Die Jobsuche als zertifizierter Automobilverkäufer ist (eigentlich) sehr einfach: Überall sind die Zeitungen, Portale und diversen Jobsuchmaschinen voll von Angeboten für Automobilverkäufer.
Man sollte sich allerdings nicht vom ersten Schein trügen lassen… Die wirklich guten Jobs sind rar – sehr rar! Nun sollte man zunächst definieren was man wirklich haben möchte – und noch viel wichtiger: Was man NICHT haben möchte – nur dann haben sie eine wirkliche Chance bei der Vielzahl der Offerten den Durchblick zu erhalten, denn bei vielen der angebotenen Stellen als Automobilverkäufer absolute Vorsicht geboten! Sagen sie nicht zu schnell etwas zu was sie nicht gründlich vorher durchleuchtet haben.

viele Stellenangebote, keine Top-Jobs

Oftmals, und gerade in der heutigen Zeit befinden sich viele Stellenangebote im Netz bzw. in den diversen Zeitungen oder Internetauftritten der Hersteller die im ersten Blick sehr verlockend klingen – das sollte für sie erst Recht Ansporn sein, hier genauer drauf zu schauen, genauer etwas zu hinterleuchten.

Wichtigstes bei der Jobsuche:

Wenn ein Verkäufer einen absoluten TOP-JOB besitzt, warum soll er dann in der heutigen Zeit wechseln? Es gibt nur zwei Gründe: Er ist verstorben oder wechselt für seine neue Liebe in eine andere Stadt – ansonsten gibt es keine Gründe, warum ein Verkäufer den TOP-JOB aufgibt, KEINEN! Und dies sei in aller Deutlichkeit auch nochmal betont: Wechselt ein Verkäufer beruflich die Ebene, steigt also zum Verkaufsleiter auf, war dieser Verkäufer niemals erfolgreich! Er hat vielleicht verkauft, aber niemals wirklich erfolgreich, denn sonst würde er dies auch weiterhin tun, mit allen Vorteilen die ein Einkommen, welches nach Leistung (also nach Verkaufserfolg) vergütet wird, und eine variable Arbeitszeit mit sich bringt – ein wirklich (!) erfolgreicher Verkäufer wechselt niemals ins Festbezüge-und-geregelte-Arbeitszeiten-Lager!!!

warum ist dieser Job frei?

genau diese Frage sollten sie sich und beim Bewerbungsgespräch stellen! Wie bereits geschrieben kann es kein Top-Job sein – also ist entweder irgendwas „faul“ – oder wird gerade faul! Verkäufer wechseln den Job wenn etwas nicht passt – und das hat meistens dann widerum direkt oder indirekt mit der Bezahlung zu tun… (Gründe können sein: zu geringe Provision am einzelnen Automobil, zu geringes Angebot an verkaufbarer Ware, zu wenig Kundeninteresse an der Ware – also keine Nachfrage, zu hohe Preisauszeichnungen, Ware mit Mängeln / Fehlern, zu kleines Verkaufsgebiet, zu wenig Kunden-Potential im Gebiet etc. etc.) – und gerade DAS müssen sie vorher eroieren – sonst erleben sie Schiffsbruch! Kein Chef, keine Personalabteilung und kein neuer Vorgesetzter wird Ihnen sagen, dass irgendwo irgendwas bei dem vakanten Job etwas nicht passt – deshalb sollten sie bereits gut vorbereitet in das Bewerbungsgespräch gehen. Erkunden sie auf eigene Faust was es sein könnte. Sprechen sie mit Freunden, Freunden von Freunden – mit Kunden die dort gekauft haben, durchpflügen sie das Internet.

hausinterne Stellenausschreibungen sind üblich

Seien sie versichert, dass es DEN TOP-JOB heute nicht mehr gibt, und wenn es ihn gibt weil ein Verkäufer aus persönlichen Gründen aufhört (Umzug zur neuen Liebe etc.) dann ist dieser Job schon Wochen bzw. Monate hausintern ausgeschrieben und von den anderen Verkäufern umschwärmt wie Motten um den Flutlichtstrahler im Fussballstadion. Die Stellen die dann angeboten werden, sind Stellen „aus der zweiten Reihe“ – oder einfacher, das ist die Stelle die dem Verkäufer gehört hat, der nun den besseren Job hausintern erhalten hat…
Oftmals werden auch einfach Jobs als Vertriebsversuche ausgeschrieben. Versuche in jeglicher Hinsicht – da werden Gebiete zusammengelegt, Ladenverkäufer als Informationspersonal miß- bzw. gebraucht, eine Nische geboren die keine ist, kurzfristige Personalauslastungsspitzen bedingt durch Modelleinführungen kompensiert oder oder oder.

Seien sie wachsam! Egal was man Ihnen anbietet!