Vor allem Immobilienbesitzer, die sich den Traum vom Häuschen im Grünen verwirklichen konnten, schätzen ein wenig Komfort rund um Haus und Garten. Beispielsweise ist nichts unangenehmer, als nach einem langen, stressigen Tag nach Hause zurückzukommen und erst einmal durch strömenden Regen laufen zu müssen, um das Garagentor zu öffnen. Eine bequeme Alternative bieten elektrische Garagentore, die sich auch in bestehenden Garagen ohne Probleme nachrüsten lassen und sogar einen gewissen Schutz vor Einbrechern bieten.

Kunst am Garagentor

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Die Tore werden von einem Elektromotor angetrieben, den die Autofahrer mit einer Fernbedienung bequem vom Auto aus bedienen können.

Dieses bequeme Handling sorgte jedoch oft für Unmut beim Autofahrer. Dann nämlich, wenn die Fernbedienung nicht mehr an ihrem vorgesehenen Platz lag. Beispielsweise, weil sie bei einem Bremsmanöver auf den Boden gefallen und unter den Sitz gerutscht ist.

Die Fernbedienung als Sonderausstattung

Darauf haben Autohersteller schon vor einiger Zeit reagiert und bieten den Garagentoröffner als Teil der Sonderausstattung ihrer Fahrzeugflotte an. Diese Sonderausstattung wurde zunächst von Premiumherstellern angeboten, bei Luxusautos wie dem Maybach, dem Chrysler Crossfire oder dem Mercedes-Benz CL 600 gehört der Garagentoröffner sogar zur Serienausstattung.

Doch mittlerweile kommen auch die Fahrer von Mittelklassewagen wie dem VW Golf in den Genuss, eines fest installierten Garagentoröffners. Die Autokäufer müssen dafür allerdings einen Aufpreis bezahlen. Die Vorteile, welche das System bietet, ist den meisten Fahrern dieses finanzielle Extra auch Wert. Denn der Garagentoröffner ist an einer unauffälligen Stelle wie dem Rückspiegel, in der Dachkonsole oder in der Sonnenblende als fester Teil des Autos integriert.

Die Besitzer müssen also nicht mehr nach der Fernbedienung suchen, wenn sie die Garage öffnen wollen. Auch das lästige Wechseln der Batterien entfällt, weil der Garagentoröffner direkt an den Stromkreis des Autos angeschlossen ist. „Laut unserer Konsumentenforschung würden über 90 Prozent aller Anwender das Produkt auch für das nächste Fahrzeug wieder bestellen“, sagt Rainer Schulze von Johnson Controls, einem Hersteller der elektronischen Helfer.

Überfordert zu viel Technik im Auto Senioren??

Seniorin am Steuer

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Auch wenn die Garagentoröffner leicht zu programmieren sind, setzen sie damit einen Trend fort, der sich langfristig negativ auf die Verkaufszahlen in einer stetig älter werdenden Gesellschaft auswirken könnte.

Denn gerade ältere Menschen fühlen sich mit den Quantensprüngen der technischen Entwicklungen, die mit jedem neuen Modell verbunden sind, oft überfordert. Die Telefonhersteller haben längst darauf reagiert und bieten spezielle Seniorenhandys an.

Diese haben größere Tasten, die auch Menschen mit einer Sehschwäche und eingeschränkter Beweglichkeit spielerisch leicht bedienen können. Darüber hinaus sind diese Handys technisch auf das absolut Notwendigste beschränkt, sodass sie jeder problemlos bedienen kann. Deshalb fragen sich so manche Automobilverkäufer, die bei neuen Modellen sehr oft mit technischen Fragen konfrontiert werden: Wann gibt es entsprechende Seniorenangebote auch bei Autos?