Ist der Job als Automobilverkäufer wirklich so geil?

//Ist der Job als Automobilverkäufer wirklich so geil?

Ist der Job als Automobilverkäufer wirklich so geil?

Also mich erreichen ja tagtäglich Emails und Postings über Facebook von Menschen, die aus schier jeder Beschäftigungsform die es so gibt, ein Jobangebot von einem Autohaus als Automobilverkäufer erhalten haben, und nun, auf der Suche nach weiteren Informationen und Jobbeschreibungen irgendwann in meinem Blog „landen“.

Exemplarisch diese Anfrage von neulich:

Hallo – ich habe ein Angebot von BMW, bin jedoch Quereinsteiger in der Branche. Im Vertrieb selber bin ich seit 14 Jahren. Ich soll als Gebietsverkäufer mit 0 Bestand 3500,- Brutto zzgl. Firmenwagen bekommen. Erwartet werden schnellstmöglich 80 Neuwagen/ Jahr zu verkaufen. 2* Jahresvertrag, dann erst unbefristet. Sind 80 Autos im 2. Jahr, mit einer ca. 40 Stunden-Woche und mindestens 60.000 € Brutto im Jahr in der heutigen Zeit zu schaffen??? Keine Lust vom Regen in die Traufe zu gehen……………

Tja – und dann stehe ich vor dem ewig alten, und doch immer wieder neuen „Problem“ was ich wohl dem Fragesteller auf seine Frage antworten könnte…

Ich mein – er hat es schon gut umrissen: schnellstmöglich 80 Neuwagen im Jahr… – als Quereinsteiger ohne Bestand…

Klar kann man das schaffen – und es gibt vermutlich in jedem Bundesland mindestens einen Quereinsteiger der schon mal gehört hat, dass es ein anderer Quereinsteiger irgendwo, irgendwie geschafft hat – aber wenn wir mal ehrlich sind, und auch ein wenig in uns hineinhören und aus der Erfahrung überlegen, dann wird schnell klar, dass ich diesem Menschen nicht wirklich mit guten Gewissen dazu raten kann diesen Vertrag zu unterschreiben.

Wer das ganze „nur“ als Übergangslösung sieht und jetzt schon weiss dass er in 2 Jahren, nach Ablauf des zeitlich befristeten Vertrags sowieso was anderes machen will, könnte diesen Vertrag unterschreiben – allerdings hat er dann natürlich die Rechnung ohne seine Verkaufsleiter gemacht, die ihm in den zwei Jahren immer wieder die Hölle heiss machen werden, wenn er die avisierten und gewünschten Zahlen nicht abliefern wird. Und derjenige der sich seinen Bestand erstmal aufbauen muss, dem werden zwei Jahre nicht reichen um sich damit auch nur einigermaßen „über Wasser zu halten“ – und das meine ich genau so wie ich es sage!

Wer als Gebietsverkäufer ganz neu anfängt, null Branchenerfahrung mitbringt und somit auch null Kundenstamm in irgendeiner Excel-Tabelle vorweisen kann – der wird 80 Neuwagen vielleicht nach 3-4 Jahren haben – vielleicht! Selbst wenn man die Nachfolge-Stelle eines bisherigen Gebietsverkäufers beerben kann und somit dessen Nachfolge antritt bezweifle ich sehr stark, dass die gewünschte Stückzahl bereits innerhalb von 2 Jahren realisiert werden kann… – man kennt weder Produkt noch Historie – man kennt weder Kunden noch deren Zusammensetzung und Verbindungen – und selbst wenn das CRM-System absolut perfekt gepflegt wäre (was es in 99% der Fälle eh nicht ist) – selbst dann muss man erstmal mit seinen Kunden „vertraut“ und „warm“ werden – bevor man darauf vertrauen kann, dass der Kunde auch wirklich bei einem kaufen wird.

Und dann – ja dann gibt es natürlich auch noch die anderen Haie im Becken!

Erst wieder bei uns passiert: Ein Verkäuferkollege von mir hat „dank“ eines Herzinfarktes inkl. Reha während dieser Zeit alle langjährigen Leasingkunden verloren, weil diese – auf der Suche nach Betreuung und Nachfolge-Leasingvertrag kurzerhand von anderen Verkäufern „bedient“ wurden… – Auch dieser langjährige Verkäufer wird, wenn er endlich wieder gesund ist (fast) wieder von Null anfangen dürfen – ein halbes Jahr aus dem Job, dazu noch gesundheitlich angeschlagen und alle langjährigen Leasingkunden (zunächst) weg – das bedarf eines langen Atem um die wieder selbst betreuen zu können – inkl. technischer Neuerung bei den Produkten etc. – fast eine unlösbare Aufgabe…

Ich frage mich immer wieder: Ist der Job als Automobilverkäufer wirklich so geil – dass immer noch so viele Menschen auf diesen Beruf spekulieren?

Wie ist Eure Meinung? Was reizt Menschen, Automobilverkäufer zu werden – und obwohl alle Zeichen dagegen stehen, warum unterschreiben so viele von Ihnen einen Arbeitsvertrag mit Vorgaben die sie (weil branchenfremd) niemals nicht beurteilen können…?

By | 2016-01-27T14:43:29+00:00 Januar 25th, 2016|Allgemein|10 Comments

About the Author:

Mein Name ist Frank* ich bin 39 Jahre alt und zertifizierter Automobilverkäufer. Seit nunmehr 17 Jahren verkaufe ich Automobile im Premiumsegment, Hier im Blog schreibe ich über meine persönlichen Erlebnisse und Ansichten. (*Name wurde geändert)

10 Comments

  1. Christian 25. Januar 2016 at 19:24 - Reply

    Der Job ist schon lange nicht mehr so geil wie er mal war. Du schreibst es schon in deinem Blog, der Verkaufsleiter verlangt zahlen und das innerhalb einer gewissen Zeit. Krank zu werden kannst du dir nicht erlauben und Urlaub nur mit schlechtem Gewissen. Die Margen und Gewinnspannen sind so gering, dass du damit dank des tollen entlohnungssystems ( Provisionen ) jeden Monat neu rechnen musst um dein Gehalt halbwegs mit dem Zeitaufwand rechtfertigen zu können. Und dann die Geiz ist geil Mentalität!!! Du bist mit deinem Produkt so vergleichbar, dass mancher für 200,00 € weniger 500 km Fahrstrecke in Kauf nimmt!
    Was reizt an dem Beruf ???
    Immer tolle neue Autos zu fahren ???
    Wenn es das ist, hast du etwas falsch verstanden. Dafür sitzt du von morgens 8:00 Uhr bis abends um 19:00 Uhr auch im Laden. Samstag bist du auch wieder im Einsatz von 09:00 Uhr bis 14:00 oder 16:00 Uhr!!!!
    Automobilverläufer????? Ich nicht mehr!!!!
    Familie, Freizeit und Gesundheit sind wichtiger als tolle Vorführwagen!!!

  2. Michael 25. Januar 2016 at 19:50 - Reply

    Moin Frank. Seit nun 19 Jahren mache ich diesen Job und kann immer noch sagen, es ist mein Traumberuf. Nirgendwo anders kann man sich nach einer gewissen Aufbauzeit so gut selbst versorgen und gleichzeitig jeden Tag etwas dazulernen. 2 Jahre um ein Gebiet zu übernehmen und zum Erfolg zu führen, das ist selbst für uns Profis eine echte Herausforderung. Meist fährt man die Ernte erst nach 3-4 Jahren ein und zu lange Pausen sind nicht förderlich…
    Ich habe nach vier Arbeitgebern auch vier mal meinen Kundenstamm neu aufgebaut und das ist in 19 Jahren schon eher beständig. Aber auch mir fiel der letzte Neustart vor 3 Jahren wesentlich schwerer als der vor 13 Jahren…
    Wenn man den Druck der Hersteller und der Verkaufsleiter/Arbeitgeber und die Arbeitszeiten eines Verkäufers betrachtet, dann ist der Job für viele Menschen ungeeignet. Das zeigt auch, wie viele Verkäufer auf dem Markt sind, die eine Lücke wegen Burn Out im Lebenslauf haben…
    Wir sind Dienstleister oder wie ein Trainer so schön gesagt hat, die Kümmerer. Wir sind zu jeder Zeit erreichbar, für jede Frage zu haben und sogar Ratgeber für alle Lebenslagen…
    Aber das macht es aus. Hab ich einen Kunden überzeugt, dann vertraut er mir später und das nutze ich, aber natürlich darf ich den Bogen dabei auch nie überspannen…
    Eine faire und gute Beratung kostet… das wissen meine Kunden zu schätzen und zählen auch schon mal mehr, als beim Re-Import Händler der 80 km weiter sitzt… Für mich ist das der schönste Lohn und die Motivation jeden Tag bei Null zu starten…
    Ich hatte auch gerade einen Quereinsteiger im Bewerbungsgespräch und nachdem er dreimal nach den Arbeitszeiten fragte und wieviel Freizeit und welchen Ausgleich es für die Samstagsdienste gibt, war mir klar, der wird in unserem Job nichts.
    Verkäufer ist man mit Leib und Seele. Entweder man lebt diesen Job oder lässt es gleich.
    Ein anderer Quereinsteiger kam aus dem Einzelhandel einer großen Supermarktkette. Der war dankbar für die geregelten Arbeitszeiten und den „frühen“ Feierabend. Als stellvertretender Leiter war es meist bis 23 Uhr im Markt… Es geht also auch immer noch schlimmer…
    Ich würde den Job des Automobilverkäufers gegen keinen Job der Welt eintauschen… aber von ganz vorne anfangen würde ich auch nicht mehr wollen…
    Grüße, Michael

  3. Someone 25. Januar 2016 at 21:22 - Reply

    Hi,

    nach knapp 15 Jahren (davon etwa 9 konkret als Verkäufer, sowohl Neu-als auch Gebrauchtwagen) in der Branche bei bzw. in 7 verschiedenen Autohäusern/Autohändlern kann ich nur sagen: Nein, ich kann niemanden raten Autoverkäufer zu werden. Ich würde es auch nicht nochmal machen, wenn ich 15 Jahre zurück könnte. Ich hab es satt. Überlege auch irgendwas anderes beruflich zu machen. Die Tage im Jahr die noch Spaß passen in eine Woche. Der Rest ist negativer Stress, weil man ständig irgendwelche Probleme lösen muss die man eigentlich nicht selbst zu verantworten hat oder viele viele andere unzählige Gründe … die ganze Rabattschlacht, überholte Provisionssysteme, das ewige rumverhandeln, Interessenten die eh immer alles besser wissen, faule Arbeitskollegen, noch faulere Chefs, mangelnde Strukturen, unzeitgemäße dämliche Dresscodes, dauernde 6-Tage-Wochen, von allen Seiten immer für alles die Schuld bekommen, Hersteller mit Sekten-artigen Motivationstaktiken, Verkaufstrainer die ja alles besser kennen und können (aber dann eben als Trainer und nicht als Verkäufer arbeiten > schon komisch oder, müsste man doch als Verkäufer viel mehr verdienen wenn das alles so gut klappt !??), räumlich miese Arbeitsplätze (es ist eine Plage das es kaum noch geschlossene Büros mehr gibt sondern nur noch offene Schreibtische ohne Privatsphäre!), oh und den ganzen dämlichen manipulierten CRM-Statistik-Blödsinn … ich könnte hier ewig weiter zig Gründe aufzählen…

    Ich rate jedem ab Auto-Verkäufer zu werden.

  4. Sandro 25. Januar 2016 at 22:32 - Reply

    Du bringst es auf den Punkt. Bestandskunden des Vorgängers zu übernehmen ist „die halbe Miete“ ,den persönlichen Kontakt aufzubauen die andere Seite, da man die persönlichen Eigenschaften des Kunden gar nicht kennt. Ich persönlich kenne in meinem Umfeld nur einen Neueinsteiger der sich profilieren konnte, durch eine neue Niederlassung in unserer Stadt. Die „Springer“ , welche aller paar Jahre die Firma wechseln, tun dies ja eh nicht ohne Grund. Es gibt für mich, der diesen Beruf seit 14 Jahren in ein und der selben Firma ( Verkauf von PKW und Nutzfahrzeugen) ausübt, des öftern die Überlegung aufzuhören.Gründe dafür gibt es leider zu viele.Für mich war die Ausbildung zu Automobilkaufmann damals ein Traum, da ich mein Hobby zum Beruf machen konnte.

    Seine Stammkunden zu bedienen reicht aber heute nicht mehr, man muss ständig um Neukunden kämpfen mittels Preisdumping. Das hilft dem Autohaus nicht, dem Verkäufer schon gar nicht nicht. Geiz ist nun mal Geil…..

  5. Ralf 26. Januar 2016 at 09:43 - Reply

    Hallo Frank,
    Deine Einschätzung ist sehr real gehalten.
    Jeder der in der heutigen Zeit von tollen Zahlen mit tollem Gehalt träumt lebt in einer anderen Welt.
    Und dann ca. 40 Stunden Woche…. hahahahahahaha
    Dann kann der Großteil der Kollegen hier am Donnerstag ins Wochenende. Ein Traum !!
    Wochenarbeitszeit eher ca. 50 Stunden aufwärts, Druck durch den VKL weil die Zahlen nicht stimmen, Druck vom Kunden weil die Rabatte nicht stimmen, Druck aus der Familie weil die Anwesenheit daheim nicht stimmt….
    Ich würde jedem Quereinsteiger davon abraten einen bestehenden Job aufzugeben um Auto´s zu verkaufen.

    Vor sehr vielen Jahren habe ich 2 Freunde belächelt weil die eine Ausbildung auf dem Amt angefangen haben.
    Festes niedriges Gehalt zu Beginn, eintönige und langweilige Arbeit.
    Da war ich mit meinem guten Verdienst, schicken Firmenwagen und tollen Anzügen klar der “ Gewinner“.
    Heute würde ich sofort mit den beiden Tauschen ! SOFORT !!
    Mittlerweile gutes Gehalt, soziale Absicherung und regelmäßige Freizeit.
    Mein Leben besteht aus dem ständigen Druck zu verkaufen und somit Geld zu verdienen, ständig im Laden zu sein damit die „netten“ Kollegen einem ja bloß nichts wegschnappen und immer schön freundliche zu sein zu den lieben Interessenten und Kunden.
    Samstags ist dann um 16Uhr Feierabend. Juchuu Wochenende.
    Ach ja. Hin und wieder ist Samstags auch mal frei. Zuletzt am 26.12.2015. An das eine mal davor kann ich mich leider nicht mehr erinnern.
    Zeitlich bedingt bleibt einiges auf der Strecke.

    Ganz im Ernst, wer sich das als Quereinsteiger antuen möchte muss schon sehr feine Neigungen haben.
    Da empfehle ich eine Dienstleistungsbranche die solche Dienste anbietet. Da kann man den Spaß auch Stundenweise haben 🙂

    Ich kenne einige Beispiele von Queraussteigern.
    „Warum habe ich das nicht schon eher gemacht“ höre ich immer wieder.

    Quereinsteiger : Finger WEG !!

  6. m.dz 26. Januar 2016 at 14:35 - Reply

    Sehr schöner Artikel.
    Ich bin jetzt 23 Jahre alt und habe meine Ausbildung zum Automobilkaufmann erfolgreich bestanden und fange am 01.02. meine neue Stelle als Verkäufer an. Ich habe schon seit Anfang an einen gewissen Draht zu Autos, nicht technisch, sondern allgemein. Ich durfte schon während der Ausbildung Autos verkaufen und konnte so schnell einen Kundenstamm für mich gewinnen. Mir macht es einfach Spaß mit Menschen zu interagieren und sie für ein Produkt zu begeistern, welches mich selber begeistert. Nun bin ich auch noch bei meinem „Lieblings-Hersteller“ angestellt. Ich denke, es ist anfangs ziemlich schwer sich Kunden zu ergattern, dessen bin ich mir auch bewusst, aber das ist auch der Reiz daran. Ich bin sehr ehrgeizig und freue mich sehr.

    MfG

  7. Holger 1. Februar 2016 at 09:18 - Reply

    Scheint eine sehr harte Branche zu sein! Ich kenne auch ein paar Auto Verkäufer. Die sagen auch oft, das der Druck sehr hoch wird, wenn es mit den Verkäufen mal nicht so gut läuft. Ich denke das muss man mögen, vor allem mit eigenem Kredit und Familie.

  8. Jochen 13. Februar 2016 at 13:43 - Reply

    Hallo,

    ich habe früher selbst mals als Auto Verkäufer gearbeitet und war eben wegen solcher Vorgaben sehr unzufrieden. Es geht nicht darum, dem Kunden etwas passendes zu verkaufen, sondern eine Zahl zu erfüllen – wer dies schafft, hat keine Probleme und kommt weiter. Die Glanzwelt der Autohäuser ist nicht wirklich schön.
    Seit einigen Jahren arbeite ich im Internet und bringe hier mein KFZ Wissen ein – wesentlich entspannter und ebenfalls genug zum Leben.

    Gruß
    Jochen

  9. Assistir 18. Februar 2016 at 09:54 - Reply

    Der Job ist schon lange nicht mehr so geil wie er mal war. Du schreibst es schon in deinem Blog, der Verkaufsleiter verlangt zahlen und das innerhalb einer gewissen Zeit.

  10. OpenMinded 1. April 2016 at 11:34 - Reply

    Es kommt sicher immer auf den „Einflugswinkel“ an: woher komme ich und wo möchte ich hin? Das Beispiel mit dem Filialleiter, der sich freut vor 20:00 Uhr nach Hause zu kommen, verstehe ich gut. Ich selbst bin derzeit noch in der Finanzdienstleistung unterwegs. Und da braucht es keinen Druck von irgendwelchen VKL, weil man als selbständiger HGB84er den Druck durch die eigenen Notwendigkeiten hat. Und durch die formalen Regulierungen dieser Branche (die Grundsätzlich Richtig sind, einem in der Praxis indes auch mal auf die Füsse fallen können, weil dann Geld auch einmal gerne „wartet“ bis ein Kreuz auf einem Formular richtig sitzt). Von Provisionshaftung spreche ich jetzt mal nicht. Die „Haie“ gibt es in jedem Bereich. So wie ich es verstehe, sind die nur hier sichtbar im Autohaus und nicht „im Gebiet“ unsichtbar verteilt. Sollte man also vorher wissen und sich „kommunikativ“ darauf einstellen. Man könnte also hier mit „offenem Visier“ kämpfen. Schade finde ich ich nur, das wie in anderen Bereichen auch, das gemeinsame „Ziel“ hochgehalten wird, am Ende des Tages das wohl dann doch eher sich als „heiße Luft“ erweist. Ich selbst glaube nicht mehr so Recht an „we are Family“ Ansprachen. Im Verkauf bist Du (egal in welcher Branche) unterm Strich ein Einzelkämpfer (egal, wie sehr man von Team spricht). Es mag Ausnahmen geben. Dort als Quereinsteiger anzukommen halte ich zwar für erstrebenswert, indes für recht unwahrscheinlich. Sehr schade. Ich stelle fest, das zwar meine jetzige Arbeit wichtig ist (wirklich!), aber inhaltlich doch nicht meine Sache. Deswegen orientiere ich mich neu: wo und wie kann ich meine Fähigkeiten / Erfahrungen „nachhaltiger“ einsetzen? Deshalb bin auch noch nicht „durch“ mit der Idee des Autoverkäufers – denn ich sehe (neben dem Thema das mich reizt) andererseits ein EInkommen das in seiner gesamtzusammensetzung wesentlich weniger volatil ist, als jenes, welches ich jetzt erziele. Feierabend vor 22:00 Uhr? Samstagsnachmittag und Sonntags nicht arbeiten müssen (von Events mal abgesehen)? Und 50 Stunden die Woche, kombiniert mit Jahresurlaub? Echt: Urlaub??? HURRAAAA!!!!!! Urlaub!!!! Mehr als 5 freie Tage im Jahr! Wie Geil ist das denn?!?! Die KV wird von dem Autohaus gezahlt? Uih! Dazu noch ein Auto, das gewartet wird und jünger als 10 Jahre ist? Irre!!!! Anzug trage ich eh wenn ich mit Kunden rede, kein Unterschied. Wie gesagt, es kommt immer auf den „Einflugwinkel“ an. Übertreibung veranschaulicht 😉

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