Mit Schraubenschlüssel, Schleifmaschine, Staubsauger, Politur und Autolack lässt sich auch ein Gebrauchtwagen noch einmal merklich aufwerten. Doch welche Maßnahmen bringen wirklich etwas? Und inwieweit kann man auch als Laie Hand anlegen?

Reifen, Bremsen, Scheinwerfer – das Wichtigste zuerst

Unter Automobilfachleuten gibt es eine alte Faustregel: Sie besagt, dass ein Auto, das gut in Schuss ist und Wert besitzt, vor einem Verkauf nicht extra gewienert, poliert und gesaugt werden muss. Käufer sind aber meist eben keine Fachleute und Studien belegen, dass für ein optisch aufbereitetes Fahrzeug fast immer höhere Preise bezahlt werden. Außerdem gibt es ja auch Aufwertungen, die sich tatsächlich auf Sicherheit und Leistung des Autos auswirken. Abgefahrene, alte Reifen nehmen zum Beispiel nicht nur negativen Einfluss auf die Fahreigenschaften und die Sicherheit, sondern eben auch auf den Kaufpreis. Einen Reifen Preisvergleich und neue Autoreifen findet man bei Toroleo. Auch die Investition in neue Bremsbeläge kann sich lohnen. Ferner sollte man bei sehr alten Fahrzeugen überprüfen, inwieweit sich der Austausch von Scheinwerfern lohnt. Manchmal muss nur eine über die Jahre stumpf gewordene Abdeckung und/oder eine alte Birne ausgetauscht werden.

Die optische Verjüngungskur

Gebrauchtwagen AufbereitungZunächst sollte man sich um den Innenraum kümmern. Nachdem man die Fußmatten ausgeklopft und die Sitze und Fußräume gesaugt hat, kann man bei Bedarf auch noch das Cockpit (mit oder ohne Cockpit-Spray) auf Vordermann bringen. Dann das Wichtigste: Die Reinigung der Karosserie, der Scheiben und der Felgen macht rein optisch den größten Eindruck. Wer nicht durch die Waschstraße fahren, sondern lieber per Hand waschen möchte, muss darauf achten, dass auch wirklich keine Staub- und Sandkörner auf dem Lack zurückbleiben. Ansonsten zerkratzt man sich bei der anschließenden Politur den Lack.

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