf. Lediglich den Arbeitgeber.
    Daher sagte ich ja… Es gibt noch gute Arbeitgeber, man muss eben nur die Augen offen halten.

  129. Vincent 7. Februar 2015 at 11:50 - Reply

    Hallo meine lieben mitblogger. Schreibe vom handy also verzeiht die groß/Kleinschreibung.

    Ich bin nun 28 jahre alt. Ausbildung zum Automobilkaufmann vor 2 Jahren gemacht. Und den Betriebswirt anschliessend im KfZ Gewerbe.
    Habe auch während des BW. weiterhin jedes Wochenende weiter im AH gearbeitet als VK. (importmarke)

    Nun bin ich fertig mit allem. Hab durch die Bank gute Noten und sehr gute Arbeitszeugnisse. Ebenfalls sehr EDV Affin und div Fortbildungen gemacht. Kreditvermittler ZDK usw.

    Ich weiss nur nicht was ich nun machen soll.. das alles hat ein heiden geld gekostet und ich will mich nun auch nicht unter wert verkaufen. Aber weiterentwickeln. Premiummarke, Bank oder Aussendienst.. was wuerdet ihr mir raten mit eurer teils langen Erfahrungen

    Mfg

  130. eddie 8. Februar 2015 at 08:43 - Reply

    Hallo Leute,

    ich habe eure Beiträge aufrichtig verfolgt, jedoch habe ich etwas Angst bekommen, ich habe eine Einladung zum Vorstellungsgespräche als Nutzfahrzeugverkäufer jetzt in 3 Wochen. Kann mir jemand sagen auf was ich mich einstellen muss und was mich erwarten wird. Derzeit bin ich im Außendienst tätig, Druck und Zahlenverfolgung sind Alltag, gibt es einige Finessen auf die ich acht geben muss?

    LG

    Eddie

  131. Florian 12. Februar 2015 at 05:08 - Reply

    Hallo an alle,
    bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und habe mir die Zeit genommen, die Beiträge der letzten Jahre zulesen.

    Ich bin nun 34 Jahre alt und seit nunmehr gut 14 Jahre dabei. Ich habe viele Verkäufer kennengelernt und auch gehen sehen. Ich denke es liegt ganz stark bei einem selber in welcher Weise man sein Gehalt beeinflussen kann. Ich bin nicht der „Wechsler Typ“. Das heißt für mich der nur in 3 Firmen tätig war und das mit dem Ausbildubgsbetrieb mitgerechnet, das man in jedem Betrieb der erfolgreichste sein kann.

    Abgesehen vom absetzen der schönen Fahrzeuge gibt es so viele andere Möglichkeiten (zB Finz./Leas.) richtig gutes Geld dazu zu verdienen.

    Ich arbeite wie es so schön heißt bei einem Premiumhersteller im Gebrauchteagenbereich und komme zugegeben mit einem Wahnsinns Aufwand auf meine 450-500 Fahrzeuge.

    Es ist alles andere als easy aber es gibt auch bei uns Verkäufer die schaffen „nur“ 100!

    Ich denke es liegt in erster Linie an einem selber wie erfolgreich man sein kann!

    Bis bald

  132. Leser 12. Februar 2015 at 21:03 - Reply

    @ Florian

    Was mich wirklich interessiert , wie erreichen Sie persönlich so eine Anzahl an Einheiten?

    Flotte?

    Gespannt auf Ihre Antwort.

    Kollegiale Grüße aus der Hauptstadt

  133. Florian 13. Februar 2015 at 05:13 - Reply

    Hallo nochmal,
    wie schon gesagt bin ich im GW Bereich. Ich habe keine Flotten Kunden.

    Es sind gut 70% Detail Kunden und 30% Händler. Es sind sehr viele Stammkunden und nicht nur im Detail Bereich. Der Händler der weiß das er gute Ware bekommt kommt immer wieder auf einen zu. Für viele ist es viel lukrativer sich auf einen Lieferanten zu verlassen als immer wieder wegen einem Auto von vorne anzufangen.

    Macht euch Listen und bietet Fahrzeuge von denen Ihr meint das könnte passen an! Ist viel Arbeit aber wenn ein Verkäufer nach einiger Zeit viele Kunden hat ist es immer besser als 1000sende Kartei Leichen abzuklappern.

    Und Ideen sind immer gut. Versucht mal Eure Bestabdskunden aus laufenden Verträgen im Leas./Finz. mit neuen Verträgen zu ködern. Auch viel Arbeit aber funktioniert!
    Von nix kommt nix oder??

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian

  134. Marc 13. Februar 2015 at 10:31 - Reply

    500 Einheiten im Jahr? Also 2 Autos jeden Tag verkaufen und 2 ausliefern – ja klar…
    Ps.
    Ich habe auch mal nen Großkunden beliefert, da klingelte alle paar Monate das Telefon und es hieß: „mach mal 150! oder nee, mach gleich 200“ alle dachten ich wäre der Held

  135. Florian 13. Februar 2015 at 18:49 - Reply

    Und nochmal Hallo,

    ich habe leider keinen Großkunden der mal eben soviele Fahrzeuge bestellt. Aber mir ist es gleich ob es jemand glaubt oder nicht. Es ist halt so.

    Das Thema hier heisst ja was bekomm ich raus. Deshalb meine Frage: Wie sind Eure Systeme? Zusatzprovisionen?Fixum? Etc…

    Wäre interessant zu wissen und vielleicht ein guter Austausch innerhalb der Republik! Oder?

    Mit freundlichen Grüßen

  136. Herdi70 24. März 2015 at 05:40 - Reply

    Hallo,
    ich lese in letzter Zeit sehr interessiert eure Beiträge.
    Ich habe ein Angebot eines Autohauses als Verkäufer für Firmenkunden mit Außendienstätigkeit vorliegen.
    Zu mir ich Mitte 40 arbeite seit 16 Jahren in einem kleinerem Betrieb im Innen und Außendienst und habe alle Freiheiten. Gehaltmäßig dürfte ich bei 3.000 Brutto im Schnitt liegen. (Festgehalt zzgl. Provisionen).
    Meine Arbeitszeit liegt bei 39 Stunden/Woche.
    Es reizt mich noch einmal sich beruflich zu verändern. Wenn nicht jetzt wann dann…?
    Das Anhebot das ich vorliegen habe sind zuerst Festgehalt € 3.600 auf 12 Monate. Danach Grundlohn Fixum und ausgemachte Provisionen. Ich werde diesen Vertrag (wenn überhaupt) nur mit mindestens € 2.250 Fixum unterschreiben. Dann sind es 15% Bruttoertragsprovision.
    Ebenso Provision bei Gebrauchtwagen. Arbeitszeit ist von 8.00h bis 18.00h wobei man durch den Außendienst sich schon seine Freiheiten nehmen kann. Samstag liegt es im eigenem Ermessen.
    Bin am überlegen ob ich dies eingehen soll?
    Frank was meinst du…?
    Und super Seite!

    • Frank 24. März 2015 at 18:16 - Reply

      Hallo Herdi70,
      Deine Grund-Einstellung zu dem Thema ist gut – aber immer schön alles schriftlich geben lassen was du mit denen vereinbarst… gell?

  137. Herdi70 24. März 2015 at 18:38 - Reply

    Hallo Frank,
    morgen wird der Vertrag nachgebessert.Es gibt einige Punkte die mich hier gestört haben.
    1. Der Arbeitsbereich wurde im Vertrag nicht genau erläutert.
    2. Die Arbeitszeit wird nicht genau erwähnt
    3. Das Fixum ist zu niedrig (jetzt € 1.750,–)
    warum sollte ich hier wechseln.
    Ich melde mich was mir Angeboten wurde. Ich wechsle nur wenn es auch richtig reizvoll ist…

    • Frank 24. März 2015 at 18:51 - Reply

      Hallo Herdi70,
      es geht um die Stelle als Firmenkunden Verkäufer mit Außendienstätigkeit – oder?
      Wie willst Du da die Arbeitszeit „genau“ definieren lassen – bzw. exakt so definieren dass es schlußendlich passt. In all meinen Arbeitsverträgen die ich jemals vorgelegt bekommen habe, war immer irgendwas von 40 Stunden und diesem üblichen blabla von wegen Überstunden und betriebsbedingten (Sonder-)Einsatz etc. der mit dem Lohn abgegolten ist… Fakt ist: Wenn ein Kunde um 08 Uhr Zeit für dich hat, und ein anderer am gleichen Tag um 19 Uhr – dann wirst du hinfahren (…weil der Vertrag und somit das Geld lockt) – egal wieviele Stunden Du da schon gearbeitet hast…
      Ein Fixum über 1000 Euro ist für die herstellereigenen Vertriebszentren der deutschen Hersteller ein Traum der seit über 20 Jahren nicht erfüllt worden ist… – wenn Du also mehr raushandelst, dann hast Du zumindest das vier- bis fünffache der Damen und Herren im deutschen Premiumvertrieb.

  138. Herdi70 24. März 2015 at 18:59 - Reply

    Hallo Frank,
    besteht die Möglichkeit eines direkten Kontaktes?
    Ich habe viel von dir gelesen und ziehe vor deiner Erfahrung den Hut.
    Würdest du wechseln? Fakt ist auch das die Probezeit 6 Monate beträgt. Dann kann viel danach geregelt sein wenn du ohne Grund dann auch entlassen werden kannst.

    • Frank 24. März 2015 at 19:06 - Reply

      Hallo Herdi70,
      yepp… – das mit der Probezeit ist immer ein Umstand den man nicht außer Acht lassen sollte – zumal ja in allem was Du tust bzw. nicht tust das Schwert des Damokles über Dir kreist mit der nicht ausgesprochenen Aufforderung sonst die Probezeit nicht zu bestehen!

  139. D.H. 30. Mai 2015 at 17:02 - Reply

    Hallo Frank,

    erstmal ein großes Lob für diesen Blog mit vielen wichtigen und interressanten Informationen rund um die Tätigkeit eines Automobilverkäufers.
    Ich selbst bin Quereinsteiger und komme zuletzt aus der Automobilzulieferbranche, wo ich 4 Jahre im Qualitätswesen tätig war.
    In der letzten Woche hatte ich nach einem Vorstellungsgespräch an 2 Tagen das Vergnügen, mir einmal ein Bild über die Tätigkeit eines Automobilverkäufers zu machen.
    Mein Fazit dazu:
    Ein interessanter Job mit vielen Aufgaben der bei entsprechender Motivation, viel Fleiß und großem Einsatz persönlichen Erfolg garantieren kann, aber sicherlich auch sehr steil und steinig ist, um sein Ziel zu erreichen.
    Nächste Woche habe ich ein Auswertungsgespräch mit dem GF des Autohauses über meinen dortigen Aufenthalt.Die Auswertung des mir zur Seite stehenden Betreuers (Autoverkäufer) waren im Großen und Ganzen mit ein paar minimalen Punkten von guter Kritik.
    Meine Fragen nun.
    Was sollte man als Quereinsteiger in diesem Beruf wissen?Was ist wichtig, wie läuft es ab und worauf muß ich speziell achten was den Arbeitsvertrag angeht?
    Danke im Vorraus und weiter viel Erfolg im Beruf!

  140. Jens 6. Juni 2015 at 10:54 - Reply

    Hallo,

    ich habe mal eine Frage zur Entgeltfortzahlung: Muss der Arbeitgeber auch bei den gesetzlichen Feiertagen wie z.b. 1.Mai, Christi Himmelfahrt usw. den Durchschnittslohn bezahlen wie auch bei Urlaubstagen???

    Danke für die Antwort

    • Frank 8. Juni 2015 at 20:17 - Reply

      Gegenfrage: Verdienen deine Kollegen in Dispo / Werkstatt etc. weniger weil an Ostern und Pfingsten Feiertage sind? Um genau zu sein: Ja – das ist Gesetz!

  141. Steven 2. Juli 2015 at 15:50 - Reply

    Hallo, ich habe eine kurze Frage. Was kann man im durchschnitt als Jung Verkäufer frisch ausgelernt als Gehalt verlangen?

    • Frank 3. Juli 2015 at 22:12 - Reply

      Lieber Steven,
      Als Automobilverkäufer kannst du i.d.R. GAR KEIN Gehalt verhandeln – denn du bekommst meist ein niedriges Fixum und dann eine Provision. Alles andere steht oben schon in mehrfacher Ausführungen und für mehrere Marken und Vertriebsformen.

  142. Özcan 2. August 2015 at 17:26 - Reply

    Hallo zusammen,

    als Automobilverkäufer bin ich Quereingestiegen, absolvierte den GAV und arbeite ich seit 8 Jahren und verkaufe im Schnitt 12 – 15 Fahrzeuge. Wir verkaufen die Gute Mittelklasse, haben 3 Filialen, und verkaufen Neu- und Gebrauchtfahrzeuge mit 10 Verkäufern im Haus.
    Im Schnitt verkaufe ich 130 Autos.
    Der Anteil Neu- gebraucht Anteil kann durchaus 50 / 50 sein, aber auch 40 / 60 bzw. 30 / 70.
    Das Fixum ist bei 400 € Brutto (lach…!), zzgl. Garantiegehalt 3.000 € Brutto. Für jedes Fahrzeug wird anteilig 2 % Umsatzprovision berechnet. Die Garantie Provision ist bei 1 % Umsatz.
    Alles was über 3 T€ geht, wird ausgezahlt.
    Also, es wird nach wie vor noch verdient, sicher nicht mehr so wie die früheren Verkäufer, und umso schwieriger.
    Jedoch umgerechnet auf die Wochenarbeitszeit (50 Std. + bei mir), verdient der Ein oder Andere Verwaltungsangestellte, Fachangestellte, Bürokaufmann mit 8 Std. und ohne Samstage, mehr Geld als unser Eins!
    Daher finde ich die Idee nach einer Reformierung unserer Gehälter im Autohaus sehr gut. Zumal bedenkt, die Beratungszeiten ohne Verkauf werden nicht honoriert, auch die ganzen Ausstellungen im Jahr (bei uns 5 x), werden nicht mit Geld entlohnt, sondern mit Freizeit Anteil, jedoch mit 1/4 der zur Ausstellung aufgewendeten Arbeitszeit (!!!).
    Daher bin ich Befürworter einer Reformation der Bezahlung für Autoverkäufer. Der Satz ‚wir machen aus Millionären, Multimillionäre‘ ist bereits gefallen! Das ist Tatsache.
    Die Idee von Frank nach einer Gewerkschaft Alá Flugvereinigung der Piloten ist ein sehr Gutes vorhaben. Mit den Details dazu muss man sich im rl zusammen setzten und diskutieren.

  143. Özcan 2. August 2015 at 17:53 - Reply

    Hallo zusammen,

    seit 8 Jahren arbeite ich als Quereinsteiger mit GAV
    als Automobilverkäufer.
    Wir sind ein Mehrmarkenhaus mit der Guten Mittelklasse im Programm.
    Im Schnitt verkaufe ich 12 – 15 Autos im Monat.
    Das Gehalt ist bei 400 € Brutto im Monat zzgl. Garantiegehalt 3 T€.
    Alles was über 3 T€ ist, wird ausgezahlt, dazu zählen auch die Bank – und Versicherungsprovisionen. Mit 2 % wird jedes Geschäft vergütet. Die Mindestprov. ist bei 1 % Umsatz.
    Meine individuelle JVP ist 130 Einheiten.
    Der Anteil zu Neu- und Gebrauchtwagen ist bei 45 / 55.
    Die Wöchentliche Arbeitszeit ist bei 50 Std. + .
    Wenn wir die Samstage und Ausstellungen (bei uns 5 im Jahr), berücksichtigen, verdient der Ein oder Andere Verwaltungsangestellte, Fachangestellte, Bürokaufmann mit 8 Std. am Tag, ohne Samstage und Ausstellungen, mehr Geld als wir!
    Die Ausstellungen werden zu 1/4 Anteil mit Freizeit berücksichtigt.
    Daher finde ich die Idee von Frank nach einer Gewerkschaft für Automobilverkäufer Ala ‚Gewerkschaft der Piloten‘ für sehr gut. Ich denke das unser Gehaltsystem für eine Reformierung lange überfällig ist.
    Auch der Aspekt das Beratungen nicht honoriert werden, ist nicht tragbar, gerade wenn der Kunde anschließend das Auto nicht bei diesem Verkäufer kauft.
    Der Satz das wir aus ‚Millionären, Multimillionäre machen‘ ist bereits gefallen und ist Wahr!
    Ich kenne Verkäufer die mehr als 220 Autos (Mittelklasse), im Jahr verkaufen und 60 T€ Brutto im Jahr verdienen. Gemessen am Zeitaufwand, und am Knowhow des Verkäufers, zu wenig!
    Nur muss der erste Stein ins Rollen gebracht werden, um einer Reformierung folge zu leisten.
    Dazu müssen wir uns im rl treffen um die Rahmenbedingungen zu erörtern. Nur wenn wir gemeinsam Stärke zeigen, den Inhabern und den Herstellern gegenüber, wird man uns Folgen müssen.
    Nur so haben wir eine echte Chance auf gerechte Entlohnung.

  144. Rolf 11. August 2015 at 09:45 - Reply

    Hallo,

    irgendwie bin ich auf diesen Block gestossen und muss mich doch wundern, weil ich (selber Verkaufleiter in einer anderen Branche) seit über 36 Jahren Autos kaufe.
    Es geht hier, wenn ich da so richtig verstehe um Gehalt. Und der setzt sich sich logischerwiese auch aus verkäuferischen Aktitivitäten zusammen.(Ist bei meinem Team und mir auch so).
    Wenn ich nun meine Erfahrungen was Autokauf angeht mal so überdenke, es waren bisher sicherlich einige dutzend Fahrzeuge sowohl Brot und Butter-Klasse als auch Premium, habe ich leider keinen einzigen Autoverkäufer kennengelernt, den ich selber als Verkäufer einstellen würde, Und bitte, das soll keine Kritik sein sondern verstehe es als Frage. Ich würde gerne verstehen warum ich es so erlebt habe und ja andere Kunden auch.
    Ist es der Druck (zeitlich) der keine zukunftsorientierte Kundenbindung zuläßt? Ist der der Druck (verkaufen müßen) der dazu führt das sich Kunden immer irgendwie über den Tisch gezogen fühlen?.
    Ist es Panik (Angst frist Seele) die hier massive Fehler im Verkauf hervorrufen?
    Nur zwei Beispiele von ganz vielen, um evt klar zu machen was ich meine.
    1. Autohaus Volvo in der Nähe von Düsseldorf: Autohaus war voll, Ok, hatten da irgendeine Neuvorstellung. In der Ecke eine Nagelneuer chicer schwarzer Kombi, 70.000,00 D-Mark (schon länger her). Verkäufer kam, sagte: wenig Zeit, ich sagte, will das Auto, er sagte keine Zeit meinen Gebrauchten zu bewerten, Ich sagte kein Problem, verstehe ich, gab ihm meine Visitenkarte mit Bitte um einen anderen Termin, und nun? Er gab mir die Visitenkarte wieder mit bitte doch einfach mal wieder zu kommen. ?????????????

    2. Großes Autohaus in Norddeutschland, gefunden einen Geländerwagen bei mobile.de. Verkäufer kontaktiert. Preis. 33.000,00 Euro (war vor ca 3 Monaten). Termin gemacht, sollte für meine Frau sein.(Verkäufer wusste das)
    Hingefahren:
    Das Auto war nicht da(wie will man dann verkaufen?)
    Ein ähnliches Auto hingestellt (ok, was solls)
    dann ging es los. Als erstes den Knigge nicht verstanden, man begrüßt als erstes die Dame (krass)
    Dann ein riesen Ding gemacht wegen Füherschein, also zeigen lassen, genommen, weggegangen, sehr lange warten müßen, Kopien (2) gemacht, dann Formular ausgedruckt, dann unterschreiben müßen, dann nochmal wegegangen um dann nochmal Kopien zu machen(?????)
    Allerdings meinen Führerschein, gefahren ist meine Frau(irgendwie sinnfrei)
    Dann kurze Probefahrt gemacht, war auch blöd weil es ja nicht das Auto war, dann Verkäufer weg, dann wieder da (ansich wollten wir da schon nicht mehr)
    Dann der nächste Hammer: „Wir bewerten die Gebrauchten immer über die Dekra, ist leider jetzt nicht im Hause, da müßen wir nochmal einen Termin machen (??????) War ein 7 Jahre altes Auto mit Scheckheft und sehr gut gepflegt und hatte noch nicht mal über den Preis der Inzahlungnahme gesprochen( DAT wäre für mich immer OK gewesen)
    Keinen Sitzplatz angeboten bekommen, keinen Kaffee, kein gar nichts.
    Wenn dieser Verkäufer über zuweing Einkommen klangt, wundert mich das nicht. Wer einen Kunden nicht Wertschätz wird kaum Umsatz machen

    Ich könne hier nun auch dutzende weitere Beispiel geben.

    Und nochmal. Ich bin Dienstleister, immer gewesen und wünsche mir nichts sehnlicher, als einen Autoverkäufer zu finden, wo ich das Gefühl habe wirklich gut beraten und bedient worden zu sein, einen wo ich auch Freunde und Bekannte hinschicken würde.

    Ich vermute, das die Stukturen hier schuld sind, also Die Chefetage der Autohäuser, die nicht anerkennen, das verkaufen kein Job ist sondern eine Kunst. Die eher Druck erzeugen (exel sei Dank) als menschliche Anerkennung.
    Es liegt aber auch an jedem einzelnen Verkäufer selber, Ihr verkauft keine Autos, ihr verkauft Image, Ansehen, Stolz und Wertschätzung, was immer Kunde auch sucht.
    Gebt den Menschen was sie suchen und sie unterschreiben unten links oder rechts, je nach Vertrag *smile

    Achso, es fehlt ja noch was: Habe meiner Frau ein Auto gekauft. Weil sie es wollte, OK. Es wurde mir mit kompletter Inspektion verkauft. Preis 20.000,00 Euro. Km Stand 46.000
    Die Fakten: Bremen vorne bis aus Blech runter, trotz TÜV
    Öl nicht das passende, sonder eine billge 5w 30 Brühe (hat der Verkäufer dann zugegeben) Luftfilter nicht, Klimafilter nicht, Dieselfilter nicht, Diff öle nicht, ist alles zu dem Zeitpungt zu machen, kann man im Serviceheft nachlesen.
    Gekauft nicht etwas bei einem Kiesbett-Händler sondern einem angeblich renomierten VW- Autohaus. Noch Fragen?? Achso, die Alufelgen wurden mit den flaschen Radmuttern befestigt.

    Um wirklich gut verkaufen zu können, braucht der Verkäufer die vollste Unterstützung von oben (aber auch von seine Werkstatt) Freiheit und Ruhe was Gehalt angeht und das wichtigste eine persönliche Perspektive nach vorne.

    Ich wünsche allen Verkäufern von Herzen guten Geschäfte.

    Beste Grüße
    Rolf

  145. Michael 11. August 2015 at 13:35 - Reply

    Hallo Rolf,

    danke für deinen Beitrag. Deine Erfahrungen sind aus meiner Sicht als Mercedes Verkäufer Neuwagen interessant. Die Standards wie korrekte Begrüßung, Getränke, Wertschätzung etc. werden in der Regel eingehalten. Auf jeden Fall im Mercedes Bereich und ich denke auch bei den anderen Marken. Schließlich durchlaufen die Verkähfer bei Mercedes eine einjährige Ausbildung, bei der man durch den Reißwolf gedreht wird. Es werden viele Facetten beleuchtet und der Verkäufer dementsprechend sensibilisiert. Zu DM-Zeiten hatten wir tendenziell einen Verkäufermarkt, der mittlerweile zum Käufermarkt mutiert ist und man sich weder als Autohaus oder Verkäufer, sich ein derart ignorantes Verhalten nicht erlauben kann.

    Dennoch ich beispielsweise die Vorgehensweise bei Probefajt aus meiner Sicht korrekt. Derjenige, der die Probefahrt macht, muss eine Kopie vom Persolausweis und Führerschein machen lassen und sich überzeugen, dass dann seine Frau einen gültigen Führerschein hat. Es geht hier um die Haftung und diese trägt in diesem Fall derjenige, der den Wagen weitergibt. Im Falle des Unfalls, ist er in der Haftung.

    Beim Thema junger Gebrauchter bekommt der Kunde bei uns immer alles gemacht ohne große Diskussionen. Dafür bezahlt er Mercedes Preise. Hier wird nicht bei der Wartung wie bei dir beschrieben gespart. Das hängt aber bei uns daran, dass wir ein sehr großes Autohaus mit über 1.000 Mitarbeitern sind und wir uns nichts erlauben können und wollen.

    Insgesamt ist das Verkaufen aber schwieriger geworden, die Kunden dreister, die Nachlässe höher, der Druck größer sowie deutlich mehr Papierkram und gesetzliche Vorschriften.

    Ich verkaufe seit über 11 Jahren Mercedes Benz Neuwagen und bin dennoch noch immer begeistert, auch wenn es Immer wieder Flauten gibt.

    Viele Grüße Michael

  146. Alex 28. August 2015 at 06:33 - Reply

    Guten Tag allerseits,

    Ich bin nun seit April beim großen deutschen Hersteller mit den zwei Buchstaben tätig. Davor habe ich zwei Jahre bei dem Franzosen verkauft und auch meine GAV Fortbildung absolviert.

    Ich bin rein für gebrauchte Fahrzeuge zuständig. Das war meine Entscheidung, da ich das Neuwagengeschäft als eher langatmig und wenig lukrativ empfand. Ich schreibe im Monat bislang durchschnittlich 15 Verträge, die sich rein aus Laufkundschaft konstruiert.

    Mein Provisionssystem setzt sich aus 10% Bruttoertrag, 25% Bankprov, Stückzahlprämie für Finanzdienstleistungen und diversen Leistungsmodifikatoren zusammen. Im Schnitt liege ich damit bei 4500-5000€ im Monat, was für meine kurze Zeit hier wirklich in Ordnung ist.

    Natürlich bin ich auch derjenige, der regelmäßig länger als 18 Uhr da ist und wenn nötig geh ich auch schon mal um halb 9 hier raus ( Regelarbeitszeit 8-18). Bislang mache ich die Arbeit wirklich gern, da ich keine Kinder habe und unter der Woche ohnehin weit weg von der eigentlichen Arbeit wohne. Ich könnte mir jedoch nicht vorstellen diesen Job auf ewig zu machen, sondern sehe ihn nur als Chance Geld zu verdienen und ein gutes Fundament für die Karriere zu schaffen.

    Ich soll nun jedoch bis Montag ( mein Vertrag wird umgestellt, da die Probezeit vorzeitig beendet wird) Mein Wunschgehalt ( jährlich) in 24 Monaten, sowie mein gewünschtes Garantiegehalt benennen. Irgendwelche Tipps / Anregungen?

    • Frank 28. August 2015 at 06:43 - Reply

      Hallo Alex,
      was soll das bringen das Wunschgehalt und dein gewünschtes Garantiegehalt zu benennen? Macht ihr da einen auf „Wünsch Dir was“? Dann schreib halt drauf: Wunschgehalt: 240.000.- Euro, zahlbar in 24 monatlichen Raten und ein Garantiegehalt von monatlich 5000.- Euro. 😉

  147. Thomas 11. Januar 2016 at 16:50 - Reply

    Ich danke Ihnen für diesen interessanten Artikel. Automobilverkauf ist wirklich ein hartes Geschäft. Man steht als Verkäufer mitten drin im professionellem Beraten und verkaufen. Man versucht eben ein Mittelding zu finden um es den Kunden recht zu machen.

  148. Kiapo 17. Januar 2016 at 20:05 - Reply

    Hallo,

    Nachdem ich fast alle artikel gelesen habe, muss ich jetzt auch einmal etwas dazu schreiben. Ich bin seit 2003 Verkäufer und habe bei Verschiedenen marken gearbeitet. Ich habe bereits seit meinem ersten Tag zu den topleuten gehört. Dieses ganze gejammer von : die Kunden werden schwieriger , Mann verdient nichts mehr usw. Sind meiner Meinung nach nur aussagen und Ausflüchte von Verkäufern die zum ersten in ihrer Entwicklung stehen geblieben sind und auch nicht erkannt haben wie der Markt funktioniert. Ich habe jedes Jahr mehr verdient und bewege mich aktuell bei einem Jahreseinkommen von 150.000,-€+und das bei einer marke mit ca. 4 % Marktanteil. Das Problem der meisten ist doch das die jungen Verkäufer eine Zertifizierung durchlaufen, die schon vor 10 Jahren veraltet gewesen ist und viele der alten Hasen den Marktwandel und die steigende Konkurrenz durchs Internet usw. Nicht verkraften.

    • Ralf 27. Januar 2016 at 13:30 - Reply

      Das was du schreibst hört sich „abenteuerlich“ an.

      Entweder bekommst du einen riesen Haufen Provision oder du verkaufst die 4% Marktanteil ganz allein.

      Sorry. Nimm das bitte nicht persönlich, aber wir sollten hier realistisch sein für die die in diesen Job einsteigen wollen und /oder Hilfe brauchen.
      Ich mache den ganzen Kram jetzt etwa 25 Jahre, in meiner Zeit bei BMW habe ich mal ne Menge verdient.
      Daher kommt aber auch mein 1. Infarkt.
      Seitdem geht bei mir die Gesundheit vor und ich bin mit weniger auch zufrieden.

      Marktanteil 4%
      keine Premium Marke

      eher so Richtung Kia, Hyundai, Renault und co.
      Durchschnittsprov. in dieser Klasse sind etwa 150 bis 200 Euro.

      Sagen wir mal wenn es gut läuft bei dir 300,00 Euro.

      150.000,00 Euro + verdienst du…
      Nach diesen Zahlen müßtest du etwa 350 – 400 Einheiten pro Jahr verkaufen mit wenig Rabatt, Finanzierungsanteil bei etwa 50% mit fettem X-Code für den Verkäufer.
      Das Fixum können wir auch in etwa Einschätzen, das ist bei dieser Herstellerkategorie jeweils sehr ähnlich.

      Wir haben hier einen Top Renault Verkäufer, der ist ständig hier und rotiert in einer Tour. Mit den Vorbereitungen, Probefahrten, Zeitstehlern und Auslieferungen schafft er es auf 220 Einheiten.
      Und geht am Stock! Seit etwa 10 Jahren ist er hier im Haus.

      Ich hatte 124 Einheiten und habe es auf knapp 55.000,00 Euro geschafft. Dann wird er etwa 95.000,00 Euro gehabt haben.

      Das ist weit weg von deiner Summe.

      Wenn das alles stimmt was du da schreibst. Glückwunsch.
      Dann werdet Ihr sehr gut bezahlt
      Kann ich bei euch anfangen 🙂

  149. Carsten 23. Januar 2016 at 09:58 - Reply

    Hallo,

    ich habe ein Angebot von BMW, bin jedoch Quereinsteiger in der Branche. Im Vertrieb selber bin ich seit 14 Jahren.

    Ich soll als Gebietsverkäufer mit 0 Bestand 3500,- Brutto zzgl. Firmenwagen bekommen. Erwartet werden schnellstmöglich 80 Neuwagen/ Jahr zu verkaufen. 2* Jahresvertrag, dann erst unbefristet

    Sind 80 Autos im 2. Jahr, mit einer ca. 40 Stunden-Woche und mindestens 60.000 € Brutto im Jahr in der heutigen Zeit zu schaffen??? Keine Lust vom Regen in die Traufe zu gehen……………

    • Alex 27. Januar 2016 at 09:42 - Reply

      Meiner Meinung nach sind Prognosen in kaum einem Beruf schwerer zu treffen, als in unserem.

      Sind 80 Fahrzeuge realistisch? Wenn es der Markt her gibt, ja. Falls du dich auf die dortige Kundschaft und das Produkt einstellen kannst, ja. Gibt euer Bestand das her, oder muss dieser evtl. verändert werden… usw. usw.
      Falls nicht stellt sich die Frage, ob es Faktoren sind, die du selbst beeinflussen kannst ( Akquise, Verkäuferisches Geschick etc. ). Ich denke, dass eine Firma sich in dieser Hinsicht meist realistische Ziele steckt. Wenn Sie dir zutrauen, diese zu erreichen ist es sicherlich einen Versuch wert.

      Vom Gehalt her ist das sicherlich ( je nach Region natürlich ) im oberen Drittel dessen, was ein Quereinsteiger als Fixgehalt bekommt. Ich persönlich habe vor 9 Monaten mit 2600 brutto plus 50€ Stückprov angefangen. Aufgrund meiner Leistung wurde aber recht schnell auf Vollprovision umgestellt und ich bewege mich bei rund 18 Fahrzeugen im Schnitt zwischen 4000€ und 5000€ brutto. Da hängen so viele unterschiedliche Faktoren dran, dass du eigentlich nur für dich abwägen kannst für wie realistisch du welchen Verdienst hältst. Ein guter Indikator bei Neufahrzeugen ist für mich nach wie vor die Nettoerlösprovision, bei Gebrauchtwagen die Bruttoertragsprovision. Prozente sind unparteiisch und vergleichbar. Auch Faktoren wie: Was passiert bei Verlustgeschäften, zu hohen Standtagen etc. sind für mich wichtige Indizien dafür, wie der Arbeitgeber zu guter, fairer Bezahlung der Angestellten steht.

      Zuguterletzt das leidige Thema der Stunden. Wer viel verkaufen will muss im Regelfall viel arbeiten. Das ist im Vertrieb nun mal so. Oftmals macht die halbe Stunde, die du mehr bereit bist zu investieren den Unterschied zur Konkurrenz ( im eigenen Haus ). Ich für meinen Teil verbringe im Monat mindestens 210, eher 220 Stunden im Büro.

  150. Georg 18. Februar 2016 at 18:43 - Reply

    Sehr interessanter Blog !

    Ich arbeite seit über 20 Jahren in der Kfz-Branche (Mechaniker),
    davon über 15 Jahre beim Stern. Vielleicht kann einer der Leser
    hier meine Frage beantworten ? Bei aktivem Zukauf von jungen
    Gebrauchten bzw. Gebrauchten (3-4 Jahre bis 100tkm) von
    Leasinggesellschaften oder den großen Vermietern, sind da
    Spannen von 1000-2000 € (je nach Kategorie) realistisch ?
    Hintergrund: Ich beabsichtige mich mit einer Kfz-Werkstatt
    selbständig zu machen und möchte, sobald der Laden läuft auch
    Gebrauchtwagen verkaufen. Aber bisher hab ich noch keine
    wirklich belastbaren Informationen bekommen. Im Umkreis von
    10 km um meinen Wohnort gibt es 3 GW-Händler mit angeschlossener Werkstatt die im Schnitt 80-130 Stück als One-Man-Show verkaufen. Bei den großen Leasinggesellschaften muß
    man ja schon i.d.R. 10er Pakete kaufen damit der Preis wenigstens
    einigermaßen passt, soviel hab ich mir schon aus diversen Gesprächen zusammen gereimt. Als Minimalertrag sollten nach evtl. Instandsetzung 800 € hängen bleiben.
    Ich freue mich über jedwede Info zum Thema, auch selbstverständlich
    KRITISCHER Natur.

    Beste Grüße

    Georg

  151. Ralf 19. Februar 2016 at 10:14 - Reply

    Diese Margen ( 1000 – 2000 Euro ) sind Wunschdenken. Auch die Leasinggesellschaften verschenken nichts. Der Preisdruck wird immer größer. Die Ansprüche der Käufer unverschämter. Und dann bewegt man 20.000 Euro für eine Marge von 2-3% in der Hoffnung das nicht schlechtes nachkommt. Selbst wenn das Geld rumliegt würde ich es nicht tun.
    Finger weg !!
    Lieber den gepflegten Gebrauchten für 5 bis 6.000 Euro anbieten, gut einkaufen, selber instandsetzen und sich so Kunden „großziehen“.
    Weniger Kapitaleinsatz, weniger Risiko.
    Werkstatt verdient Geld, Verkauf nicht !!!!!

  152. Jörg U. 18. März 2016 at 12:43 - Reply

    Hallo und Guten Tag an die Leser.

    War 25 Jahre im Automobilvertrieb. Davon 8 Jahre in der Verkaufsleitung bei Audi Händlern.
    Bin sozusagen zertifizierter geprüfter Audi Verkaufsleiter.

    Vor gut 25 Jahren fing ich bei BMW an und ich muss sagen “ das waren noch Zeiten “
    Damals verdiente ich immer um die 4-6000 / Monat.
    Es gab feste Provisionen: 3 er = 300 , 5er = 500, 7er = 700 u.s.w., dazu ein Fixum von 1000. Man verkaufte im Schnitt 8-15 Fahrzeuge im Monat.
    Dann kam die Bruttoertragsprovision und damit fing das Kürzen an. Und man vertrat die Philosphie, mehr Verkäufer = mehr Fahrzeugverkäufe. Aus 3 Kollegen, wurden schnell 6 und aus 6 = 12. Der Kuchen wurde somit in kleinere Stücke geteilt. Leider blieb der Kuchen immer gleich gross.
    War bei Mercedes, Jaguar, SAAB, Porsche, BMW, Audi tätig. Immer das gleiche Spiel, wobei die Kunden ganz unterschiedlich sind pro Marken. BMW hat die besten Kunden. Bei Mercedes ist es ganz schlimm, bei Audi muss man der Günstigste sein und bei Jaguar hatte man nur Probleme mit den Kunden wegen zahlreicher Mängel. SAAB war spitze bis zu èbernahme von GM.
    Als Verkaufsleiter hatte ich dann ein festes Gehalt plus Zielerreichungsbonus. Kam somit auf ca. 5-7000 Euro.
    Heute gibt es Verkaufsleiter die mit 4000 abgespeisst werden.

    Als Verkäufer waren zuletzt 3500-4000 nur schwer zu erreichen. Dafür wurden die Stunden mehr. Ca. 60-70 Std. / Woche kein Thema. Das Leben fand nur noch im Autohaus statt.
    Als Verkaufsleiter dachte ich, es wird besser. Hustekuchen. Man ist immer der Depp. Zuwenig Verkäufe und es lag am Trainer oder es gab andere Situationen wo der Verkaufsleuter immer der Dumme blieb. Es machte mich richtig krank. Stress ohne Ende und wenn es gut lief, gabs kein Lohn, kein Schulterkloppfen. Das war das was erwartet wurde, das es gut lief.

    Vor 6 Jahre verliess ich die Autobranche und ich bereue diesen Schritt nie.
    Wenn jemand vor hat in die Branche zu gehen, dann sollte man sich gleich auf Gebrauchtwagen spezialisieren. Die Verkäufer verdienen besser, machen auch viele Stunden, aber das Arbeiten ist halt einfacher.
    Weiter sollte man nur in Grossstädte gehen, Frankfurt, München, Hamburg etc. Das Ruhrgebiet sollte man auslassen, hier ist die Konkurenz zu gross und die Städte liegen zu eng zusammen.
    Frankfurt, Berlin, München das wären heute meine Städte.
    Leider hat auch eines nachgelassen: Früher gab es viele gute Veranstalltungen und Seminare bei den Herstellern. Tolle Reisen habe ich erlebt.

    Vielleicht sollte man, wenn man jung ist mit dem Gedanken spielen in die Schweiz zu gehen. Dort verdient man sehr sehr gut. Ich war selbst vor einer Woche da. Einfach toll.
    Ja, leider bin ich heute 56 Jahre jung und somit „out of order „.
    Erfahrung ist nicht so gefragt. Also verkaufe ich heute andere Produkte die auch sehr viel Spass mitbringen, Möbel, medizinische Geräte etc. und ich muss es leider selbständig tun, weil keiner mehr einen Älteren einstellt. Dann lieber scheinselbständig und das Risiko eingehen ist heute die Devise der Unternehmer.

    Also, machts gut und ich hoffe ich habe auch etwas Licht in den Jungle gebracht.

    Trotz Allem was sich verändert hat, ist der Beruf des Autoverkäufers immer noch spannend für Menschen wie mich die Benzin im Blut haben und schöne Autos lieben. Man arbeitet im Warmen, trägt schöne Anzüge, fährt tolle Autos und man bekommt zwischen 1600-3500 netto und manche sogar noch mehr wenn man echt gut ist.
    Also, ab in die Grossstadt und ran an die Kunden.

    Der Kunde will eins, ein gutes Auto zum günstigen Preis. ( Leasingrate ist zu 90 Prozent heute wichtig )

    und begegnet den Kunden immer auf Augenhöhe, niemals darunter. Seit ein fairer seriöser Dealer und mit einem lächeln verkauft man am besten 😉

  153. Jörg U. 18. März 2016 at 13:28 - Reply

    Hallo Georg.

    Zu deiner Frage:

    Man rechnet heute bei Fahrzeugen die 3-4 Jahre sind mit einer Marge von 800-900 Euro. Weil man so wenig wie möglicvh Standzeiten haben will. 90 Tage sind die Regel. Aber es gibt auch Fahrzeuge da kauft man glatt einen Weihnachtsbaum für. Somit hat man Ihn 365 Tage.
    In Paketen würde ich nie kaufen, weil Parkete immer Fahrzeuge beinhalten die schlecht gehen.
    Wenn du eine Werkstatt hast, dann kaufe gute GW zu, die du seplbst suchst. 5000-20000 je Fahrzeug.
    Spezalisiere dich auf irgend etwas. Z.B. Kombi, SUV, Geländefahrzeuge oder eben nur Kleinwagen.

    Und schliesse dich einen NW Börse an. So kannst du deinen Kunden sogar Neuwagen zu guten Preisen verkaufen.

    Auch deinen werkstatt kann und sollte sich spezialisieren. Tuner verdienen gut und auch Folienkleber. Weiter biete gute Pflegeprogramme an.

    Am besten ist es jedoch du spezialisiert dich auf Oltimer. Kaufe dir welche und setze sie instant und verkaufe sie wieder.
    Hole sie dir aus Russland. Schaue bei Ebay.com
    Mit Oltimer liegst du derzeit voll richtig.
    Wenn du dir da einen Namen machst und diech auf Sterne, Porsche oder andere Marken spezialisierst, dann läuft dein Business super.
    Dann versuche ein Oltimer Hotel zu planen. Die Kunden stellen die Oltimer bei dir ein gegen Monatsmiete. Du kannst sie pflegen und deine sogar verkaufen an deinen Kunden oder neue Kunden.

    Hoffe es hilft Dir 😉

  154. Jon 6. April 2018 at 21:52 - Reply

    Senior verkäufer (7 jahre erfahrung, 32), südlich von München, Premiummarke

    1.000 € Bruttofixum, Durchschnittsprovision 600 € brutto pro Auto & 12.000 € Bruttojahresbonus bei Zielereichung (84 Stück p.a) & Dienstwagen & Tannkkarte (200 L im Monatg)

    Jahresbrutto ca 90.000 €

  155. Sefa 9. Januar 2019 at 10:45 - Reply

    Hallo Liebe Leute,

    ich bin zufällig auf den Beitrag gestoßen und bin geshockt, was manche hier schreiben.
    Ich bin Automobilverkäufer bei einem Premiumhersteller und bin Zuständig für Gebrauchtfahrzeuge.
    Unser Standort ist in einem relativ kleinen Ort und wir verkaufen jährlich 3-400 Gebrauchte.
    Mein Jahresziel sind 100 Fahrzeuge. Wir sind 3 Verkäufer und wir erreichen eigentlich alle unser Ziel.
    Ich habe ein Fixum von 800€ und ein Garantiegehalt in höhe von 2.500,00€. Hinzu kommen Provisionen ca. 300 – 400€ pro Fahrzeug + Bankprovisionen und Sonderprovisionen. Wenn ich über mein Jahresziel komme (habe ich bisher immer geschafft) bekomme ich noch eine Bonusauszahlung am Jahresende. Dienstfahrzeug + Tankkarte gibt es auch (450€ Geldwertvorteil). Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld gibt es auch noch. Ich verkaufe durchschnittlich 120 Fahrzeuge im Jahr und komme somit auf die folgende Zusammenstellung:

    Fixum : 800€
    Provi Auto: 10x 300€ 3000€
    Dienstwagen: 450€
    Zusatzprivisionen ca 300€
    ________________________________
    durschntl. Monatsgehalt 4550€

    1x im Jahr 2500€ Weihnachtsgeld
    1x im Jahr 800€ Urlaubsgeld
    130€ Abwesenheitsentgeld ( 28 Urlaubstage x 130€ ) 3.640€
    Bonusauszahlung ca 2.000€

    8.900,00 € im Jahr / 12 Monate = 745€

    4550€ + 745€ = 5295€ x 12 Monate= 63.540 € Jahresgehalt

    Wobei das für meine Verhältnisse mit einem Minimum gerechnet wurden ist.
    Ich habe bisher noch nie unter 70.000€ verdient.

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